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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 1 · p. Seite 136

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 1
Article
Konstantinopel [Nachricht]
Date
1835-01-01
Page
Seite 136 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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13L Nachrichten aus der Synagoge. tion ausgemacht worden, Laß künftig die Erwählung und die Absetzung des Groß-Rabbinen nicht Statt finden könne, ohne daß die Regierung davon unterrichtet sei, da die Gleichheit d e r Rechte nothwendig auch dic Gleich - heit des Gehorsams (der Pflichten) nach sich zieht. Auf Verlangen des Wahlraths ist der bisherige, zu Jassi, der Hauptstadt der Moldau, geborne Groß-Rabbine abgesetzt und sein Mcarius an dessen Stelle ernannt worden. Der Neuernannte hat sich am Tage der Wahl an die erhabene Pforte begeben, wo er mit dem Kaftan, als dem Zeichen seiner Würde, bekleidet wurde. Von da aus verfügte er sich in den kaiserl. Palast, wo er, zur Audienz bei Sr. Hoh. zugelassen, die Ehrendecoration in Brillanten erhielt. (F. I.) 2*2 (Brüssel, 7. Fcbr.) Vor der Revolution hatten die Israeliten, deren Zahl übrigens in Belgien gering ist, keinen Ober-Rabbiner in Brüssel, und die jährliche Allocation auf dem Budget betrug keine 5000 Fr.; jetzt haben sie in Brüssel einen Ober-Rabbiner, eine schön eingerichtete Synagoge und erhalten jährlich eine Subsidie von 10,000 Fr., welche auch diesmal ohne Schwierigkeit einstimmig bewilligt wurde. (A.K.Z.) (Aus Bad e n, im März.) Es ist uns eine große Freude zu Theil worden. Sie wissen, daß auf Veranlassung des wackern Herrn Adolph Zimmern in Heidelberg dem rüstigen Kämpfer für Befreiung der Juden, Hrn. vr. Riester in Hamburg das zarte und liebliche Gemälde des jüdischen Malers, Hrn. Professors Oppenheim in Frankfurt a. M., einen aus dem Befreiungskriege rückkehrendcn jüdischen Preußen darstellend, der seine Familie am Freitag Abend bei dem Mahle überraschet, von den jüdischen Badenfern als Ehrengeschenk und Beweis der 'freudigen Anerkennung seiner rühmlichen Verdienste übersandt wurde. Hiefür erhielten wir nun von Herrn!)». Rießer „ein Wort des Dankes," das als Manuscript gedruckt und in der an diesem Schriftsteller gewohnten, blühenden, kernigen und seelenvollen Sprache abgefaßt ist. Nachdem er äußert, seinen Dank nicht genug aussprechcn zu können, indem das Geschenk weit seine

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