Mannheim
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  1. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 13

    richtet. Heil Judith, Da Erlöserin!? Tausend Rufe,schaMen durcheinander. Dann öffnete man die Tore. Heraus stürzte die Jugend Judas und in das: „Höre Israel!" mischte sich der Name „Judith!" wie ein Glorienschein. Die -Heiden wollten ihren …

  2. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 14

    Und die Ewigkeit streckte ihre kalte Hand gegen den Augenblick ans, um ihn zu zermalmen. Doch er entschlüpfte ihr, sprang ihr auf die Hand, auf Schulter und Arm, bald hier, bald da, sodaß die Ewigkeit ihn nicht ergreifen konnte. plötzlich e…

  3. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 15

    sein Gebet hörte. Und sie erwachte, erhob sich von ihrem Lager, den Traum noch in den Augen, und ging und ging lappend und spähend mit. sehnenden Augen zwischen den stummen Schatten der Zypressen, die im Ukondesglanz starrten. Me ein großer…

  4. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 16

    blidte sein gebräuntes, hageres Gesicht hervor, das ein goldblonder Spitzbarl umrahmte. „Meinetwegen muß nun Ihr Pferd so langsam gehen", sagte ich schuldbewußt. „Tut nichts. Ich darf mein« Stute nicht antreiben. Sie trägt." Ich blickte das…

  5. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 17

    Währenddessen brachte das Weib noch allerlei Notwendiges «ns dem Zelte: einen krummen Säbel, ein Gewehr, einen Dolch» Damit bewaffnete sie ihren Gatten und klingelte dabei mit den Mün» zen, die an ihrem Schleier hingen. Nicht ein einziges M…

  6. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 18

    Abraham letzte sein Gespräch mit dem Wächter fort. Aus Langerweile begann ich das Gesicht des Beduinen zu betrachten. Me schön war er! Breit und aufrecht saß er im Sattel, in der Rechten den Speer, -en er, wie jeder Araber, gewiß zu führen …

  7. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 19

    - Die Kamele schritten in Gruppen, in meilenlangen, grauenTrupps, Wie marschierende Soldaten. Gins von ihnen, zart, hell und jung, «ine Glocke, wie «in Medaillon um den hals, trennte sich von der Herde, kletterte auf einen der Hügel, nicht …

  8. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 20

    Bedachtsam rauchte er die Zigarette zu Ende, dann stand er schnell auf, packte plötzlich den (Effert kräftig bei der Hand und schleppte ihn zu einem Getreidehaufen. Der Scheich und die andern begleiteten sie. Nach längerer Unterredung kniet…

  9. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 21

    -er unseine Familie. Unten wohnten seine Esel, Schafe und Hühner. Seine Gattin, eine junge Frau mit verschleiertem Antlitz, brachte die Matte und breitete sie vor dem hause im Schalten aus. Me vier Rinder des Fellachen, alle augenkrank, kam…

  10. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 22

    Die Kolonie erschien vor unfern Augen. Wie ein Band erschien sie mit ihren Gärten und weißen Häusern in der Fexne des zarten, träumenden Himmels. Aus dem Hebräischen übersetzt von Arlocoroff. Noch einmal Lockrvitz, Lohs und Strümxfclbrnnn I…

  11. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 23

    gerade das gewaltig. Heilig, daß wir so Biele waren. Ich sah zum ersten Mal Viele Blau-Weiße beisammen, sah wie groß und mächtig, unsere Bewegung ist und wie immer größere Telle unseres irrenden Volkes den Weg zu sich selbst finden! Ratibor…

  12. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 24

    geht doch nicht daraus hervor. Diese Wertung ist, glaube ich, von purer Zwecksttebigkeit, wenn auch von einer ideal - gerichteten Zweckstrebigkeit diktiert. Zweckstrebigkeit aber ertötet jedes wahre Schönheitsempstnden. Da Lohs eine Stärkun…

  13. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 25

    Maße am Feuer, auf Nachtfahrten, Leim Gesänge von Lrutzliedern nichk fetten aN allgemeine Feststimmung zum Ausdruck kommt?! * Warst Du in Lockwitz? Nein! Nun, laß Dir sagen, Lockwitz mit feiner Begeisterung, seinem Frohsinn, seinen Liedern …

  14. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 26

    Kch. das wählen. Jede Gruppe lernt eine andere Handfertigkeit. Wir find die Buchbinder. Da hatten wir gerade viele Aufträge; unter fachgemäßer Leitung hatten -wir die Bücher - unserer Bibliothek zu binden. Und eS waren noch viele. Go hatten…

  15. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 27

    MH ' *- v - Bilder aus Rothenburg. Auf der Sommerfahrt 1917 aufgenommen von Edith Wall.

  16. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 28

    Wv5jf= V ,ä: Wie das Heim in Drewitz in Stand gesetzt wurde. ft... r—i

  17. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 29

    jjrr ."77 ■1 ■■bsi.j. 1 * ■-■qi1 iiJ'i-1 .•u,mr . 1 .. ■ . ■ iy> Fahrtenbericht Am letzten Sonntag haben wir Stuttgarter unsere erste größere Fahrt gemacht. Sie war so schön, daß wir in den BlauWeiß» Blättern gerne davon erzählen wollen. Di…

  18. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 30

    den Widerstand spürt und jeder Muskel ist angespannt: Drinnen im Walde spürten wir unsere heißen Backen. Wir Führer gingen vor-, -aus und ließen die andern, schwitzend trotz der Aalte, hinter uns her keuchen. Die Landstraße wand sich in Ser…

  19. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 31

    …n wir zusammen. Dann versorgte ich ihn mit Verschiedenem, was er brauchte — ich habe nämlich in meiner Rocktasche immer allerhand, und dann mußten wir uns trennen. Er ging nach vorn, ich zurück. Und es soll bei ihm so klappen, wie bei mir an dem Tag…

  20. 1917-12-01 · 4 (12.1917) · page 32

    sausendem Rodel hinunter — die winterfahrt mit Schneeballschlacht und Schneemannbauen und allerlei Aurzweil, so daß man nicht recht weiß, ob ste Nicht doch noch schöner ist als jede andere Wanderung. ' Aber Winter bedeutet auch Aalte und Nä…