Mannheim
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19111914
  1. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 44

    febensdurstig nichtsdestoweniger. Im Cafe Kröpke aßen wir, in bewußter Rauhbeinigkeit, Pastete und dazte Fruchteis; im Cafe Maxim saßen wir und träumten von kiarnevalistischer Ausgelassenheit, die durch die prunkhaften Säle getollt war. — I…

  2. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 45

    den „reinen Idealismus", und in dessen Sphäre ragt nichts aus! der leiblichen Welt hinein; holt die sich ihr Recht, ist wieder die Seele nicht dabei, sondern geht inzwischen mit einem Bande Schiller auf Blümchenwiesen spazieren; bei uns im …

  3. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 46

    nicht erschauernd gefüllt, konnte so alle Distanzäerung der Geschlechter vernichten, so kalberig tändeln. Kälber überhaupt: kfie Zupfgeigen und kurzen Hosen erregten mir Widerwillen: standen hier nicht Dinge aus dem zwanzigsetn Säfcul'um ai…

  4. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 47

    der Schüller in die Erwachsener hinüberzuspielen — und führte letzten Endes dazu, das Banner, unter dem unsere Bewegung marschierte: die Abstinenz, da es agitatorisch1 so prächtige Dienste tat, als! das* Wesentliche am Bunde anzusehen: währ…

  5. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 48

    <Jer Sympathien der Schule (sagten die anderen). Man muß Garantien schaffen: einem jugendlichen Leiter steht man mit Mißtrauen gegenüber: drum Erwachsene in die Bundesämter, Bildung eines Eltern- und Freundes]ates, der die Beamten wählt! — …

  6. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 49

    war fest gewillt, einen Sturm der Entrüstung gegen die B.sche Realpolitik zu entfesseln: aber da goß E. auf die Wogen, die eben sich zu türmen begannen, das Oel seiner breiten und sanftmütigen Beredsamkeit. Die Aktion gegen B. verlief im Sa…

  7. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 50

    bestiegen hatte, um die Begrüßung zu sprechen, war er zu mir gekommen, hatte hilflos zwei weiße Handschuhe gezeigt und gefragt» wie macht man es: zieht man sie an oder hält man sie in der Hand? — Ziehe den einen an und halte den anderen in …

  8. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 51

    1. Direkte Schilderungen und Kritiken des Schullebens und der Schuteinrichtungen durch Schüler fand Studenten; 2. Schriftstücke, Drucksachen, Bilder und Gegenstände jeder Art, soweit sie Dokumente darstellen für den inneren Zustand unseres …

  9. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 52

    Anblick de i Lraelmngseinrichtuugen undl für den dumpfen ungehalten Kampf, den jener Geist gegen die Einrichtungen führt Von der inneren Organisation des Archivs sei hier folgendes mitgeteilt (die ausführlichen Bestimmungen sind durch den u…

  10. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 53

    …s Sammler und als Hilfskräfte für die Administration. Siegfried Bernfefd. Brief an die Redaktion Wien. 15. V. 1013. Von Max Stirner behauptet man, daß er immer die „andere Meinung" hatte. Ich habe sie auch; Sie gestatten mir also ein wenig Opposition.…

  11. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 54

    eine illustrierte Zote herumgehen. Der Professor bekommt sie in die Hand. „Wissen Sie, daß ich! Ihren Ausschluß bewirken kann?" „Ja, Herr Professor!" Der Professor nimmt das Blatt und wirft es in den Ofen. Oder; ich habe Versetzungsprüfung …

  12. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 55

    reif, in ihrer Art ebenso reif wie das MannesaHer sei, leugne ich! entschieden. Ich spüre an mir selbst, wie viel Unfertiges, Unbestimmtes, Unklares noch jetzt in mir ist; ich erblicke den Wert der Jugend vor allem in dem bewußten Gefühl de…

  13. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 56

    Antwort. Um Dummheiten in wirklich klassischer Form von sich zu geben, auch dazu gehört ein gewisser (negativer) Geist, eine gewisse vollkommene Gottverfassenlieit. Infolgedessen müssen wir dem Herrn Einsender zustimmen, wenn er sagt, daß d…

  14. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 57

    Sehr amüsant sind ja die beiden Beispiele der im Examen reichen Professoren. Also sogar diese werden schon vom Schulsy« zum Mogeln gezwungen? und zwar gerade die besseren unter ihnen^ Und empfindet unser Apötoget denn gar nicht die fürditer…

  15. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 58

    Klassenspiegel Aufsatzthema unserer Unterprima über „Emilia Galotti": „Marineiiis Spaltung in Wurm und Kalb." (Gemeint sind Sekretär Wurm und Hofmarschall von Kalb.) Frage: „Wie spaltet man sieh in Wurm und Kalb?" Also sprach unser Geschich…

  16. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 59

    …eichsdeutsche Studentenschaft, sich näher mit Problemen der Schulreform und der Erziehung zu befassen. Es haben sich in Breslau, Berlin, Freiburg, Göttingen, Halle, Jena, Greifswald, München „Pädagogische Gruppen" gebildet, teils selbständig, teil…

  17. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 60

    Er wird sich bei der Bewertung des heutigen Schulsystems und neuer Schulreformatorischer Ideen hauptsächlich die Frage vorlegen: Wie entspricht dies dem Wesen der Jugend, die erzogen werden soll? Von diesem Gesichtspunkt aus suchen die beze…

  18. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 61

    Wien. Der Sprechsaal Wiener Mittelschüler entwickelt sich befriedigend; er zählt bereits über 40 Teilnehmer. In den letzten Wochen wurde gesprochen: über die Friedensbewegung; Versuch zu einem Programm des S. W. M.; Erziehung im Hause; Mode…

  19. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 62

    Programm der Zeitschrift „Die Aktion" teilen. Wir stehen, wie schon gesagt, überhaupt nicht im Dienste einer „Richtung", sind aber der Aktion dankbar, daß sie aus Interesse für die Sache die technische Organisation übernommen hat und so dem…

  20. 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 63

    In Oesterreich an: Siegfried Bernfeld, Wien XIII, Suppegasse 10. Redaktionsschluß am 20. jedes Monats. Allen Anfragen bitten wir Rückporto beizulegen. Jedes …