Mannheim
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19301938
  1. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 92

    1491 I 12 und 1493 IV 17 von Veit Beck ein Haus in der Unteren Vorstadt zw. Wenzel Grundmann und Teignickel, wird in dieser Zeit nochmals als Nachbar des Wenzel Gründmann in der Unteren Vorstadt erwähnt, verkauft zw. 1497 XII 14 und 1498 I …

  2. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 93

    Calmanän Jüdin verkauft zw. 1506 V 5 und 1510 VI 24 dem Juda Juden ein Häusel neben dem Gerber Andres Seifrid. David Jud kauft zw. 1477 und 1479 III 3 von Paul Melzer ein Haus •in der Oberen Vorstadt zw. Pletil und Simon Glastrager, das er …

  3. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 94

    IV 1 und 1506 V 5 dem Leb Juden die alte Judenschul. (Synagoge.) Fried! Jud (Fridil Jud) verkauft zw, 1481 X 19 und 1483 IV 30 dem Mathes Tuckel ein Stück Hof hinter dem Meyer Juden. Getzel Jud wird zw. 1498 I 12 und 1498 VII 27 als Nachbar…

  4. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 95

    neben dem Seifensieder und verkauft zw. 1470 I 3 und 1471 I 12 dem Hans Pfläumel sein Haus in der Pfauengasse neben dem Sighart. Jakob Döring (jacub Jud genannt Döring, Joeoff Jud) vertauscht zw. 1481 X 19 und 1483 IV 30 dem Michel Breuer s…

  5. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 96

    Stadt und verkauft sie zw. 1518 V 18 und 1519 V 27 dem Salmon Juden. Liebermann Jud (Liberman Jud) kauft zw. 1513 V 18 und 1514 I 17 vom Matel Richter einen Hof neben jakob Juden Hof und verkauft ihn zw. 1519 V 27 und 1522 V 2 dem Merten Hü…

  6. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 97

    Mosche Jud, Beutler (Mosse Jud ein Beutler, Mosch Beutler Jud) kauft zw. 1512 II 18 und 1513 V 18 von Maier Juden ein Häusel in der Oberen Vorstadt neben Merten Bauer, kauft zw. 1518 V 18 und 1519 V 27 von Merten Kürschner ein Haus in der O…

  7. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 98

    Vorstadt neben dem Schmiersmaul, ist zw. 1510 VI 24 und 1511 Nachbar in der Niederen Vorstadt und verkauft zw. 1519 V 27 und 1522 V 2 dem Johannes Reich sein Haus zwischen Huter und Seiler. Sinay Jud kauft zw. 1479 III 3 und 1481 X 19 von H…

  8. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 99

    Die böhmisch-mährischen Juden und das Napoleonische Sanhedrin. Von Dr. N. M. Gelber, Wien. (Schluß.) Die dortige Polizeibehörde wurde daher beauftragt, zu erheben, welche Wirkungen die Nachricht über die Einberufung des Sanhedrin auf die Ju…

  9. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 100

    … sei, von denen viele in Italien, besonders aber in Turin leben und die mit der noch in Offenbach wohnenden Tochter des Jakob Frank in Verbindung stehen. Diese Sekte habe es verstanden, die französische Regierung für sich zu gewinnen, die diese Angele…

  10. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 101

    vornehmsten, reichsten und industriellsten Juden aus der ganzen Welt ziehen'7, um mit ihrer Hilfe den afrikanisch-asiatischen Kolonialhandel zu okkupieren, was Napoleon leicht durchführbar erscheine, weil die Juden an eine Wiederherstellung…

  11. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 102

    meinden gefunden, in welchen letztere zur Delegierung ihrer Deputierten aufgefordert wurden. 32) Bei der Übermittlung der Relation Israel Blumers wurde rundwegs festgestellt, daß sowohl er, als auch Abraham Beer nicht die geringste hinterli…

  12. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 103

    wird, da die Elsässer Juden zu den von Napoleon geplanten Reformen, keineswegs ihre Zustimmung zu geben gewillt seien. Am 13. November teilte er wiederum mit, daß wenn auch die jüngere Judenschaft von der Notabelnversammlung eine Erleichter…

  13. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 104

    Die militärische Dienstpflicht der böhmischen Juden. Von Jaroslav Rokycana, Prag. Von einer allgemeinen aktiven Dienstleistung der Juden läßt sich vor dem J. 1782, dem Erlasse des Toleranzpatentes, nicht sprechen. Wohl gab es sporadische Fä…

  14. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 105

    wo sie auch immer hausen, ob nun in den Prager Städten, oder in den freien Städten des Landes, welcher Herrschaft immer sie auch seien: — welcher der Juden älter als 20 Jahre ist, ob ledig oder verheiratet, hat 2 ungarische Gulden zu zahlen…

  15. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 106

    aus ihrer Mitte keine Rekruteji stellen konnte, von dem aktiven Waffendienste befreit. Diese Freiheit wäre unter Umständen recht beneidenswert gewesen und selbst die schier unerschwinglich hohe Kontribution erscheint als nicht zu hoch bemes…

  16. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 107

    … die Judengemeinde ihre ersten Rekruten mit Tabakspfeifen beschenkte, deren Pfeifenköpfe mit dem Bilde des Oberrabbiner Ezechiel Landau verziert waren.6) Sporadisch geschah es, wie bereits erwähnt, auch früher, daß sich mitunter ein Jude freiwillig assent…

  17. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 108

    …Eine Abschrift dieses Rescriptes im Archiv der Israelit, Kultus- Gemeinde Prag, sub. 1704/14. — £) Jüd. Lexikon. 6) Dr. Max Grunwald, Gesch. d. Wiener Juden; Wien 1926. Eine Abschrift des Originaldekretes im Archiv der israelit. Kultusgem. in Prag (sub…

  18. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 109

    …vorstandes und aller Steuerträger der Gemeinde festgelegt wurde, als der Rabbiner Mhrr Abraham Prostiz (= Proßnitz) aus Kremsier als Rabbiner berufen wurde. Dies seien seine Einnahmen: Sein Jahreslohn betrage 36 Gulden rheinisch. Damit er aber glei…

  19. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 110

    …n. (Pinax Gaya Bl. 36.) Vorstehender Rabbinatsbrief, in der Form eines Vertrages ist an Abraham Sohn Mendl Prossnitz in Kremsier gerichtet. Als Schwiegersohn des reichen und gelehrten Rafael Kohn in Kremsier, dessen Tochter Mirjam er geheiratet, wa…

  20. 1930-12-01 · 2 (Dezember 1930) · p. Seite 111

    …nd Kaffee und ein Pfund Zucker. Für die Ausstellung eines Zeugnisses 1 Silbergulden. Aus dem R Ch Sch (Abbreviatur Raw, Chasan, Schammasch; mit den Anfangsbuchstaben dieser Worte werden die Trauungstaxen bezeichnet, weil diese 3 daran partizipier…