Mannheim
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19201921
  1. 1921-03-01 · Heft 17 · p. Seite 268

    Bilöer aus der jüdischen vergangenheit Der Ürand der Iudengajse in Frankfurt a. M. im Jahre 1711. Gegen acht Uhr abends der 14. Januar stehen, fUs dar Feuer dar Ende der im Jahre 1711 er war an einem Judengasse erreicht hatte, schlug der Wi…

  2. 1921-03-01 · Heft 17 · p. Seite 269

    mutzte auswandern. So zogen viele nach Schrecken des vrandes war Mit gleicher Hanau. Gffenbach und Rödelheim. Stärke auf Juden und Lhristen gefallen. Der Vrand brach in einer Eckkammer vestärkl durch den Umstand, dah, als der im Hause des G…

  3. 1921-03-01 · Heft 17 · p. Seite 270

    …uptleute und Gberpopen und sich auch ihr besonderer Liebling, der deerzählte ihnen, welch' gutes Geschäft er rüymte Sir Moses Montefiore. Rls gemacht habe. Rlle Juden werde er los nun der Wein allen die 3unge löste, und für jeden gebe es drei Rubel, Rber b…

  4. 1921-03-01 · Heft 17 · p. Seite 271

    nach Moskau und Uetz sich beim Aaren Lisch. „Wie," rief der Graf, .wollt ihr melden. Er bekam aber nur den einen Brief, der vom Kaiser kommt, nicht Minister zu sehen, der ihm sagte, er gleich öffnen?" „Nein," antwortete NlVUtekäme schon Hu …

  5. 1921-03-01 · Heft 17 · p. [Seite]

    …r fahren von den Einsendern richtiger 'Losungen wurden augelajt - v Hans lviencr. Leipzig, Die Kinder vom waisenhauL in Dinslaken. Nichtige Lösungen sandten ferner ein: Mice Grätz. Eharlottenburg: Salomon Landau, Schöneberg ' Julius Leeser, Hamborn;…

  6. 1921-03-01 · Heft 18 · p. [Seite]

    Blätter für die Heranwachsende jüdische Jugend ff e r a u s ge ge b e n v o n C. 3. Kl ö tz e l I. Jahrgang „Ht izrajim" Nr. 18 vierhundert Jahre, so lehrt uns die Ueberlieferung, haben die Kinder Israel in Mizrajim gelebt. „Mit siebzig Per…

  7. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 274

    so viel später lebte, daß er von Josef und seiner Traumdeutung nichts mehr wußte, gibt den grausamen Befehl: „Jeden Sohn, der geboren wird, sollt ihr in den Fluß werfen." Ls gab eben weit und breit nur den einen Strom, und noch Heute nennen…

  8. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 275

    treu blieb. Als unsere Väter nach Aegypten kamen, wies man ihnen eine besondere Landschaft, Gosen, zum Aufenthalt an, denn dort allein waren weiden, wo sie ihre zahlreichen Herden ernähren konnten. lieber dieses Land herrscht „Pharao". Das …

  9. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 276

    auch zwei Vorrotsstädte bauen. Mizrajim wird in der Bibel das „Sklaven- Haus" genannt. Vas hat seinen guten Grund. Venn die ägytischen Könige ließen ihr eigenes Volk und die Fremden. die in ihrem. Lande lebten, hart arbeiten, um die großart…

  10. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 277

    und weisen. Der Aufenthalt Israels in Aegypten war eine Harte, aber gute Lehrzeit für das jüdische Volk. Und nicht mit Unrecht sagen unsere weisen, daß die „silbernen und goldenen Geräte/' die sie beim Auszug Mitnahmen, nichts anderes waren…

  11. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 278

    v c r z au b erb ü ns t l er : :^ von I. L perez / In em Städtchen Wolhyniens Kam einmal ein Zauberkünstler. Wiewohl es vor peßach war - - zu einer Zeit also, da man mehr Sorgen als Haare auf dem Kopfe hat machte fein Kommen doch größeres A…

  12. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 279

    -abei sein ganzes vermögen eingebüßt. Dann war er „Waldschreiber" geworden, aber auch die Stelle war bald verloren. Nun lebte er schon eine Reihe von Monaten im Elend. Der Winter war in schrecklichen Nöten vorübergegangen, und jetzt kam das…

  13. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 280

    sein, und tritt mit fröhlichem „Guten Abend" ein. Und wiederholt: „Guten Abend, kiwke Veile." Und Niwke Veile antwortet aus einer finstern Ecke nüt tränengesättigter Stimme: Guten Abend, ThajiM." Dabei leuchten ihre Augen wie zwei glühende …

  14. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 281

    Vit . wMmi m ss cn ts <*© S ^8 1 k s :fT § ä ». 3 >o >o SS '. C W Ö o .— «er .er O» ■ +rr* . **T *-T cn? *> 2» Kt) :f* O ■'S £ *8* ••£« M ,B? o ** ' c <A 5 K -r ss H ö Ä Ä o ss "° tp - a n -o *2 I ..Z *|r £ p SS <A V SS -g° </> .ts ss 53 JO…

  15. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 282

    drei Stühle an den Tisch heran und stellen sich an drei Zeiten auf. „Breiter werden!" befiehlt er. Und sofort gehen fie in die Breite und verwandeln sich in Großvaterstühle. ,,Weicher!" ruft er. Und fie find mit rotem Samt überzogen. Und gl…

  16. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 283

    …ht und von meinem Bruder doch nichts vom Thamez Zurückbleiben, mit dem wachskerzchen erleuchtet. Die wir Kinder mackten allerhand Späße und aufgefundenen Krümel wurden mit den verabschiedeten uns dann für volle acht Federn in den Löffel gescharrt, n…

  17. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 284

    gereinigt, die Zeniterbretichen mit weißem auch wenn es „Nutzen oder Vergnügen" Papier bedeckt. Ver große Speisetisch brächte. wurde auseinander gezogen, mit einem Dir Kinder sprangen von da in das weißen Tuch oder mit Papier bedeckt und Eß…

  18. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 285

    gefesselt, stehen. Die schreckliche-Vorstellung in der trefflichen Umgebung ganz besonder» von den. glühenden Steindelach im Mund. gut. Ulles blitzte und funkelte. Leibst für erpreßte uns ein leises Schluchzen, und meine das Trinkwasser war…

  19. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 286

    er sich den Herrschaften gleich. Er brachte taschentuch auf den Tisch zu seiner Rechten das silberne Recken und viele Handtücher, und begann in der hagadah zu lesen. Tr Man erwartete die Herren aus dem Vetbat die Mutter, ihm die einzelnen E…

  20. 1921-03-01 · Heft 18 · p. Seite 287

    Bei diesen Worten brach der Vater immer in Tränen aus, — er Konnte und durste seinem Schöpfer gewiß aus vollem Herzen danken, wenn er seinen Blick über die schöne Tafelrunde schweifen ließ und die junge, hübsche, Frau mit den blühenden Kind…