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…Seltenheiten so reichen Orte läßt sich gewiß viel erwarten. — Herr M. denkt namentlich der philosophischen Richtung des Maimonides sorgfältig nachzugchn und hiezu die Uebcrsctzungen des Aristoteles und seiner Commcntatoren zu benutzen. In Beziehung h…
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132 Nachrichten aus der Synagoge. namentlich des Maimonides klar beleuchten wird, brauchen wir die Kenner hlos hinzuweisen, um das Interesse an derselben in ihnen anzuregen. — Von…
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Nachrichten auS der Synagoge. 133 Jakob ben Niffim enthalte, der aus dem Arabischen in'S Hebräische übersetzt sei durch Moses ben Joseph de Aliffano (Lucena) den Spanier, daß dieser, der nirgends erwähnt werde, wohl eins und derselbe sei mi…
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134 Nachrichten aus der Synagoge. persische Schah) — gleich sei, Nissim ben Jakob aber keinen Sohn hinterließ. Uebcr diese Frage wird uns nun Hr. M. am vollkommensten Auskunft geben.) Eine solche Chres…
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135 Nachrichten aus der Synagoge. dem diesjährigen Parlament wieder eingebrachte Bill von Wichtigkeit, der Antrag auf sogenannte Emancipation der Iuden. Die Zahl derselben ist in England so gering, daß die Maßregel praktisch kaum merkbar se…
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13L Nachrichten aus der Synagoge. tion ausgemacht worden, Laß künftig die Erwählung und die Absetzung des Groß-Rabbinen nicht Statt finden könne, ohne daß die Regierung davon unterrichtet sei, da die Gleichheit d e r Rechte nothwendig auch …
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137 Nachrichten aus der Synagoge. Verdienste übersteige, um so mehr als bei diesem Kampfe um Freiheit, nicht wie bei andern ähnlichen, gar keine Gefahr einmal sei, fügt er hinzu: „Nicht durch äußern Erfolg, nicht durch Aufopferung habe ich …
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138 Nachrichten aus der Synagoge. die äußere Stärke zu fehlen, wo mit dem Unrecht auch der Haß gesiegt und das Mark des Lebens uns vergiftet zu haben schien; wo man das Unrecht, das man erlitt, lieber verbergen und verschweigen mochte, anst…
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i Nachrichten aus der Synagoge. 139 Wohl verschwindet es in der Erscheinung des Tages mehr und mehr vor unfern Augen, dieses Leben; wohl mag der sich entwickelnde religiöse Gedanke einer freier», leichteren, minder bindenden Form bedürfen. …
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14V Nachrichten aus der Synagoge. des Haffes und der herben Strenge des lieblosen Unheils. Sie flößt den Völkern Liebe und Theilnahme ein. Wie viel leichter muß es ihr werden, die Rcligionsparteien zu versöhnen, die nur das trennt, was sein…
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Wissenschaftliche ' Z eit fchrift für> jüdische Theologie» Herausgegeben von einem Vereine M-ischer Gelehrter» Ersten Bandes zweites Heft» Verlag von Johann DaviÄ Sanerlällder.
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Vr. Cveizenach« Prediger i» Frankfurt amMaür. ZI»'- Joseph D e r n h 8 r g iv Mainz. vr. F s r M ste ch er., Peediger in Offenbach. Nr. Abraham Geiger^, Rabbiner in Wiesbaden. Nr. Herxheiruer^ Lanbesrabbincx w Bernbnra. Nr. Jost in Berlm. N…
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…enschaftliche Ausbildung des Judenthums in den zwei ersten Jahrhunderten des zweiten Jahrtausends bis zum Auftreten des Maimonides. Von Abraham Geiger. (Fortsetzung.) ..... . . . . L3L R e e e n s i o n e n. 1. Jüdische Geschichte. 1) Biographien ber…
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7/Jüdisches Schulrvrscn. L) Dieisraelirische Schule u. s. w., von vr> Büdinger; 2) Üeber die Nothwendigkeit und die Er- . ,, fordernd der wirksamen Volksschule, besonders der israelitischen, von vi. Herxheim er. Von B. . . . . . . 284 8.?lü…
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Abhandlungen» I. Der Mangel an Glaubensinm'gkeit in der jetzigen Judeiiher't. Bedenken eines Laien- (§s ist nicht allein die weite Verschiedenheit in den religiösen Ansichten, welche die große Kluft unter den Juden hervorgebracht hat, die e…
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142 I. Der Mangel an Glaubensinnigkeit einwirken und es erheben und sie, gleichviel ob unerläfflich oder nicht, einen veredelnden, erwärmenden und die gewöhnliche Leere ausfüllenven Einfluß haben. Wer weiß es nicht, daß daö Anhören einer Pr…
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143 in der jetzigen Judenh-it. webt dieser religiöse Grundzug in uns ist, um so mehr muß auch die religiöse Uebung der Gestalt sein, daß sie das zarte Gcmüthsleben nicht sowohl Niederdrücke, als anrege, daß sie das Geistige im Menschen berü…
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144 1. Der Mangel an Glaubensinnigkeit verbindet sich, ganz ohne daß der kritisirende Verstand die Initiative ergriff, entweder mit dem Vorhandenen immer eine symbolische Bedeutung, es bildet sich selbst zugleich die entsprechende Form aus,…
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in der jetzigen Judenheit. 145 halten, sind blos formgläubig, ihnen wohnt nicht ein warmer Glaube inne, der seinen Sitz im Herzen hat und sich von dort aus über ihr Ganzes verbreitet, vielmehr streift er sie blos äußerlich an, sie kennen, w…
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146 I. Der Mangel an Glaubensinnigkeit Gebote; aber selbst, wenn auch ein Widerspruch sich zeigen sollte, sollte da die Synagoge nicht ihres herrlichen Grundprinzipes eingedenk sein: „es ist eine Zeit sür Gott zu thun, deßhalb zerstört man …