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18571863
  1. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 22

    22 stellt. Vor der ersten Kammer fand ein solcher Akt der Gerechtigkeit keine Sympathien. Auch hat die erste Kammer in der Bcrathung einer neuen Verfassung den Juden das passive Wahlrecht abgcsprochen. Etwas AehnlicheS kam m Schwerin vor. D…

  2. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 23

    28 zu Dillenbnrg und Herr vr. meil. Herz zum Mcdicinal-AssistcnteN i» Hochhcim ernannt worden. AnsWcilburg (im Rassauischen) wird folgendes Pröbchen geistlicher Undn ldsamkcit im Dorsbarbier niilgcthcilt. Ein aller Soldat war daselbst gesto…

  3. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 24

    24 Kantons Aarau aber hob dies Gesetz, da« die Juden von dem vollen Staatobürgerrecht ausschlost, auf, und bald siegte in der ganzen Schweiz das Recht und die Vernunft: von dem Nationairath zu.Bern wurden die eingebornen Juden den andern St…

  4. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 25

    …es Dccrct veröffentlicht, und die hohe Congregation der Inquisition habe das mißbilligt und das Decret annnlln't," — In Ferrara bedarf ein Israelit, der in einen andern Landestbeil reisen will, einen Entlassungsschein von der Inquisition, den er a…

  5. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 26

    … dirigirte Schulen, aus denen dem Volke Lehrer und geistliche Führer hcrvorgehen sollen, wie jene in Warschau, Zytomir, Wilna, Pinsk, eine Menge Elementarschulen für russischen und hebräischen Unterricht ungerechnet. Die sogenannte» Nabbinerschn…

  6. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 27

    27 für die Juden eine bessere Zeit an und i« Brasilien gemessen sie völlige Freiheit. Aus dem Orient wird uns gemeldet: I» Jerusalem ist in jüngster Zeit der Grundstein zu einer neuen grossen Synagoge, ein düngendes Bedürfnis! für die dorti…

  7. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 28

    28 ihr gutes Recht zn Tbeil, das, ihnen zum weuigiie» endlich Wort gehalten werde, daß sie nirgend in Europa sagen dürfte»: „O war' sie da die goldne Zeit, Die Fürsten, Völker uns verhießen: Dasi Freiheit und Gerechtigkeit Auf uns wie Milch…

  8. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 29

    Aussätze vermischten Inhalts Meier Rmsches Rothschild. Der alte Meier Amschel Rothschild wurde im Februar 1743 geboren und starb den 10. September 1812. Er war ein Muster der Ordnungsliebe, Einfachheit, Rechtlichkeit und Wohlthätigkeit, wel…

  9. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 30

    30 gold und Silber zusammen, gab ihn dem Manne mit der Frage, ob er nicht den Verkauf dieser Dinge, hie er von einer Herrschaft in Commission bekommen zu haben vorgab, übernehmen wolle? Den Preis bestimmte er absichtlich um 800 Gl. weniger,…

  10. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 31

    31 auszahlen zu lasten, welche ihnen von Rothschild ausgesetzt waren, um die nöthigen Vorbereitungen für das bevorstehende Osterfest treffen zu können. Er erhob das Geld, verwendete es aber nicht zu dem bestimmten Zwecke, sondern zum Trunk …

  11. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 32

    32 der Neujahrstag herangekommen war, begegneten sich beide am Eingänge des Gotteshauses; hier war kein Ausweichen möglich. Mit freundlicher Stimme fragte Rothschild: „Lieber Meier, warum wendest Du dich weg von mir? warum gehst Du mir aus …

  12. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 33

    — 33 Den Leuten, die am Ufer hin wohnen, kann's aber ebenso gehen, wenn sic nicht bei Zeiten sich retten, und das, was ihnen lieb und werth ist. Allermeist kommt in solchen Zeiten das Dorf Klüsserath in's Gedränge, denn da ist die Wassermas…

  13. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 34

    34 und Gewalt, daß den armen Leuten nichts übrig blieb, als Alles preis zu geben, und nur ihre Kinder, Weiber und das eigne Leben zu retten. Das arme Vieh banden sie schnell los und überließen es dem eignen Triebe, sich zu retten. In der Ho…

  14. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 35

    35 Blitz, der durch die Seele fuhr. Ohne weiter ein Wort zu reden, eilt der brave Mensch die Anhöhe hinab und schreitet durch die tobende Fluth. Es gelingt ihm, das Haus zu erreichen. Ohne zu säumen, ergreift er dort eine junge Frau und trä…

  15. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 36

    36 tigen Eindrucks, Alle auf ihre Kniee nieder, erheben Herzen, Augen, Hände zu dem Gott aller Gnade, und Christ und Jude preist den Herrn. Gros; und herzlich war der Dank der Geretteten und ihrer Familien gegen ihre Netter, besonders gegen…

  16. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 37

    37 die Judengasse, Mord, Brand, Austreibung der Juden spielen in den Chroniken der Vorzeit eine große Rolle. Vergleicht man mit der Vergangenheit die Gegenwart, so finden wir einen bedeutenden Theil der Intelligenz und des Wohlstandes der S…

  17. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 38

    38 „Pracht und Herrlichkeit Beilager gehalten. Da waren fast „viel Fürsten und Herrn, auch sehr viel Fürstinnen, Grafen, „und Gräfinnen und andere Edle Ritter und Knecht in großer „Anzahl aus dermaßen köstlich geziert mit Kleidung, Kleynod …

  18. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 39

    …s Gedichtes, dessen Verfasser der große Friedrich war, in den „Berliner Literaturbricfen" erschien, wurde der Kritiker, Moses Mendelssohn, vom Gencralfiscal zur Verantwortung gezogen. Da sagte Mendelssohn: „Wer Verse macht, schiebt Kegel, und wer Kegel schi…

  19. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 40

    40 weiß die Stelle genau, wo ich ihn getroffen. Er lief freilich davon, doch der Pelz gehörte mir, da ich doch auf ihn geschossen. Dagegen war nichts cinznwendcn, und der Soldat wurde freigesprvchen. Der Jude aber kam nicht so leichten Kauf…

  20. 1857-01-01 · 16 auf das Jahr 5618 (1858) · p. Seite 41

    41 gesegnet hat, daß ich aber in Folge meiner zeitlichen Stellung die Befähigung hienieden nicht erlangen kann, die dem Studium des Rechts gebührt. Willst Du also diese Kleinigkeit schlechterdings nicht annehmen, werde ich sagen, Du thuest …