Mannheim
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19151921
  1. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 8

    8 Kreise die äußere Kultur Europas aneignen, die innere willenbestimmende aber müßte ganz und gar aus der Thora geschöpft sein. Sehr gut kann dies durch einen Vorwurf illustriert werden, den man den Japanern zu machen pflegt. Man behauptet …

  2. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 9

    9 Es bleibt also nur ein anderer Weg. Es muß die jüdische Persönlichkeit so gefestigt, sie muß so sehr von der Gedankenwelt des Judentums durchdrungen sein, daß sie bewußt zu wählen imstande ist zwischen dem, was dem Judentum entspricht, un…

  3. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 10

    …e n d g r u p p e vollinhaltlich durchgeführt werden. Zeitweilige Aussprachsabende unter Leitung des Herrn Redakteur S. Schachnowitz finden viel Anklang. Im Dezember wurde gemeinsam mit der befrenndeten Vereinigung zur Pflege jüdischer Lebensanschauung…

  4. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 11

    11 Herr Rabbiner Dr. A. Klein-Nürnberg sprach über das jüdische Kulturproblem im neuen Königreich Polen. Dank der gütigen Erlaubnis des Referenten sind wir in der Lage, in den vorliegenden „Blättern" seine zeitgemäßen Darlegungen allen unse…

  5. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 12

    12 d. h. inneren Wert zu beurteilen. Auch der Antisemitismus zog seine beste Kraft aus der überlauten Betonung des Nationalen. Man konnte als Antisemit Haß und Verfolgung predigen und doch Anspruch auf kulturelle Bildung machen — geschah do…

  6. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 13

    1* Kriegsfurie am festesten zu und in dieser Gruppe innerhalb des öffentlichen Lebens waren natürlicherweise die Jugendvereine am schwersten getroffen. Sie verloren gleich bei Kriegsbeginn ihren meist eifrig tätigen Mitgliederbestand und wu…

  7. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 14

    14 — Aber so um die NOOZeit des vorigen Jahres kamen die großen Schwierigkeiten der Warenbeschaffung, aus denen wir nicht mehr herausgekommen sind. Damals stellte sich plötzlich allenthalben eine unerhörte Flcischknappheit ein, sodaß die Fa…

  8. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 15

    … höchsten staatlichen Behörden, die unseren Bestrebungen immer das größte Verständnis und Wohlwollen entgegen brachten! Max Cohen. * * * Cschwege. Die hiesige Jugendgruppe, die seit fast einem Jahre besteht, veranstaltete in den Chanukahtagen eine g…

  9. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 16

    …iten. Als zweiter Redner sprach unser bewährter Vorsitzender Abraham Soschitzky über Chanukah im Sinne der Ausführungen Samson Raphael Hirsch's in den „Gesammelten Schriften". Weiter brachte Herr Soschitzky einige schöne Jargonlieder zu Gehör. Der ganze Abend s…

  10. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 17

    17 Am Sonntag, den 24. Dezember 1916 luden dieselben Gruppen zu einem Chanukah-Abend mit vorangehendem Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. M. Petuchowski-Berlin über „Arbeit und Arbeiter im Judentum". Herr Or. Petuchowski führte aus, einer wie h…

  11. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 18

    18 — der „Arbah arozaus" vom 16. bis ins 18. Jahrhundert hinein. Die interessanten, mit vielen aktuellen und lokalhistorischen Anmerkungen eigene Forschungen erfahrenen, bekannten Redners fanden dankbaren Beifall des zahlreich erschienen Pu…

  12. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 19

    …pe Marburg, gesammelt bei der Gedenkfeier für Herrn Prov.-Rabb. Dr. Leo Munk 22.-. Propaganda-Fonds. Durch Iugendgruppe Eschwege M. I.—. Sally Michcl-Stiflung. Familie M. Michel M. 50.—. A. I. Jugendgruppe. Geschw. Feist am Iahrzeitstag ihres fei. …

  13. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. [Seite]

    mm Luchdruckerei Nathan Kaufniann Frankfurt am Main Telefon Amt Hansa 2521 Langestraße 3l.

  14. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 1

    …eugt, von niemanden geachtet, von allen getreten und gestoßen. Da, als die Not ihren Höhepunkt erreicht hatte, erschien Samson Raphael Hirsch und gründete mit gleichgesinnten Männern die erste wahre Vertretung der gesetzestreun deutschen Judenheit in der „Freie…

  15. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 2

    •> I. Gilt mächtiges Programm für die Erziehung der Jugend im Sinne des obengesagten wurde in den Chanukatagen 1913 auf dem I. Agudas Jisroel Jugendtage in Frankfurt am Main geschaffen. Wir waren damals begeistert darob, daß es gelungen war…

  16. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 3

    Das Rüstzeug hierfür geben uns die ihrer Durchführung harrenden Beschlüsse des Jugendtages, die da lauten: Der Bund gesetzestrcuer Jugendvereine Deutschlands und die bereits bestehenden Jugendgruppen Deutschlands und der Schweiz vereinigen …

  17. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 4

    4 3. Vereine, die einen bestimmten Zweck vertreten, insbesondere Limud-Hatauro, Palästina-Arbeit, und die im Sinne eines dein Kartell angehörenden Vereine wirken, zu fördern und eventl. deren Neugründung zu unterstützen. Um die weibliche jü…

  18. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 5

    den der Geist des wahren Judentums neu belebt und gekräftigt werden. 7. Soziale Arbeit soll gemeinsam mit den an den Orten bestehenden jüdischen Frauenvereinen geleistet werden. Die Lehrkurse. I. Die Lehrkurse der Jugendgruppen haben alles …

  19. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 6

    (5 VI. Es ist darauf zu sehen, datz die Lehrenden, wo es irgend geht, und wo cs der Stoff zuläßt, aus den Kreisen der Jugend- Vereine geuomnieu werden. VII. In allen Kursen ist ans Selbstarbeit der Teilnehmer hinznwirkcn. VIII. Für die Mädc…

  20. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 7

    die notwendige und sehr verdien st liche Abwehr gegen politische Entrechtung, alles sonstige gemeinsame Arbeiten ist nicht ausreichend, um das starke Gemeinsamkeitsgefühl zu Wecken, das nur aus dem Bewußtsein erblühen kann, daß man in dem E…