Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 5686 (1925-1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 175 (sequence 177)
- Language
- German
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Die Kinder lachten zufrieden. „Nun sagt mir, hat der Jakob geschwindelt, und 9'aubt ihr jetzt noch, daß er ein Betrüger gewesen ist?" „Aber nein!" rief das Mädel, und der Junge sagte: »Nein, gewiß nicht", so überzeugt, wie jemand etwa ^agen würde: Die Sache ist in ritterlicher Weise erledigi. Wie erlöst lächelte der Vater. „Merkt euch das noch", schloß er, „der liebe Gott hat das alles so gesollt, wie es geschehen ist. Darum mußte der alte Isaak "lind sein und Jakob mußte den Segen haben. Denn c'er liebe Gott hatte Jakob auserwählt". „Ja . . . dann", sagte das Mädchen obenhin, „dann ls' das Ganze eine sehr lustige Geschichte." °TTQ ABELE S. Thora-Freude. Es steht geschrieben: Teuerer als die Cherubim Sltld dem König der Könige die Kinder Israels. Wenn f?'n auserwähltes Volk singt, müssen die Chöre des ptaltnefe schweigen und es ist ein Gebot des Höchsten, j aß die Sphärenmusik nicht ertönen und die himmlischen forscheren nidit einstimmen dürfen in den süßen Disönt der Harfen und Himmels-Tuben, insolange die Judene" ihre Lieder nicht beendet hat. Am Freitag-Abend, wenn der erste Stern am Flrjjjarnent erglänzt, setzt dort oben die herrliche Musik aus. 'e Scharen der Cherubim lassen sich zu Füßen Gottes n'eder, auf den unendlichen Stufen des Thrones; aber s'e behalten das Soitenspiel in Händen, legen die Pon 161