Mannheim
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187419241975
  1. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 14

    14 Doch ist denn dies in unserer Zeit nicht eine leere Formel, ohne jegliche Bedeutung? Sind wir denn noch Unechte, das; wir für unsere Befreiung beten müssen? Tragen wir denn jetzt nach Sclavenfesselit, und sehnt sich wohl das heutige Isra…

  2. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 15

    15 lf)0ra, das (Grundgesetz der göttlichen Religion und der echten (Gesittung, und das Wart sattes van Jerusalem. Und sie werden einander nichts Böses znsiigen und nichts verderben ans ineinem ganzen lieiligen Berge, denn vall wird sein die…

  3. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 16

    …it offenbart. (5׳s lvird streben uni dem Wege des Glaubens, uns dem Pfade der Religion ooranzuschreiten, sich in allen ^agen des Gebens, sei es in der höchsten Freude, sei es im tiefsten >!nmmer, sei es in Lchmerz und Bangen, sei es im Gluck un…

  4. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 17

    III. Israels Verfolger und Uertheidiger. Predigt für den 7. Tag des Petzachfestcs. Von Dr. 3foft'nberc|, Brandenburg. Wenn uns ein Blick in die Ntatnr belehrt, daß Alles, wie es in der Schöpfung lvebt und lebt, unter einem ewigen besetze st…

  5. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 18

    18 in Egypten und der Befreiung, die ihm im Laufe unseres Jahrhunderts ward. Schon die äußere Aehnlichkeit muß uns hierbei ins Auge fallen. Dort an der Grenze des Egypterlandes lagert Israel. Die Selavenketten sind gebrochen und als freies …

  6. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 19

    I. Wenn wir die Handlungsweise Pharao s nach dem Auszuge Israels ins Auge fassen, so muß es uns aussalleu, das; die Beweggrüude seines Handelns je Nt eine ganz andere Quelle haben als in sriiherer Zeit, da Mose zum ersten Male vor ihn hintr…

  7. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 20

    201- — herausführen auf den Pfad des Heils. Man will es nicht in der Dürre verschmachten und hinsiechcn lassen, darum nur die Verfolgung, darum allein der Glanbenshas;! Und weshalb nennt man uns in scheinbar liebevoller Theilnahme eine ״ver…

  8. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 21

    21 Doch Israel wird wie seine Väter eher auf die äußere ׳Anerkennung verzichten, als dem Erbe seiner Ahnen um nichtigen, gleißnerischen Schein entsagen und sich hierdurch selbst vernichten. ״ ובני ישראל יוצאים ביד רמהMit erhobener Hand" wei…

  9. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 22

    22 und wollte sich schon in dos Meer hincinstürzcn, als ihr Mose znrief: ״ התיצבו וראי אה ישועת דלSeid standhaft nnd sehet die Hilfe Gottes." Die dritte Partei wollte ein Ariegsgeschrei erheben und hierdurch die Egypter schrecken, die viert…

  10. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 23

    23 Sterne anbetcn, mit den Persern das Feuer als Gott vcrehren müssen. Es hätte mit den Griechen den Zeus in seinem Tempel aufgestellt und mit den Römern sich dem Mars geweiht. Es hätte sich der Tochterreligion anschließen, in Spanien vor d…

  11. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 24

    24 und versagen unsere Gegner uns den Beifall, der das Ohr entzückt, die Achtung vor unserem Glaubensmuth sollen sie uns nicht versagen und uns der Feigheit zeihen können. In unserer Mitte soll der Brunnen quellen, der Israel aus seiner Wüs…

  12. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 25

    IV. Ansprache vor der Seeleafeier am 8. Tage des Peßachfestes. Von Dr. >H0)e itberg, Brandenburg. M. A! — Als Israel unter dem drückenden Sclavenjoche im Pharaonenlande schmachtete, und Gott ihm seinen Diener Mose sandte, damit er die verza…

  13. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 26

    26 die Lüfte. ״Ihm, dem die Vorfahren in der Urzeit Togen schon gedient, sei auch nufer Dienst geweiht, wie sie ihn verehrt, wollen onch wir ihm unsere Huldigung zollen." Aber nicht allein in jener Zeit, in welcher Israel in der Kindheit se…

  14. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 27

    Wirkung gefestigt und gekräftigl werden. Denn wenn alle Mittel ihren Einfluß auf das Menschenherz verlieren und der Seele Pforten jeder Warnung sich verschließe!,, der treuen Eltern Bild, das uns auch im Tode noch umschwebt, erweist sich st…

  15. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 28

    28 Rathschluß des Allmüchtgen Luch entrissen ward? Soll denn stete Leere in dem Menschen Herzen sein? Soll aus dem Beete keine Blume mehr gedeihen können, aus dem einst ein duftiger Lebensbaum emporgewachsen? O, m. A., gewiß giebt cs einen …

  16. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 29

    V. Hebe out Schnbuotfeste und) uornugegnugeuer Coufiemntiau. ״Gott hat ein Wort gegeben, die Botinnen sind ein großes Heer." (Ps. 68,12.) M. A! Wenn einem Künstler ein herrliches Bild gelungen ist, wenn ihm sein eigenes Bewußtsein sagt, er …

  17. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 30

    80 Sich diese Wirkung zu zergliedern, sich sie zum Bewußtsein zu bringen, sich vielleicht gar über den Künstler zu erheben, zu begreifen, wo ihn seine Kunst im Stiche gelassen habe, dies Alles liege gänzlich außerhalb des Bereiches seiner K…

  18. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 31

    31 strömt es wie ein heiliges Feuer ihre Herzen und verzehrt alle eitlen Gedanken und läßt mit seiner Wärme anfblühen jeden guten Plan, jede fromme Regung. So zeigt uns schon diese Feier, welche die Weihe des Festes für die ganze Gemeinde n…

  19. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 32

    32 Vielleicht kann uns ein Gleichniß im Verständlich dieser schwierigen Frage fördern. Wir treten zur Winterzeit in einen Raum, der von einer behaglichen, wohlthuenden Wärme dnrchströmt ist: kein Felier loht am Herde; aber werden wir daran …

  20. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 33

    33 Oer Mann hat eine andere Stellung zur Religion als die Fra'u und unsere Alten melden: daß, als Gott am Sinai seine Lehre verkündete, er sich nicht an die Israeliten im Allgemeinen, sondern zuerst an die Frauen und dann an die Männer gewa…