Mannheim
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19301938
  1. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 4

    Rom. Kay. May. vnser allgnädigster Herr, alle vndt Jede In diesen Königreich Böheimb angesessene Juden in dero gnädigen Schutz vndt Schirm ahn vndt aufgenommen, auch sie mit gemessenen gewissen Privilegien auf Elle, Mass vndt Gewicht begnad…

  2. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 5

    und erbitterten Kampf. Wallenstein hat sich zu Gunsten der Juden über die Empfindlichkeit der Leipaer Tuchmacherzunft hinweggesetzt. Auch die Juden zu Sobotka erfreuten sich der werktätigen Fürsorge Wällensteins. Aus dem Hauptbuche der Jici…

  3. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 6

    Am 3. Oktober 1430 wurden die Juden auf Befehl Sigismunds aus Eger ausgewiesen, wobei ihre Synagoge in eine Kapelle verwandelt wurde. Die Wiederansiedlung wurde ihnen im Jahre 1435 gegen hohe Abgaben, die jährlich abgeführt werden mussten, …

  4. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 7

    …s zu zwingen. Da wandten sich die beiden Betroffenen an die damalige grösste rabbinische Autorität Mitteleuropas, an R. Israel Isserlein, Rabbiner in Wiener- Neustadt, er möge in ihrer Angelegenheit entscheiden. Die befragte Autorität wies die beiden Gemei…

  5. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 8

    …den Bann deswegen verfolgt werden!" (7) Über den Ausgang dieses Streites fehlen weitere Berichte. Zwei Responsen des R. Israel Isserlein und 2 des R. Israel Brunna in dieser Angelegenheit sind In der Responsensammlung des R. Israel Brunna Nr. 128—130 gedru…

  6. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 9

    Preises für die von ihr zurückgelassenen Häuser, Schul und Friedhof, die sie gemäss des königlichen Beschlusses bei der Vertreibung der Juden aus Eger verlassen musste, ausgezahlt wurde. (Bondy-Dworsky Nr. 221. S. 104). (9) Menzlen finden w…

  7. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 10

    … Erhaltung der Doktorswürde sowohl in juridisch als medizinischen Fache fähig sein sollen." In Prag lebte damals der im Wolin geborene Grosshändler Israel Joel, der nicht nur, wie alle Juden, selbstverständlich der Meinung war, dass seine Kinder…

  8. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 11

    pation zu werden, plötzlich ein „Kampf ums Recht auferlegt wurde, der schwerer war als die auferlegten und bestandenen scharfen Prüfungen und Rigorosen. Ein ansehnlicher Teil der Prager Doktoren und Advokaten hatte an den Kaiser eine Bittsc…

  9. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 12

    tat ein gutes Beruhigungsmittel für die jungen Herren sein/') v Oberst Kanzler Graf von Ko lowrat, der über die beiden Bittschriften zu referieren hatte, meldet auch, wie wir aus einem von Professor Dr. Alfred F. Pribram publizierten Dokume…

  10. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 13

    leibt zu werden und die Rechte der Partheyen ohne Unterschied der Religion bei Gericht zu vertreten. Ist etwa die Heilung der Kranken nicht ein ebenso wichtiges, für die Gesellschaft ebenso interessantes Geschäft, als die Schlichtung der Re…

  11. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 14

    men, Leopold II. und Maria Luisens" führt ein Gubernialdekret an die Prager Juden-Ältesten folgenden Inhalts an: „Nach dem Gutachten vom l.ten d. Monats wird kein * Anstand genommen, den prager Juden Abraham Dus e n s i, Raphael Joel und Si…

  12. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 15

    „Verzeichnis meiner Familie mit Inbegriff der in meiner Versorgung lebenden Kinder, dann der in meiner Besoldung stehenden Dienstboten. Namen Alter Geburtsort Wohnung und Anmerkungen Raphael Joel der Rechte Doctor Hof- und Gerichtsadvokat, …

  13. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 16

    … Doktor Carolus Joel nunmehr neue Möglichkeiten des sozialen Aufstiegs. Der Sohn des Israel Joel aus der Judengasse von Wolin wollte Österreichischer Ritter werden. Mit Rücksicht auf den alten spanischen Adel seiner Familie und seiner eigenen pe…

  14. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 17

    hat. Seine Nachkommen widmeten sich wohl um dem „alten spanischen Adel" gerecht zu werden, meistens der Offizierslaufbahn. Des ersten jüdischen Advokaten Enkel waren Moritz von Joelson, Oberst des Infanterie Regiments Nr. 17, Robert von Joe…

  15. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 18

    … Erforschung einer aus Mähren stammenden jüdischen Familie sein Augenmerk zuzuwenden, wird sicher zunächst nach dem von Hugo Gold herausgegebenen Sammelwerk „Die Juden und Judengemeinden Mährens in Vergangenheit und Gegenwart" (Brünn 1929) greifen. …

  16. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 19

    …eit der Matrikenführung nun welchen Grund immer gehabt haben, immerhin ist es interessant, dass die Standesregister von Kremsier während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts fast auf jeder Seite eine Rüge des amtlichen Revisionsorgans aufweisen. …

  17. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 20

    ten Jüdischen Geburts-Buch sich wierklichen findet) 25 " Jahr seye, das dehne also und nicht anderster seye zeiget unsere und mit unseren Jüdischen Gemeinde Insigl ferttigung. Sig. Eybentschitz, 24. Juny 1771. Löbl Singer Juden Richter u/ s…

  18. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 21

    …n oder nichtvorhandene Matriken ersetzen. Leider fehlen aber gerade die Mohelbücher in den meisten Gemeinden und nur in Holleschau konnte ich ein bis zum Jahre 1750 zurückreichendes und sehr umfangreiches Buch dieser Art benützen. Wenn aber auch alle…

  19. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 22

    …raham Herz mit dem hebräischen Namen „der geringe Mhrr. Herz44 erscheint, 2. die Jahrzeittabelie des Beth Hamidrasch zu Holleschau ihn. „Abraham Naftali Herz s. d. Begründer des Beth-Hamidrasch" nennt, 3. viele Holleschauer Heiratsätteste in den oben…

  20. 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 23

    …amuel Neusehloss Abraham Beran, Vert Kohn Vert Münk, Salamon David Sallamon Friedmann, Mooses Joseph Mooses Redlich; in Holleschau: Joseph Michael Schlesinger Joseph Adler; in Prerau: Herschel Jachim Joachim Lewy, Alexander Mayer Alexander Graus, Wol…