Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 1
- Article
- Paris [Nachricht]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 133 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Nachrichten auS der Synagoge. 133 Jakob ben Niffim enthalte, der aus dem Arabischen in'S Hebräische übersetzt sei durch Moses ben Joseph de Aliffano (Lucena) den Spanier, daß dieser, der nirgends erwähnt werde, wohl eins und derselbe sei mit dem von Wolf in Lil)l. tikbr. IV, 835 als in Paris befindlichen angegebenen Commentare des Juda ben Niffim, indem Juda bloser Schreibefehler sei; in demselben werde häufig auf Saadias Gaon's Commentar zu dems. Buche polemisch Rücksicht genommen und eines eigenen Commentars zum Seder Dlam gedacht. Rapoport macht daselbst mit seinem gewöhnlichen Scharfsinne und seiner ausgebreiteten Gelehrsamkeit aufmerksam, daß dieses Commentars zum Buche Jczirah noch von zweien Gelehrten, und zwar als dem Juda ben Niffim angehörig, gedacht werde, nämlich von Moses Bvtril und Samuel Motot. Der erste zum Jczirah 0<l. Huradna S. 41.) führt eine Stelle daraus an, die jene schlecht kabbalistische Weise, wie Botril selbst'sie liebte, von Buchstabenverbindungen und Aufzählung von Engelnamen darftcllt; letzterer hingegen in seiner Erklärung über Ebn Esra's Commentar zu 1 M. 1,15. s M.SS, SO und S4, 3 citirt „Juda ben Niffim (ben) Malkhah -in dem Bnche, welches er zur Erklärung des Buches Jczirah und der Abschnitte des R. Elicser verfaßt hat," wo aber ei» sehr andrer Geist als der von Botril beschworene darin spricht. Rap. vermuthct nun nach Anzeigen, die ziemlich wahrscheinlich sind , daß Motot vor Botril gelebt, dieser also, ein bekannter Falsator, das Werk jenes vor sich gehabt und daher nach seiner Weise dem dort genannten Manne Worte nach seinem eigenen Sinne untergelegt habe, ohne die Arbeit desselben je geschn zu haben, so daß für Juda ben Niffim blos Motot spreche (indem dessen Manuscript entweder sogar dasselbe, was sich auf der Pariser Bibliothek befindet, da cs dasselbe enthielt, sein konnte oder doch vielleicht aus einer Quelle entsprang). Denn daß der alte Jakob ben Niffim (im Anfänge des zehnten Jahrhunderts) Vers, desselben sei, ist ihm dcßhalb wahrscheinlich, weil der Name Malkhah bei Motot mit dem sonst für diesen üblichen Familiennamen Schahin (das