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192619321938
  1. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 14

    …er mehr Kapital ins Land zu strömen beginnt und sich ernste Industrielle dem wirtschaftlichen Aufbau des Landes widmen. Haifa soll in absehbarer Zeit zu einem großen Hafen und Jaffa zu einem Eisenbahnknotenpunkt ausgebaut werden; im Emek soll ei…

  2. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 15

    … erfolgte zu Chanuka die Eröffnung des judaistischen Institutes und im März die Eröffnung des Hebräischen Technikums in Haifa durch Sir Alfred Mond. Der 7. Nassan (1. April) war ein Ehrentag der jüdischen Nation, wie sie ihn seit der Diaspora no…

  3. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 86

    …institut für Jüdische Wissenschaft folgte, das mit zunächst drei Lehrern seine Vorlesungen begann; Anfang 1925 wurde in Haifa das „Technikum" eröffnet, das ebenso wie die „Landwirt- 80

  4. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 92

    …Frucht seiner achtjährigen Arbeit. Seine Rede ist indifferent, uninteressant. Der kleine Jude aus einem Städtchen „bei" Pinsk ist ein Staatsmann geworden, der es sich leisten kann, langweilig zu reden. Nur einmal wacht er auf, als er die Gäste g…

  5. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 112

    …Bald nachdem der große Kabbaiist des 16. Jahrhunderts, Jizchak Luria, seinen Wohnsitz aus der Einsamkeit bei Kairo nach Safed verlegt und hier begonnen hat, mit seiner seherischen Weisheit zu den Menschen in Beziehung zu treten, bricht eine Seuc…

  6. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 116

    …r schloß* fiel es keinem ein, wie sonst, über ihn zu lachen, sondern sie machten ihm ehrfurchtsvoll Platz als einem Oe' nossen ihres eigenen Schicksals. Und einer nach dem andern legten sie Bekenntnis ab: der vielgerühmte Wohltäter, der dennoch a…

  7. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 124

    …. Die Wallfahrt nach Meron. In der Abenddämmerung des zweiunddreißigsten Tages der Omer-Zählung kam ich zum zweitenmale Safed an. Als ich eine Woche vorher das uralte Städtchen der Kabbalisten in der gleißenden Vormittagssonne des Orients erblic…

  8. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 125

    …ben 20—30 Tage zu wandern. Die Eisenbahn führt nur bis Zemach oder Akko. Von hier legen die Fesiteilnehmer den Weg nach Safed in den verschiedensten Verkehrsmitteln zurück. Mandie fahren im Auto, andere reiten auf Kamelen, Maultieren oder Eseln,…

  9. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 126

    …ile mußten wir noch auf die Ankunft des Zuges warten und ergötzte*! uns an den Schönheiten der wundervollen Landschaft« Safed heiüt auf hebräisch Zefat, Aussicht. Vom Azm»n und Tabor wehen frische Gebirgswinde und lindern die Hilze, so daß man t…

  10. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 127

    "ngenehm sitzen kann. Weiß schimmert gegenüber das Grabdenkmal des R. Pinchas ben Jair, Schwiegervaters des Simon bar Jochai. Auch er war ein Wundertäter. Ihn suchte R. Simon zu allererst auf, als er die Gr…

  11. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 132

    …nO^ eine Kanne Öl. Viele aber warten mit den Opfern, im das Feuer aufflammt. Es mochte zehn Uhr sein, als "e' Rabbi von Safed aus der Synagoge heraustrat, würde' voll, wie einst der Hohepriester aus dem Allerheiligs'cn' die Treppen zum Kuppeldac…

  12. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 135

    …reijährigen Knäblein, deren Haare v 'e zum erstenmale als Opfergabe abgeschnitten werden. 9anz Palästina, aber auch aus Tunis, Tanger, Buchara ie., Egypten bringt man kleine Bräutigame zum Hochsfeste des Bar-Jochai. Der kleine „Chatan" bekommt *…

  13. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 136

    …pfermünzen auf und verteilt diese unter den Arme' während das Haar auf die brennenden Feuersä"1 kommt. Der Sdiamasdi zu Safed, der den Menschen v_. der Geburt bis zum Tode begleitet — er ist zuglel_ Totengräber — wird durdi diese Zeremonie In di…

  14. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 137

    …ist die jüdische Seele in der Chalacha nicht Starrt. „Waren Sie schon jenseits des Berges?" — fragt J^ich der Rabbi von Safed. — „Dort ist die Landschaft errlich. Einige Minuten von hier finden Sie die Gräber ■j,°n Schanimai und Hillel mit ihren…

  15. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 175

    …ger gewesen ist?" „Aber nein!" rief das Mädel, und der Junge sagte: »Nein, gewiß nicht", so überzeugt, wie jemand etwa ^agen würde: Die Sache ist in ritterlicher Weise erledigi. Wie erlöst lächelte der Vater. „Merkt euch das noch", schloß er, „…

  16. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 219

    Martha hofmann. Der Kommunistenrabbi. (Zu Moses Heß 50. Todestag; gestorben 6. April 1875 zu Paris.) „Heß ist ein langer, hagerer Mensch mit wohlwollendem Blick, etwas ha…

  17. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 224

    … ihm a's Patronin einer künftigen Renaissance vor Augen. An En<J land, das ihm ferne lag, dachte er weniger. * Viel ist Moses Heß angefeindet worden, doch am viel verehrt. Am wenigsten gehört wurde er — von de" Juden seiner Zeit. Die besten — darun…

  18. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 241

    … von dort her nach Palästina importiert wurden. Seit Errichtung der Großmühle Rothschilds und der Ölfabrik „Schemen" in Haifa hat die Emanzipation vom Ausland glücklich begonnen. Auch die mehrfach geplante Errichtung von Konservenfabriken, welch…

  19. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 242

    …' ziegelfabrik) in Tel-Awiw ist überbeschäftigt. Die neue mit 300.000 Pfund Sterling Kapital begründete Zementfabrik in Haifa wird den Konsum aus Inlandsmaterial decken können. Die Steinbruch- und Steinmetzindustrie blün' nunmehr auch unter den …

  20. 1926-01-01 · 5686 (1925-1926) · p. Seite 243

    …w, welcher heute bereits 2250 Pferdekräfte dienen, Ist im letzten Jahre auch die Elektrifi- Gerung der Städte Haifa und Tiberias hinzugetreten und Vorarbeit für das große Elektrizitätswerk am oberen ^°rdan macht vielversprechende Fortschritte. In J…