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^erjtiöe EINE MONATSSCHRIFT ERSTEKJARRG4NG igiößigiy f« aeuor„s< °i\ \Ö r-i , f R..LÖW1T/VERLAG BERLIN* VIEN
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INHALTSVERZEICHNIS Lazar Abramson, Die ostjüdische Gemeinde.................... 80 Achad Haam, Ost und West. Ein Brief an die Monatsschrift „Der Jude"..... 354 Amitai, Zur polnischen Judenfrage................•...…
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…udäologie................................. 13 — Der Pinkes. Von den Wandlungen der ostjüdischen Intelligenz........ 750 Jecheskiel Kaufmann, Die hebräische Sprache und unsere nationale Zukunft . . . 407 Jakob Klatzkin, Der Gast.......................…
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Inhaltsverzeichnis III Max Brod, Brief an eine Schülerinnach Galizien............ 124 — Jüdische Volksmelodien....... 344 — Jüdische Sachlichkeit......…
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I.IAHRQÄNG HEFT1 APRIL 1916 ■ ■ ■' l ■ jöaJuDe EINE MONATSSCHRIFT ■f-ÄW w- I Ü t.öWlTA^RLAGvBERLIN *WIEN>>
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1 Heft i D e r J u d e Aprii 1916 Eine Monatsschrift Herausgeber: Dr. Martin Buber, Heppenheim a. d. Bergstraße (Hessen) Die Monatsschrift „Der Jude" ist ein unabhängiges Organ für Erkenntnis und Förder…
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DIE LOSUNG Der Krieg hat die Lage des Judentums inmitten der Völker in ihrer tragischen Problematik gesteigert und furchtbar verdeutlicht. Hunderttausende von Juden kämpfen gegeneinander; und das Entscheidende ist: sie kämpfen nicht aus Zwa…
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2 Martin Buber: Das Judentum war nicht mehr wurzelhaft, und die Luftwurzeln seiner Assimilation waren ohne nährende Kraft. Jetzt aber …
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…eglied zwischen Europa und dem Orient, seine beste Kraft weihen und von ihr sein innerstes Lebensrecht empfangen. * Als Gabriel Rießer im Jahre 1832 eine Zeitschrift „für Religion und Gewissensfreiheit" herauszugeben begann, nannte er sie: „Der Jude". Er…
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4 Herman Glenn: DAS VOLK UND DER EINZELNE Seit der Zersprengung ihres engeren weltlichen Reiches weist die jüdische Nation eine gänzlich irrationale Geschichte auf, deren tatsächliche Gliederung keiner Subsumierung unter die sonst allgemein…
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Das Volk und der Einzelne 5 einer jeden Religion selbst nach wahrhaft lebendigem. Sein und nach fortwährender fruchtbarer Erneuerung, diesem Grundzuge jedes Lebens, dem sich nicht einmal eine starke Dogmatik entziehen darf, will sie nicht e…
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6 Herman Glenn: Das Volk und der Einzelne zwar in einem prononcierten Vertreten dessen, was an sich durchaus jüdischer Prägung ist: sie empfinden es aber nicht mehr als solches und sind mit allen Mitteln der Praxis —■ insbesondere durch Her…
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Hugo Bergmann: Der jüdische Nationalismus nach dem Krieg 7 DER JÜDISCHE NATIONALISMUS NACH DEM KRIEG I. Uber das Thema „Die Juden und der Krieg" können noch kaum die ersten Worte gesagt werden. Noch ist es uns völlig unbekannt, ob und wie d…
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8 Hugo Bergmann: Dies wird wesentlich sein: ob die jüdischen Flüchtlinge oder die jüdischen Soldaten unserer Geschichte ihr Gesicht zu geben bestimmt sind. 2. Wesentlichstes Erleben des Soldaten: er steht der Wirklichkeit Auge in Auge gegen…
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Der jüdische Nationalismus nach dem Krieg 9 wandelt und wir sehen nichts davon. Es sind doch dieselben Menschen wie früher; nach dreißig Jahren Zionismus haben wir so wenig Wirkliches geschaffen! Wir haben noch immer die Khille und keine jü…
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10 Hugo Bergmann: Stellung gegenüber allem Eingebildeten, Leeren erzogen haben. Jenes nicht mehr ins Leben verankerte Judentum ist nur noch ein Wort; es sind die Friedensbankette der Sozialisten, die Kampfbegeisterung der Kriegskorresponden…
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Der jüdische Nationalismus nach dem Krieg zz habe, eine agitatorische. Im ersten Jahrzehnt hatte man die liberale Ideologie zu bekämpfen und erst einmal den Juden zum Bewußtsein zu bringen, daß sie sind. Dies geschah hauptsächlich durch den…
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12 Hugo Bergmann: Der jüdische Nationalismus nach dem Krieg Standpunkt derer, die vom Schema ausgehen, und der der wirklich Nationalen ein völlig entgegengesetzter, auch wo sie zufällig einmal dasselbe wollen. „Mehr Judentum" kann für den n…
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Fritz Mordechai Kaufmann: Grenzsperre 13 Zweierlei muß uns immer leiten. Erstens: das Judentum ist nichts als das Ganze, das Integral von all dem, was jüdische Menschen tun; darum darf unserem jüdischen Streben nichts Menschliches fremd sei…
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14 Fritz Mordechai Kaufmann: Kühler, beinahe lächelnd standen wir vor den ohnmächtigen Gewaltakten, die im Namen eines widerlich groben Popanzes, allerlei gefügiger Wissenschaft von der Rasse und den letzten Dingen der Nationen unser Volk i…