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19111914
  1. 1911-01-01 · I. Heft (1911) · p. Seite 24

    - 24 - Briefkasten. An Georges Barbizon. Was die letzte Nummer des „Anfangt betrifft, so hat mich besonders der Leitartikel interessiert, indem Sie Gedanken aussprechen, die Sie, wie Sie sich wohl erinnern werden, auch in einer Unterhaltung…

  2. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 25

    …en der Jugend. ss— Herausgegeben von »■.......... Georges Barbizon, Niederschöflhausen bei Berlin =— Fritz Schoengarth, Breslau. ■ ■■■■■ ■ i. . Hauptgeschäftsstelle des Anfang: Niederschöiihausen bei Berlin, Treskowstr. 5. Geschäftsstelle für Bres…

  3. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 26

    Inhalt Vorwort. Die Gilten der Königin. Gedicht von H. B. v. Schweinitz (Breslau). Zttr Bekämpfung der Schundliteratur. Von Georges Barbizon (Berlin). Sehnsucht, Gedicht. \ u u Ä c u . /D , . Shakespe…

  4. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 27

    Vorwort. Jndem wir unsern Mitarbeitern für die vielen Einsendungen bestens danken, benutzen wir diese Gelegenheit, um uns noch einmal Ober Ziele und Zwecke unserer Zeitschrift, die noch immer so vielfach mißverstanden werden, auszusprechen.…

  5. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 28

    Aeußerste anstrengen, um gut durchdachte, und möglichst originelle Beitrage zu liefern. Es ist nicht so schwer, mit ein wenig Talent, ein wenig Uebung und ein wenig Eitelkeit ein mäßig gutes Gedicht indifferenten Inhalts zu Stande zu bringe…

  6. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 29

    Die Gärten der Königin. T^roben am Hange, Da liegen die Gärten der Königin . . . Drin duften Rosen Und rankt sich grünender Lorbeer, Drin blühen liebliche, Blauäugige Blumen. Die kosen miteinander Und läuten und lächeln Im Sonnenlichte ....…

  7. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 30

    — 30 — Und darüber strahlt die Sonne Ihr flüssiges Gold Und leuchtet der griechische Himmel . . . . Heut aber, wo Schutt liegt und Steine, Da, sagt man, Da waren die Gärten der Königin .... Hans Bernhard von Schweinitz, Zur Bekämpfung der S…

  8. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 31

    und am zweckmäßigsten sind, da sie ja von den angesehensten Vereinen zu Gunsten der Jugend herausgegeben werden, kann ich mir doch nicht das Erfüllen ihres Zweckes vorstellen: nämlich, das Vertreiben der Schundliteratur, indem sie deren Pla…

  9. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 32

    man seine Anwendung nicht begrenzen könnte, ebenfalls nur ein ganz Äußerliches Mittel. Denn wenn das Erlangen einer verderblichen Lektüre auch noch so sehr erschwert wird, so taucht doch systematisch ein Ersatzmittel oder ein Mittel zur Umg…

  10. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 33

    — 33 - Ich bin so jung. Jch bin so jung, daß meine Zeit Mir dünkt ein ew'ges, großes Fest; Ich bin so jung, daß mich ein Leid Gleich an der Welt verzweifeln läßt. Ich bin so jung, daß falscher Sinn Niemals mein Wort berechnend wägt, Daß ich…

  11. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 34

    — 34 - JTs gibt so weifte» mondenhelle Nächte, Wo es wie Tau von Sternenhimmel fließt, Wo sich die Seele an geheime Mächte, Der scheue Mut sich an die Gottheit schließt Das sind die Nächte, wo des Menschen Fühlen Des Lebens weite Ewigkeit u…

  12. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 35

    Todessehnen. Jch lieg im langen dunklen Gras Und schaue auf in weite Fernen — Ein Tropfen fällt zur Erde schwer und hart — Der Himmel glänzt mit seinen müden Sternen. Es ist so still — es ist so totenstill, Ganz ruhig unbeweglich muß ich li…

  13. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 36

    — 36 — Da ist z. B. die Redensart: „sich das Auge spülen", welche beim Anblick eines schönen Menschen oder Kunstwerks angewendet wird. Alles Häßliche, welches einem täglich und stündlich vor Augen tritt, wird also durch Ansehen eines schöne…

  14. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 37

    — 37 ~ quelqu'un ä bras raccourcis" (über Jemanden mit verkürzten Armen herfallen, also so heftig schlagend, daß die Arme durch die Schnelligkeit der Bewegungen verkürzt erscheinen!) Dann: „demenager au son de la cloche de bois.*' (Heimlich…

  15. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 38

    — 38 - Verirrt. Sonett. Tin dichten Walde hab ich mich verirrt. Das düstre Dach der Blätter hängt und trauert, Und Finsternis zu meinen Füßen kauert, Die leer und lichtlos in mein Inneres stiert. Ich fühle, wie mein Blut hinjagend schwirrt,…

  16. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 39

    — 30 — So wird es sein. TT)te Glockenblumen blühn Am abendstillen Weg. Die Julilüfte ziehn Durchs Tannengeheg'. — Zwei Menschen, liebend und jung Im rosigen Wolkenschein Durch träumende Dämmerung —: So wird es sein. Walther Lierke (Breslau)…

  17. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 40

    — 40 — In der Ferne von irgend einer Kirche schlagt die Glocke; eine Zweite antwortet. Ein alter Weißbart kommt vorüber, ganz in Gedanken versunken. Pfeift er nicht etwas vor sich hin?: O alte Burschenherrlichkeit, Wohin bist du geschwunden…

  18. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 41

    — 41 — Charles Darwin. Ernst Feige. (Schluß.) Im Gegenteil war Darwin von einer wissenschaftlichen Vor- * sieht und Zurückhaltung, wie sie ge…

  19. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 42

    — 49 — Klaatsch hat unserer Ueberzeugung nach vollständig Recht, wenn er (in einem Vortrage) betont, daß Darwin selbst sich gegen die heutige Anwendung seiner Lehren, wenn er noch lebte, sehr energisch verwahren, insbesondere nicht mit der …

  20. 1911-01-01 · II. Heft (1911) · p. Seite 43

    — 43 — feindlichen Kreisen besonders willkommen war. Und doch enthält das ganze Werk nicht eine einzige wirkliche Theorie über eine Abstammung des Menschen von dieser oder jener Tierform, sondern beschränkt sich darauf, nur die ganz allgeme…