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  1. 1851-01-01 · Editorial · page 1

    oder Stimme« derWahrheit an Israeliten und Freunde Wraels. Ei» MunatSblatt für Beleuchtung religiöser Zustände im Judenthume. In Verbindung mit mehreren Freunden Israels herausgegebm von I. C. Hartmann, Prediger in Breslau. Gieventer Jahrga…

  2. 1851-01-01 · Editorial · page 2

    V «HalU Seite. No. 1. 2. Des Herrn Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiß. Ps. 33, 4.*. ... 1 Misfionsnachrichten. Amerika. Preußen... 9 Einiges über die Juden und deren Verhältnisse in Ratibor. 17 Misfionsnachrichten. Pr…

  3. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 1

    Dibre Emeth Stimmen -er LLahrheit an Israeliten und Freunde Israels herausgegeben von B» T. Hartman». , 1851. V. Jahrgangs Des Herrn Wort ifi wahrhaftig, und was er zusagt, -as halt er gewiß. Ps. 33, 4. Das ist ein Wort reichen Trostes, ein…

  4. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 2

    2 . oder ihn von Gott und seiner Liebe loszureißen; dafür bürgen ihm unzählige Verheißungen des Herrn in seinem Worte Alten und Neuen Testaments (stehe Jes. 40, 31. 43,2 ff. 49, 15 ff. Jerm. 15.19. Joh. 10, 28 29. Rom. 8, 28 ff. und unzähli…

  5. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 3

    königlichen Sängers liegt, wir haben dabei noch einen andem Zweck vor Augen. Die Kirche Christi soll nicht blos auf euren kleinern oder großem Raum der Erde beschränkt sein, oder nur in einzelnen Ländern erhalten werden, o nein, sondern sie…

  6. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 4

    4 die Werke ihrer Väter und besonders die blutige That, die sie an Christo verübten, mißbilligen und sogar verabscheuen, ja wenn auch selbst viele von ihnen Jesum für einen großen Mann und Wohlthäter ihres Volkes, ja selbst für einen Prophe…

  7. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 5

    5 meisten unserer gläubigen Brüder und Schwestern stecken immer noch tief in dem Jrrthume versunken, daß die Zeit, in welcher dem Volke Israel Christus mit Erfolg gepredigt werden soll, noch nicht vorhanden sei, und selbst an solchen fehlt …

  8. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 6

    6 mit solchen, welche sich unstreitig allein auf das Volk Israel beziehen, antworten. Schon durch Moses spricht der Herr, daß Israel, wenn es auch von ihm abfallen und sich dadurch die schwerste Strafe zuziehen werde, nicht immer in diesem …

  9. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 7

    7 sie in meinen Sitten wandeln, und meine Rechte halten, und darnach thun. Und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein." Aehnliches lesen wir in dem Propheten Jeremias. Dort heißt es (Kap. 3t, 31—33):' „Siehe es kommt die Zeit,…

  10. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 8

    8 und einen Sinn hineintragen, der nimmermehr darin liegen kann, und nur die größten und tief gewurzelten Vorurtheile können zu einer solchen Erklärung verleiten. Paulus wußte nichts von einer solchen Deutung, er sagt uns im Gegentheil, daß…

  11. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 9

    9 MMonsnachrichte«. Amerika. Der Herausgeber erhielt vor Kurzem einen Brief von einem theuern Mitarbeiter im Weinberge des Herrn in Newyörk, von dem lieben Bruder N., aus dem wir hier Einiges mittheilen. Der liebe Bruder R. schreibt: An Arb…

  12. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 10

    10 Auf diese Mittheilung aus Amerika lassen wir Auszüge aus dem Tagebuche eines jungen Freundes Israels folgen, der gegenwärtig in der Provinz S. unsers lieben Preußischen Vaterlandes umherreist, um den Juden das Wort Gottes anzubieten, und…

  13. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 11

    II an mich; wir sprachen noch weiter über dies Thema. Ich sagte ihm, daß ich zwar Christ geworden, doch aber eigentlich nur ein Jude sei, der an den verheißenen Messias glaube. Ich zeigte ihm femer, wie die christliche Lehre Liebe predige u…

  14. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 12

    13 Religion mit ihm an, er aber brach es kurz ab, indem er sagte, auf einer Reise habe ein gelehrter Christ mit ihm über den Messias gesprochen, in Folge dessen habe ihm derselbe Sottisen gesagt, und da habe er sich vorgenommen, gar nicht m…

  15. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 13

    13 ihnen der hebräische Tert immer fremder wird. Im Laufe des Gesprächs fragte ich ihn um seine Meinung über den, dem jüdischen Volke verheißenen Messias, ob er ihn noch erwarte, oder ob er glaube, daß er schon gekommen sei? Er warf mir die…

  16. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 14

    u rade recht deutlich sei, da die historischen Facta Helles Licht über sie verbreiten. Hierauf erwiederte er mir kurz: „Die Erbsünde, die Mesfiasidee, die Opfer, die Versöhnung, ist Alles Unsinn; Gott verlangt vom Menschen nicht mehr, als e…

  17. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 15

    15 wissen, warum ich zum Christenthum übergetreten sei. Mt meinen Gründen nicht zufrieden, wollte er immer wieder einen weltlichen Grund hören, da er durchaus nicht glauben könne, daß ein Jude aus Ueberzeugung Christ werde. Ich fand dies se…

  18. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 16

    16 Wochenmarktes flüchtete ich mich, in der Voraussetzung, daß die Juden heute sehr beschäftigt sein würden, hinaus ins Freie. Doch auch hier sollte ich bald zu thun finden; ich machte die Bekanntschaft zweier jüdischen Gymnasiasten. Bei de…

  19. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 17

    17 Ewiges Ä»e* -ie B«-e« ««- -eren Berhattniffe in Rativo». (Ein Freund Israels macht uns über die Juden in Ratibor und ihre politischen, sittlichen und religiösen Verhältniffe einige Mittheilungen, die wir unsern Lesern nicht vorenthalten …

  20. 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 18

    18 behauptete, man sie schlachten und ihr Blut trinken wolle. Des <mdM DlWs wurde ich aufdaS Polizei-Amt bestellt; Vas Mädchen hatte dort um Hülfe gefleht, und beruhigte sich erst, nachdem ich nachgewiesen hatte, daß wir kein Menschenblut t…