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Dibre Emeth · 1851-01-01 · 1-2 (1851) · page 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
7 (1851)
Issue
1-2 (1851)
Date
1851-01-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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2 . oder ihn von Gott und seiner Liebe loszureißen; dafür bürgen ihm unzählige Verheißungen des Herrn in seinem Worte Alten und Neuen Testaments (stehe Jes. 40, 31. 43,2 ff. 49, 15 ff. Jerm. 15.19. Joh. 10, 28 29. Rom. 8, 28 ff. und unzählige andere Stellen). Mögen daher auch alle Wetter der Leiden und Trübsale, der Anfechtungen und Versuchungen auf die gläubigen Kinder Gottes losstürmen, mögen sich alle Feinde von Innen und Außen zum Kampfe gegen sie vereinigen, so lange sie an Christo, ihrem Haupte bleiben und festhalten, werden und können sie nicht unterliegen, sondern werden und müssen aus allen Wettern der Trübsale und aus allen Kämpfen siegreich, geläutert und gereinigt hervorgehen. Menschlichen Augen bleibt dies zwar oft verborgen, ja menschliche Augen sehe» oft gerade das Gegentheil. Wie oft geschieht eS nicht, daß gerade die gläubigsten und treuesten Kinder Gottes bis an ihr Ende viel leiden müssen und im Kampfe zu unterliegen scheinen, indem sie ihren Glauben wohl sogar mit ihrem Blute versiegeln müssen. Allein auch selbst dann bleibt das Wort des Herrn wahr, daß die, welche auf ihn hoffen, nicht zu schänden werden. Denn ihre Niederlage ist keine Niederlage, sie ist vielmehr der herrlichste Sieg, nicht bloS in, sofern, als sie durch Nichts von ihrem Gott und ihrem Glauben getrennt werden konnten, und nun die Siegerkrone empfangen haben und tragen, sondern auch in sofern, als sie gerade durch ihre Geduld, durch ihr standhaftes Beharren in ihrem Glauben, durch ihre kindliche Hingabe in den Willen des himmlischen Vaters, Vielen andern zum Segen und eine Ursache geworden sind, über ihr eignes Seelenheil »achzudenken und nach dem Quell des Lebens zu fragen und zu suchen, bis daß sie ihn gefunden haben. Es ist hierin bei den gläubigen Kindern Gottes, wie bei ihrem Herrn und Meister. Wie er dann gerade den herrlichsten Sieg errang, wie er dann gerade den Tod und dessen Gewalthaber,'den Teufel, bezwang, als er an das Kreuz geschlagen ward und seine Seele in di« Hände seines Vaters aushauchte, so ist es auch bei den Seinigen der Fall. Doch wir wollen hier nicht davon reden, welch reicher Trost, welche Glaubensstärkung und welche Ermuchigung zum Kampfe für die Kirche sowohl, wie für jedes Glied derselben in den Worten des

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