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Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei · 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 9

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Zeitschrift für die Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei
Volume
4 (1934)
Issue
Heft 1
Date
1934-01-01
Page
Seite 9 (sequence 10)
Language
German
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IRI
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Preises für die von ihr zurückgelassenen Häuser, Schul und Friedhof, die sie gemäss des königlichen Beschlusses bei der Vertreibung der Juden aus Eger verlassen musste, ausgezahlt wurde. (Bondy-Dworsky Nr. 221. S. 104). (9) Menzlen finden wir auch als Verwandten des R. Israel * Brunna (s. RGA Israel Brunna Nr. 232). Ob er mit unserem R. Menzlen identisch ist, kann ich auf Grund der mir vorliegenden Quellen nicht feststellen. Ein gewisser R. Menzlin war auch Stiefsohn des bekannten R. Jakob Weil, Rabbiners in Erfurt. Ob wir es hier mit einer, zwei oder gar 3 Personen zu tun haben, ist schwer zu entscheiden. (10) Wie bereits erwähnt, ist „Has" Rufnamen für Josef. Vermutlich ist er mit Josef identisch, dessen weitere Aufenthaltsbewilligung in Eger zusammen mit der des Juden Samuel Gumprecht und der Jüdin Sarah, Frau des Käschmann mit ihren Kindern, die bei Ihnen wohnten am 29. März 1463 auf weitere 6 Jahre gegen Zahlung von 150 rheinischen Gulden jährlich bewilligt worden. (Bondy-Dworsky I Nr. 260 S. 148). (11) Ob er mit Jüdel, dem die Juden Egers das ganze Hab diesbezüglichen Streit an den Judenältesten von Prag und Gut wegnahmen, weswegen damals der König Wenzel IV. am 18. April 1412 angeordnet hatte, den zu verweisen, identisch ist (Bondy-Dworsky I Nr. 190 S. 90), kann ich vorläufig noch nicht feststellen. (12) Samuel ist gewiss mit „Wenzel Schmohel" identisch, der vom Bürgermeister und Stadtrat zu Eger am 22. Apr. 1449 als „Jude unserer Stadt" aufgenommen wurde. (Bondy-Dworsky I Nr. 235 S. 120.) (13) Juda und Zacharias, Söhne des Kätschmann, erhielten am 22. Apr. 1449 vom Stadtrat ihre Aufenthaltsbewilligung (a. a. O.). 9

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