Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 17
- Date
- 1921-03-01
- Page
- Seite 270 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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warum die Königin von England den Russen den Krim»Krieg erklärte - Eine jüdische Jolkrerzählung Kl» die Königin Victoria von England wurde niedergeschrieben, unterzeichnet und zur Regierung kam, gab sie ein großes der 3ar reiste ab. In drei Monaten sollet Festmahl, zu dem nicht nur alle Könige Montefiore Nachkommen und seine Juden und Fürsten Europas eingeladen waren, abholen. Der 3ar Kam in den Kreml nach sondern auch ihre eigenen Minister, Staats- Moskau, berief feine Minister, Räte. mSnner und Ratgeber. Unter diesen befand Kosakenhauptleute und Gberpopen und sich auch ihr besonderer Liebling, der deerzählte ihnen, welch' gutes Geschäft er rüymte Sir Moses Montefiore. Rls gemacht habe. Rlle Juden werde er los nun der Wein allen die 3unge löste, und für jeden gebe es drei Rubel, Rber begannen die Könige und Fürsten ihre die versammelten machten lange Gesichter. Länder zu lohen. Der König von Frank- und schienen sich gar nicht zu freuen. „War reich lobte den guten Champagner und die ist euch denn", schrie der 3ar sie an, ,warum schönen Frauen, der von .Preußen erzählte macht denn keiner den Mund auf? Gleich von seinen vielen Soldaten, die so brav sagt einer, warum ihr so verdutzte Gesichter exerzierten, der/von Italien rühmte, daß macht, sonst schicke ich euch alle nach Sibirien", es in seinem Lande den schönsten Marmor Da erhob sicheinNeunzigjähriger pope, und einen^irchtigen Vulkan ^abe, und die"der ohnehin keine Lust mehr am Leben Kleinen taten es den Großen nach. Nur hatte, und sagte: „Gott segne dich, Väterchen, .der Kaiser Nikolaus von Rußland saß ., aber du bist ein großer vummkopf gewesen, traurig da. Da hob der König von Preußen Venn bis jetzt haben dir die Juden, Mann, sein Glas und rief: „Kaiserlicher Herr Weib und Kind, jedes Jahr vierzig Rubel Bruder, trinkt und seid lustig! Venn ihr eingebracht. Jetzt hast du sie für drei seid ja gar Kaiser und habt sicherlich ein Pudel verkauft. Gott schütze deinen verschöne; Land!" „Vas Hab ich wohl", stand, Väterchen, damit du in 3ukunft antwortete der 3ar, „aber es sitzt voller nicht wieder solche vummheiten machst." Juden, wenn ich die doch nur los wäre, Der 3ar wurde furchtbar zoring und schimpfte denn ich will nur über Rechtgläubige tüchtig aus den alten Popen. Rber der herrschen." Vas hörte Moses Montefiore war emgeschlafen und hörte nichts, und er giftete ihn sehr. Er ließ sich's Nun meldete sich ein Minister zu Wort aber nicht merken, sondern verneigte sich und sprach: „Kaiserliche Majestät, noch ist tief und sagte: wenn ich Eure kaiserliche nichts verlöten. Ich habe einen pian. Majestät recht verstanden habe, so wünschen Denkt einmal nach: woran erkennen wir Eure kaiserliche Majestät Eurer kaiserlichen die Juden? Run, sie tragen einen langen Majestät Juden los zu werden? „Ja. Bart, eine Locke an den Schläfen und einen dar will ich", antwortete der 3ar, „und langen Kaftan. Gebt einen Befehl heraus, da; lieber heute als morgen!" „Run wohl", daß sie sich rasieren lassen, das haar kurz sagte Montefiore. „so will ich sie Eurer scheren und ihren Kaftan mit vauernkitteln kaiserlichen Majestät abkaufen. Für jeden vertauschen müssen, dann wird der Monte- Iuden, ob Mann oder Weib, Kind oder fiore vergeblich nach Juden suchen." Der Greis gebe ich drei Papierrubel." „Vas 3ar gab dem Minister einen Kuß und einen ist genug", lachte der 3ar, „ich hätte sie Grden, und der Befehl wurde erlassen, dir auch geschenkt. Rber nun mußt du 3ur festgesetzten Frist kam Montefiore für jeden drei,Rubel zahlen." Der Vertrag mit einer großen Kiste voll Rubelscheinen 270