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L70 es uns; wie viele Hindernisse haben wir zu besiegen, wie viele Kränkungen zu verschmerzen; rollen doch auch aus dem Auge des Mannes nicht selten brennende Tbränen, bevor er kommt nach seinem gelobten Lande. Und wenn er es nun inne hat, …
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271 III. Das ewige Leben gab und gibt uns Gott durch Leiden. Meine Staubgenossen! So lasset uns denn jetzt wegwenden unsern Geist von dieser Erde, und aufschauen zum Jenseits. Ich blicke um mich, auf euch, und sehe Hüllen aus Staub gewoben,…
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272 Leben, damit wir eingehen mit Wahrheit bekleidet, mit Erker,ntniß geschmückt in das himmlische Leben, in die Ewigkeit. Ja, dann wird ans dem ewigen Leben eine ewige Glückseligkeit, dann stehet der Tod nickt drobend vor uns, als Mehrer u…
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> Mll. Das Vertrauen. Predigt zum siebenten Peßachtage über 2. B. Mos. K. 14, V. l 4-. Herr! da ich in den Jrrgängen des Lebens zum ersten Male auf abschüssige Pfade gelangte, da ich das Weh und den Druck des Lebens zum ersten Male auf mein…
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274 Nicht das niederhaltende, zugleich beängstigende und erbebende Gefühl des kosest Imscli. und Xip., auch nicht das freie und fröhliche Gefühl eines Laubbütten-, eines Schluß- und Gesetzesfreudenfestes. Beides nicht. Ein ganz eigenthümlic…
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275 erwecken will. Ein jedes unsrer Feste, fassen wir ste vom geistigen Standpunkte, stellt einen besondern religiösen Hauptgedanken auf und vor. Das Neujahrsfest verkündet uns das Richteramt Gottes; es ist ein Aufruf an uns: Auf! laßt uns …
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276 den Tagen und Begebenheiten, die da kommen, so lange ihr euch grämet um Verluste, die ihr erlitten — so lange erkennet ihr euern Gott nicht vollständig an, und der Glaube an ihn ist nicht fest geworden in euch. — Wollet ihr daher erfahr…
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277 der Regen träufelt durch, Sonnenschein und Frost finden offenen Eingang in die Borhalle - so ist auch mit nickten das Erdenleben zu ununterbrochener Freude, Luft und Behagen bestimmt, sondern es sollten eben Schmerz und Kummer, Entbehru…
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278 des Lebens diesen und diesen Wechsel der Dinge erleiden laßt — das ist die Fügung Gottes oder das Schicksal. Dieses tritt nun mit größern oder geringem Hindernissen entgegen; diese Hindernisse soll er bekämpfen, bestegen oder ihnen unte…
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279 tbum, der Andre nach Genuß und Wollust, der Dritte nach Ebre und Glanz; den Einen verzehrt der Neid, in dem Andern braust die Rache, den Dritten geißelt Unfriede und Zwietracht. Alle aber sollen die Leidenschaft bekämpfen, Alle sollen d…
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280 hast recht, du Armer, es ist eine Nacht des Todes, in die du dich stürzest, keine Nacht des Untergangs, aber des Verderbens, keine Nacht der Vernichtung, aber der Heillostgkeit. Du Haft dich dem Strome überlassen, anstatt entgegenzuschw…
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281 Leidenschaft? Den Israeliten läßt seine Religion die Lüste seines Fleisches bekämpfen von frühester Lebenszeit, kleine Begierden und große, kleine Genüsse und große. Bricht der Tod in deine Hütte, deinem Sterbenden noch ruft sie in's Oh…
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282 die Wirren dieses Erdenlebens, und mit was für Waffen unsers Gottes sie zu bekämpfen sind: mit Religion und Unsterblichkeit! Wohlan! was entfließt diesen beiden, was beißen sie uns, was fordern sie von uns? Ihr habt es gehört in den wen…
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283 er dich gewärmt; solltest du fürchten, du kämest nun um? Also lang' hat er dir Freuden geschenkt, und nach den Leiden das Glück, und nach der Krankheit Genesung, und in der Dürftigkeit Unterstützung, und in der Noch Hülfe, und in der Ve…
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284 an die Brust drücken und in unsre Brust hinein. Wir wollen die Zuverficht, den Glauben, die Sicherheit auf unsere Religion fest eindrücken unserin Herzen, wir wollen unsere Religion üben, daß ste nicht rostet, früh und spät und am Mitta…
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MIll. Predigt zum Schebuolhfeste. Andächtige Zuhörer! Es ist eine eigentümliche Erscheinung, daß unsere Religionsgeschichte die Verkündigung der Gotteslehre auf Sinai gerade in die Blütbenzeit, mitten in den Frühling des Jahres setzt. Wenn …
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286 ihm schon in der Blüthezeit sein Vater Lehr' und Gesetz, denn daß die Blüthe bewahrt bleibe vor dem Wurme, davon hanget die Frucht und der zukünftige Same, also aller Bestand und alles Lebens Fülle ab; und ferner: die Blüthe ist nicht d…
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287 So wie einesIder Zehnworte gehört ward, fuhren die Israeliten eine weite Strecke zurück, aber so wie sie das Folgende hörten, brachten die Engel des Herrn sie wieder nach vorn. ^2 7l2PN ^22 8^12 ^2 lll. :2^2W2 122 2-1l7N So wie eines de…
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288 Zeit gerade die Jugend ungläubig ist, diese in ihrer Glaubenslostgkeit ein Großes zu besitzen, ein kühnes, neues Werk zu festigen glaubt; dann aber, wie Jahr an Jahr, wie Lebenserfahrung an Lebenserfahrung, wie Kampf an Kampf, Niederlag…
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L89 dein Schaffen, dein zu Gute thun wie dein Erwerben sind dahin — o Jüngling, so merke, daß dir die Seele ausgeht: höre, höre wieder und weiter, daß der Thau auf dich komme, der das Todte belebet! Dann, sowie Tag zu Tag kommt, wenn das Gr…