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-- 135 — die bekannten drei Formulare aus der Kanzlei Ludwigs des Frommen,1 die H. Bresslau, nachdem vorher schon Stobbe auf einzelne wörtliche Anklänge mit einem dem Wormser eng verwandten Speyerer Privileg von 1090 aufmerksam gemacht hatt…
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— 136 — Abweichungen von einer entgegengesetzten Regel, sondern nur Anwendung und Bekräftigung des Grundsatzes, und soweit in ihnen bisweilen auch vom Handel die Rede ist, kann damit, wie Dopsch jüngst gezeigt hat, nur Absatz und Tausch, di…
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Von der Kaufmannschaft ist in beiden Formularen überhaupt keine Rede.1 Die Zollfreiheifc erstreckt sich also, wie bei den Klöstern Hinauf das Eigengut. Anders im dritten Formular, das nicht nur vom Eigengut, sondern auch von den Waren spric…
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— 138 — in ihm benannten Juden und ihren Genossen1'1 und nicht „allen Juden im Reich" gegeben.2 Dasselbe ist für das Wormser Privileg anzunehmen, dessen Eingang nur in der Fassung von 1157 erhalten ist.8 Man käme von hier aus auf die Unters…
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— 139 — Es heisst in dieser: notum sit, qualiter Judeis de Wormacia et ceteris sodalibus suis statuta proavi nostri imperatoris Henrici tempore Salmanni eorundem Judeorum episcopi nostra quoque auctoritate .... cönfirmamus. Stobbe bemerkte …
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— 140 — Judenschaften dieser Städte gelten .sollten.1 Und damit entfällt auch die dritte Möglichkeit, den Unterschied der Zollbefreiungen von 1074/1112 und 1090 zu verstehen. Als letztes bliebe die Frage, ob etwa an einen besonderen Judenzo…
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- 141 - 1074/1112 auf sechs bezw. sieben Zollstätten ist es, was unmöglich ist. In Wirklichkeit beziehen sie sich, wie die von 1090, auf das ganze Reich. Sind wir damit nun tatsächlich vor die Notwendigkeit gestellt, anzunehmen, dass in der…
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- 142 — cum navibus et substantia sua per alveum Rheni descendentes et ascendentes liberi sint penitus et immunes apud Bobardiam et in omnibus locis, qui sunt nostre iurisdictionis ab omni theloneo et exactione, quae ab aliis transeuntibus …
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5. Spuren yon Urkunden in den hebräischen Kreuzzugsberichten. Im zweiten Bande der Quellen zur Geschichte der Juden in Deutschland1 sind fünf Hebräische Berichte über die Judenverfolgungen während der Kreuzzüge zusammengestellt, die Hinweis…
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— 144 - Man braucht nicht dabei stehen zu bleiben, diese Angaben allgemein als Erinnerung an eine Urkunde anzusehen, sondern kann feststellen, dass die Urkunde dem Chronisten vorlag und dass er ihre wesentlichsten Teile hinreichend deutlich…
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- 145 — durften auch alle gezwungen Getauften, die noch hie und da im Reiche Heinrichs lebten, zu ihrer Religion zurückkehren. — Auf Befehl dieses Königs Hess dann der Bischof Johann den Rest der Gemeinde von Speyer in seine festen Städte s…
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— 146 — Urkunde. Bresslau sieht darin den bekannten Speyrer Schutzbrief vom Jahr 1090, in welchem Mosche bar Jekuthiel unter den Petenten erscheint.1 Es liegt aber, wie schon Aronius in seinen Ausführungen zu nr. 183 bemerkte, näher, an den…
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— 147 — Die Urkunde ist nur in einer Abschrift des 13. Jahrhunderts erhalten,1 in einer Form, die Zweifel an ihrer Echtheit aufkommen lässt.2 Selbst wenn wir die Möglichkeit einer späteren Erweiterung und Umarbeitung offen halten, tritt nun…
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- 148 — Am Dienstag erging für die Juden das Friedenswort: Wer einen Juden anrührt, und ihn verwundet, dessen Hand wird abgehauen und wer einen Juden umbringt, wird umgebracht. Auch die Bischöfe drohten mit dem Banne: Wer seine Hand gegen d…
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…nner über die Gleichberechtigung der Juden (A. Z. d. J. LXXVII S. 210—211). Brief des Kanzlers Hardenberg an die Städte Lübeck und Hamburg gegen den Versuch, den Juden die erlangten Rechte wieder zu entreissen (1815). Auszug aus der Rede des Abge…
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— 150 — 8. Rosenthal L. Die Papstbulle und die Kaiserurkunde gegen die Blutbeschuldigung der Juden (Ost u. West. Illustrierte Monatsschr. f. d. gesamte Judentum XIII Sp. 943—952). Betr. die Urkunde Innocenz' IY. v. 5. Juli 1245 und die Urku…
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— 151 — Anhalt. 15. Wäschke H. Geschichte Anhalts von der Teilung bis zur Wiedervereinigung. S. 121 "Wiederansi edlung und Geschichte der Juden in Anhalt, besonders in Dessau und C ö t h e n nach dem 30 jährigen Kriege. S. 186. 254. 360. 40…
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…iege 1813— 1814. S. 19 Die Judenschaft zu Merchingen spendet 30 Gulden, die israelitische Gemeinde Mannheim 600 Gulden. Mosbach. 27. Renz, Vorträge über die Geschichte der Stadt Mosbach. Heft 1: Mosbachs Anfang und Entwicklang. S. 15 Freiherr Gerl…
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— 153 — Unterbaibach. 33. 1590—1750. 36 Urkunden betreffend den Friedhof der Juden zu Mergentheim, Markelsheim, Igersheim, und Unterbaibach in Unterbaibach. Or. Mergentheim. Reg. Hirsch, Die Pfarr- und Gemeinderegistraturen des Oberamts Mer…
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- 154 — S. 156 f. Die Anleihen der Stadt Augsburg bei den Juden und ihre Tilgung (1321—1331). Die Judenschlacht in Augsburg (1348). S. 159 Die Judenschulden des Heinrich Portner (1348). 41. Titel nr. 359. S. Register unter Augsburg: Juden. …