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Der Anfang · 1913-06-01 · Heft 2 (Juni 1913) · p. Seite 50

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Journal
Der Anfang
Volume
1. Jahr (1913-1914)
Issue
Heft 2 (Juni 1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 50 (sequence 19)
Language
German
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bestiegen hatte, um die Begrüßung zu sprechen, war er zu mir gekommen, hatte hilflos zwei weiße Handschuhe gezeigt und gefragt» wie macht man es: zieht man sie an oder hält man sie in der Hand? — Ziehe den einen an und halte den anderen in der Hand, hatte ich gesagt und schweigend' hinzugefügt: du Äff! Pythagoras aber sprach mit erhobener Stimme zu Ende, und dann verließen wir stampfend und mit Protestrufen zu funfen den Saal. Das war der Exodus der Jugend: drinnen blieben die Kälber, die Backfische, die Oberlehrer. Das war. Aber wenn ich jemals die Bande zerreiße, die mein fünderes Leben mit dem von damals organisch verknüpfen: dan* strafe mich Gott mit Unfnwtfitbarkeit. Das Archiv für Jugendkultur Was bisher jede fundamentale Schulreform verhindert hat, ist der Eindruck, den das System unseres heutigen Erziehungswesens von außen betrachtet macht. Der Anblick dieses geschlossenen in skftf wertvollen Gebäudes der Theorie des humanistischen Gymnasium» läßt die Ueberzeugung nicht allgemein durchdringen, daß sein Basnk plan falsch orientiert ist, daß dieser Palast für die Jugend nicht wohnlich ist, daß sie ihr Leben in ihm unerträglich findet. vergißt sich alles so leicht, darum darf man den Erziehungseinrichtungen noch nicht lange entwachsen sein, um auch die Ansicht von innen lebhaft vor Augen zu haben. Jeder Schüler und jeder Student trägt in sich eine Summe von Erfahrungen und Urteilen über diese Frage, die niemals oder doch ohne Gewicht ausgesprochen, nad> und nach gefälscht und vergessen werden. Diese Summe von Erfahrungen zur rechten Zeit treu zu bewahren und der Gesamtheit und ihren wirkenden Organen eindringlich zur Kenntnis zu bringen, ist die Aufgabe des Archivs für Jugendkuftur. Im Archiv für Jugendkultur (A. J.) werden systematisch gesammelt und geordnet aufbewahrt: 51

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