Mannheim
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187419241975
  1. 1875-01-01 · 4-5 (1.1875) Januar-Februar · p. Seite 127

    127 beit mußten von ihrer unmündigen Kinderschaar, da traten sie vor Gottes Thron und sprachen: Du hast uns unsern Kindern entrissen, so sei Du ihr Führer durch das Wirrsal des Lebens und sende gute Menschen zu ihnen, die sie nicht verlasse…

  2. 1875-01-01 · 4-5 (1.1875) Januar-Februar · p. Seite 128

    128 26 Seiten im ungefähren Format dieses ״Magazins" — umfassende Rede aufsehenerregend zu nennen. Doch selbst zugegeben, daß der Redner vor der Drucklegung hie und da im Manuscripte vielleicht Zusätze gemacht hat, so bleibt an der ursprüng…

  3. 1875-01-01 · 4-5 (1.1875) Januar-Februar · p. Seite 129

    129 Raum für echt-jüdische Gedanken und für eine erschöpfende Behändlung des eigentlichen Themas bleibt. Schon ziemlich gegen Ende erinnert er sich, daß er doch im Grunde in einer Rede zur Einweihung einer Synagoge doch auch etwas über die …

  4. 1875-01-01 · 4-5 (1.1875) Januar-Februar · p. Seite 130

    130 keine unglückliche, kinderberaubte Rubel mehr, sondern eine glückliche, kinderreiche, gesegnete Leah u. s. w." Daß der Baum der Wohlthätigkeit im Lande der Freiheit alljährlich goldene Früchte trug — bezeugt jede dieser Tischreden, für …

  5. 1875-01-01 · 4-5 (1.1875) Januar-Februar · p. [Seite 46]

    …ew. V. Worte der Trauer an der Bahre des Oberrabbiners und Seminardirectors Dr. Z. Frankel, gesprochen von Rabbiner Dr. Adolf Schwarz in Breslau. VI. Die zwei Bundestafeln. Trauungsrede von Rabbiner Dr. Rippner in Glogau. S. 89. S. 95. S. 103. S. Ul. S.…

  6. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. [Seite]

    [7 u. 8 Preis des Jahrgangs bei allen Buchhandlungen 7 Mark. (4 fl.) |^>aaggsj«gn3a«s1g36CE30e9€113»er30c11z3S)e=»s9c^p{ Israelitisches K $ in Verbindung mit gleichgesinnten Collegen herausgegeben vr. M. Rahmer, Rabbiner der Synagogen-Gemei…

  7. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. [Seite]

    I Der Auszug aus Mhrajim.*) Am ersten Hage Ueßach 5587 (1837). ״Vernimm, mein Volk, meine Belehrung, neiget euer Ohr den ׳ Worten meines Muudes, wenn ich aufthue zum Spruche ineinen Mund, die Räthfel vergangener Zeiten verkünde. Was wir geh…

  8. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 160

    160 ״ מי האמין לשמועתנו וזרוע ה' על מ־ נגלתהWer glaubet wohl der Kunde, die wir zu verkünden haben, imb der Arm des Herrn — über wem ist er so offenbar worden?"^ — Schlaget auf all' die Bücher, darin die Geschichten der Völker verzeichnet s…

  9. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 161

    161 eintrat, rate Vater und Mutter und Kinder sich froh um den gastlichen Tisch samntelten, um das alte Wunder, das der Herr gethan, von Neuem zu erwägen: sagt, meine Lieben, wie wird Euch dann? Was habt Ihr dafür als Ersatz, was bereitet I…

  10. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 162

    162 ßen nennt, — ich meine einen Großen im Reiche der Geister, nicht nach dem schlechten Gebrauche, der auch den Begüterten einen Großen nennt, — der in einem reich geschmückten Kleide einhergehet oder in einem prächtigen Wagen sührt, so we…

  11. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 163

    IBS Knechtschaft hat jener Auszug aus Mizrajim gebrochen, nicht die Lastarbeit und die Frohn war das Elend, darunter Jisrael seufzte, daß ihr Seufzen aufstieg zum Herr«, sondern ein schwereres, drückenderes Joch lag auf dem Volke: sie mußte…

  12. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 164

    16 1 Dunkel der Gemüther durchbrochen worden. Einsam stand er da, jener Große, jener Einzige, den der Herr berufen hatte vom Osten, ״ צדק:יקראהו לרגלוdessen Fußtritten Frömmigkeit entgegeukam"/) eine leuchtende, erhabene Gestalt, unverstand…

  13. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 165

    165 ken. Uugemerkt, ungerührt gehen sie hin durchs Leben und sehen nicht, wie eine That, vor Jahrtausenden wunderbar geleitet, sie noch heute berührt, wie sich auch ihnen der Herr offenbart hat in jener Offellbarung und wie sie selber erlös…

  14. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 166

    166 alles Hohe der Gegenwart! Halten wir fest an dem guten Alten, das bewährt ist und erprobt durch Jahrhunderte und Jahrtausende, aber gehören wir auch unserer Zeit an, die so Schönes und Herrliches bietet! Und in dieser Wechselwirkung wir…

  15. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 167

    II. \ predigt gehalten am zweiten Aeßachtage 1874 von D1-. Plempe rer, Rabbiner in Landsberg a. d. Warte. M. A.! Um die Weisheit eines Weisen zu erproben, so lautet eine bekannte Erzählung, bediente man sich einst folgenden Mittels: man ste…

  16. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 168

    168 stück, keine Analogie bietet. Hat man je gesehen, daß Bienen Blumen, die ihnen reiche Ausbeute gewährten, hinterher in schmählicher Undankbarkeit verwundeten, mit ihrer» Stachel verletzten? Nun es ist nicht das einzige, worin die Mensch…

  17. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 169

    stand, den ich behandeln will, genügend eingeleitet; er gehört zu denen, die — ich darf die Anerkennung nicht zurückhalten nach Erfahrungen, die ich früher gemacht, trotz ihres vorwiegend didactifchen, lehrhaften Inhalts stets noch dieselbe…

  18. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 170

    0ד1 1. ״Das Judenthum ist dem Untergange geweiht, kann sich nicht halten, weil es keine erobernde Tendenz hat" — wie, meine Andächtigen, kann diesen Satz vertreten, wer nur flüchtig das Gottesbuch gelesen? Braucht man ein Gelehrter zu sein,…

  19. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 171

    171 zu ihr bekennt, könne, hat er ausgerungen den schweren Lebenskampf, beim Vater droben Ruhe und seligen Frieden finden. Alle anderen, die eurer Religion, gleichviel ob mit oder ohne ihre eigene Schuld, nicht angehören, seien von den Himm…

  20. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 172

    172 Anschauung zurückweisen? Ist die Geburt Zufall? Daß meine Wiege hier und deine dort gestanden, daß du von diesen und ich von jenen Eltern stamme, ist das Zufall? oder nicht eine Gottesfügung nicht von ihm, dem Unsichtbaren, Allwaltenden…