Mannheim
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19231926
  1. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 172

    172 Adolf K r aus: Erinnerungen und Denkwürdigkeiten. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Br. Dr. Karl Stransky <Pra§a). (Fortsetzung.) Der Direktor der Volksschule in Rokycan war der katholische Geistliche der Stadt. Als ich eines Tages i…

  2. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 173

    173 ergreifen. Die reichen Leute sorgten dafür« daß ihre Söhne dem Militärdienste entgingen, indem sie die Regimentsärzte bestachen, welche gegen eine genügende Aufmerksamkeit den jungen Mann für „untauglich" erklärten. Meine Mutter hielt B…

  3. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 174

    174 mein ganzes Vermögen. Es war aber mehr, als so mancher andere Zwischendeckpassagier besaß. Ich wickelte eines von den Zehndollarstücken in ein Papier und ließ es in dem Korb dem Hausierer hinunter; dafür bekam ich eine Pastete. Als ich …

  4. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 175

    175 Die Wirkung dieser letzten Bemerkung auf meinen Onkel war eine solche, daß ich es für klug hielt, diesen Ort so schnell als möglich zu verlassen. Mehr als 15 Jahre vergingen, bevor wir uns wiedersahen, — diese spätere Zusammenkunft war …

  5. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 176

    bei der Arbeit mit, spielte mit den Buben und schnappte so bald eine Menge englischer Kenntnisse auf. Während dieser Zeit stand ich im Briefwechsel mit meinem Bruder Markus. Ich ließ mich niemals auf Details ein, welche Fortschritte ich mac…

  6. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 177

    177 einer anderen Stadt in der Nähe Arbeit zu suchen. Ich schlugzuerst die Richtung nach West Häven ein. Ungefähr in der Mitte des Weges von New Häven nach West Häven kam in an einem ländlichen Geschäfte vorüber. Es herrschte strenge Kälte,…

  7. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 178

    178 Als der Winter vorüber war, sagte mein Brotherr, er würde mir gern einen Posten in seiner Fabrik geben, aber es würden dort keine Ausländer beschäftigt. Er fragte mich nach meinen Plänen für die Zukunft und ich antwortete, ich möchte ge…

  8. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 179

    179 gezahlt, das war mehr, als jeder andere Kommis in diesem Geschäfte erhielt. Als ich dort ungefähr vier Monate angestellt war, lud mich eines Abends Herr N. N. in seine Wohnung zum Diner ein. Als wir nach der Mahlzeit allein waren, sagte…

  9. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 180

    …ndland-" IL Loge „B o h e m i a". Vorträge: Br. Prof. Dr. J. Hirsch: ..Kant, das Judentum und .ih1 Ordensidee." Br. Dr. Felix Weltsch: „Bruderliebe und Brüderlichkeit." Br. Dr. Friedrich Carl Rick: „Vom ewigen Frieden." Referate: Br. Dr. Alois Schreier:…

  10. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 181

    …t Neustadtl: „Vaihingers Philosophie des Als ob." Schw. Hedwig Schulhof: „Rahel Varnhagen." Br. Dr. Leo Silber st ein: „Stefan Zweig als Biograph." Referate: Br. Expräs. Dr. Winternitz: „Die neue Geschäftsordnung der s. w. Großloge und des Großlogensch…

  11. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 182

    …..Die Weltbilanz Moskau-." Br. Dr. E. Seligmann (Karlsbad): „Palästinaaufbau, Zionismus und die Loge." Br. Dr. Polacek (Teplitz-Schönau): „Rembrandt als Künstler und Mensch." Br. S. Wein er: „Weltwirtschaft. Verkehr und Transportgewerbe nach dem Kriege." …

  12. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 183

    183 Referate: Br. Prof. Ernst Mandl: „Über die Geschäftsordnung der s. w. Großloge." Br. Heinrich Kellner: „Über die Monatsschrift ,Hamenora'." XL Loge „F i d e s". Vorträge: Br. Dr. Theodor Ruhig: „Das Chanukkahf est im Spiegel des moderne…

  13. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 184

    …zu verdanken, daß die ehrwürdigen alten Formen und Formeln nicht pietätlos zu negieren, sondern zu vergeistigen sind. — Richard Beer-Hofmann als Dichter des Judentums behandelt und Zeitung. Br. Dr. Ludwig Davidsoll n, Berlin. Er untersucht das Jüdische in den …

  14. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 185

    185 schau und Nachrichten aus dem Verbände der Fraueinvereinigungen der Logen beschließen das gehaltvolle Heft. R. B'nai B'rith Magazine (Märzheft 1925). Das treffende Bonmot „Man ist selten ein Arier" hat wieder seine Bestätigung gefunden.…

  15. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 186

    186 würde uns zwingen, an eine Neuformulierung des Judentums zu gehen, um seine Lehren allgemein zugänglich zu machen, und würde uns das allmählich entschwindende Vertrauen zum Judentum wiedergeben. Über Mittel und Wege dazu gibt der Verfas…

  16. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 187

    187 liches, konstruiertes Paradoxon, das mit den wirklichen Widersprüchen oder Paradoxen des tatsächlichen Lebens nichts zu tun hat. Der Zentralgedanke des Buches ist, daß der Unterschied zwischen Juden und Nichtjuden qualitativ anders gear…

  17. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 188

    188 liege. Ein Zusammenleben von Juden und Nichtjuden müsse nicht notwendig1 Reibung, Haß und Feindschaft auf beiden Seiten zur Folge haben. Nach Blaus Auffassung sind auch die Juden für die Ausbildung der Gegensätze verantwortlich. Ein im …

  18. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. Seite 189

    189 sie das mit Gott abzumachen, aber nicht mit Henry Ford. Der Terminus „Gentiles" bezieht sich, wie Samuel angibt, auf alle Nichtjuden ganz im Sinne des Wortes „Gojim", und ist…

  19. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. [Seite]

    OKENIR Fabrik für Eisenkonstruktionen unö eiserne Fenster Ing. Ruöolf Kornfeld & Comp. Prag-Ursouice, UI. öra. Engla 41. Eiserne Dächer, Säulen, gemischte Träger, Treppen, Oberlichten. Heruarrag. Spezialität: Schmieöeiserne Patentfenster „O…

  20. 1925-06-01 · 6 (6.1925) · p. [Seite]

    OTTO WEINMANN H% Kohle, Koks, Briketts, Anthrazit, ^% waggon- und fuhrenweise, ebenso sackweise PRAG II., Vrchlickeho sady eis. 15. Telephon 2646. Vertretung: Emanuel Arent, Prag IL, Podskalskä 332, Telephon 979/VIII. Heizung Trocknung Vent…