Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 1 (1874-1875)
- Issue
- 4-5 (1.1875) Januar-Februar
- Date
- 1875-01-01
- Page
- Seite 127 (sequence 41)
- Language
- German
- Belongs to
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127 beit mußten von ihrer unmündigen Kinderschaar, da traten sie vor Gottes Thron und sprachen: Du hast uns unsern Kindern entrissen, so sei Du ihr Führer durch das Wirrsal des Lebens und sende gute Menschen zu ihnen, die sie nicht verlassen und ohne Liebe bleiben. Die Frömmigkeit, der gute Wandel ihrer dahin geschiedenen Eltern hat es ihnen vor Gott erwirkt, daß sie neue Liebe, ein neues Eltern- Haus gefunden haben. So möge denn der Herr, der Sie, geehrtes Brautpaar, bis hierher geführt hat, auch ferner schirmen; das Schlußwort des dieswöchentlichen Schriftabschnitts, es kann als Losungswort Ihrer Zukunft gelten: ושמרתם דברי הברית הזאת ועשיתם ״ אותם למען תשכילו את כל אשר תעשוןHütet die Worte dieses Bundes und übet sie, hütet sie im Herzen und übet sie im Leben, auf daß ihr v e r st ä n d i g seid, auf daß ihr g l ü ck l i ch seid in all' Eurem Thun!"— Amen. Die jüdische Kanzel. Gelegenheitsreden. (Schluß vom Decembcrheft.) 5) Lewin, D1-. Moritz, Rabbiner. Die Berechtigung des Gotteshauses. Weihrede, gehalten bei der Einweihung der neuen Synagoge in Nürnberg. 1874. Verlag der Fried. Korn'schen Buchhandlung in Nürnberg. 6) Tietz, Dr. H.,' jüdischer Gemetndeprediger zu Schrimm. Die Lehre ist das Licht! Rede gehalten am Sabbath Chanukah 5635. 7) Hochheimer, H., Rabbiner. Zwölf Tischreden an zwölf Festabenden der israel. Wohlthätigkeitsgesellschaft zu Baltimore. — Bei D. Binswanger & Co. in Baltimore. 8) Pick, Dr. L. Rabbiner zu Pyritz. Rede zur Bildung eines Zweig-Vereins der ״Alliance israölite universelle“ gehalten am ש' ראה• Berlin bei Julius Benzian 1875. Die Lewin'sche Einweihungsrede hat zur Zeit in den verschiedenen Tagesblättern, die über die solenne Einweihung des Nürnberger Tempels berichteten, Aufsehen gemacht, jetzt, da sie uns gedruckt vorliegt, müssen wir gestehen, daß dieses Aufsehen — freilich in anderer als rühmlicher Beziehung — nur zu berechtigt war. Schon nach der formalen Seite ist eine über anderthalb Bogen —