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Blätter · 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 4

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Journal
Blätter
Volume
3 (1917)
Issue
3 (4.1917)
Date
1917-04-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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4 3. Vereine, die einen bestimmten Zweck vertreten, insbesondere Limud-Hatauro, Palästina-Arbeit, und die im Sinne eines dein Kartell angehörenden Vereine wirken, zu fördern und eventl. deren Neugründung zu unterstützen. Um die weibliche jüdische Jugend vor den destruktiven Auswüchsen moderner Kultur zu schützen, ist die Pflege der altüberlieferten jüdischen Ideale im Kreise jüdischer junger Mädchen eine gebieterische Notwendigkeit. Diese Tatsache erheischt den organisatorischen Zusammenschluß der weiblichen gesetzestreuen jüdischen Jugend innerhalb der A. J.-Jugendorganisation. Die Form des Zusammenschlusses der Mädchen richtet sich nach den lokalen Verhältnissen. Die A. J.-Mädchengruppen erwarten von der A. J.- Jugendorganisation die kräftigste Förderung ihrer Bestrebungen. Die A. J.-Mädchengruppe rechnet auf die Mitarbeit der Mädchen aller Kreise. Als Aufgaben betrachtet die A. J.-Mädchengruppe: 1. Die Erziehung der Mitglieder im Geiste der Thauro durch Kurse in Tnach, Dinim, jüdischer Geschichte, hebräische Sprache, sowie durch Vorträge über aktuelle den Kelal bewegenden Fragen. 2. Orientierung der Mitglieder über Stand und Aufgabe der großen, sowie der A. J.-Jugendorganisation. 3. Pflege der Palästinafürsorge im thaurotreuen Sinne. 4. Gesellige Veranstaltungen zur Förderung des engeren Anschlusses der Mitglieder untereinander. 5. Kurse im Wirtschaftsleben. <5. Propaganda: a) Heranziehung der weiblichen Jugend gleich nach ihrer Entlassung aus der Schule, b) Gewinnung der jungen Mädchen der aus dem Osten eingewanderten Familien, c) Die A. J.-Mädchengruppen der Großstädte erachten es als ihre vornehmste Pflicht, mit den jüdischen Mädchen der umliegenden kleineren Gemeinden in Fühlung zu treten. Da bei den jüdischen Mädchen der kleineren Gemeinden die Beschäftigung mit jüdischen Dingen meist schon in frühester Jugend aufhört, verlieren sie oft das Verständnis für den Geist und die Aufgaben des jüdischen Lebens. Durch Wanderlehrer, Wanderbibliotheken und möglichst durch persönliche Zusammenkünfte mit Mädchengrnppen der Großstädte soll in den kleineren Gemein-

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