Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 1
- Article
- Paris [Nachricht]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 134 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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134 Nachrichten aus der Synagoge. persische Schah) — gleich sei, Nissim ben Jakob aber keinen Sohn hinterließ. Uebcr diese Frage wird uns nun Hr. M. am vollkommensten Auskunft geben.) Eine solche Chrestomathie ist von großem Nutzen, weil uns bis jetzt alle diese Werke sehr verstümmelt Vorlagen, wir Uebcrsetzern trauen mußten, die theils die Sprache nicht verstanden, theils sich höchst ungelenk ausdrückten, und die philosophischen Ausdrücke, deren Bedeutung im Arabischen klar ist, nun auch in ihrem rabbinischen Gewände verständlich werden. — Möge Herrn Munk die erforderliche Unterstützung zu Theil werden und er auf diese Weise zur Begründung einer wissenschaftlichen jüdischen Litteratur und Theologie recht wacker Mitarbeiten! (Frankfurt, 22. März.) Die von Seiten eines Hohen Senats für Se. Maj. den Höchftseligen Kaiser Franz I. von Oesterreich in den christlichen Kirchen und der israelitijchen Synagoge ungeordnete Traucrfeicrlichkeit wurde heute mit der dem erhabenen Gegenstände angemessenen Würde und Andacht dahier begangen .... In der israel. Synagoge wurden feierliche Gebete abgcsungen und Hr. Di. Creizenach hielt eine sehr treffliche Rede, die von der ganzen Versammlung mit begeisterter Thcilnahme aufgefaßt wurde. (F. I.) Diese Nachricht wurde später dahin berichtigt, daß die Worte: „der Rabbine Herr Trier" und Herr vr. u. s. w. cingeschobcn wurden. (England.) Ucber die politisch-kirchlichen Streitigkeiten dieses Landes, welche von so bedeutendem Einflüsse auch auf die Stellung der dortigen Juden sind, enthält die „evangelische Kirchenzcitung" am Ende des vorigen Jahrs einen sehr bcachtcnswcrthcn Artikel, aus dem wir für unfern Zweck folgende Stelle aushcben (S. 797) : „Es kommt den jetzigen Dissenters nicht so sehr auf Befreiung von einzelnen Bedrükkungen mehr an; gänzlich und völlig wollen sie die Religion in Staatsangelegenheiten ignorirt wissen, und auf den verschiedensten Wegen suchen sie daher das Princip anzutaftcn, auf welchem noch immer die Verbindung von Staat und Kirche in England beruht. Von dieser Seite her iS eine auch in