Bar Kochba
- Journal
- Bar Kochba
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 17
- Date
- 1921-03-01
- Page
- Seite 271 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2276426-2276427-2276443--289-2276826- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
nach Moskau und Uetz sich beim Aaren Lisch. „Wie," rief der Graf, .wollt ihr melden. Er bekam aber nur den einen Brief, der vom Kaiser kommt, nicht Minister zu sehen, der ihm sagte, er gleich öffnen?" „Nein," antwortete NlVUtekäme schon Hu spät, alle Juden seien bereits fiore, „heute ist Schabbor, da öffne ich verkauft, es gäbe keinen einziaen mehr Keine vriefe." „So will ich ihn öffnen," in Rußland. Er solle nur selbst suchen, antwortete der Graf und griff nach dem Montefiore merkte sofort, daß er betrogen vrief. Rber Montefiore hielt ihn zurück : werden sollte, denn er hatte all die vielen „Ihr seid ein großer Herr und mein East, jüdischen Menschen gefehen, die auch ohne es schickt sich nicht, daß ich mich von euch Bart und Kaftan nicht verleugnetrn. zu bedienen lasse. Laßt den Kurier den vrief welchem Volk..:sie gehörten./ Er machte öffnen." Der Kurier tat es und - fiel auf der Stelle kehrt, um nach Hause zu tot um. In dem vrief war ein starkes Gift, fahren, über er kam zunächst nur bis das Montefiore zugedacht gewesen war. ■ Wilna, denn als er dort ankam, begann Va machte Montefiore, daß er aus der Schabbos und er durste nicht weiter- Rußland fort und nach England kam. reisen. In tDilna regierte damals der Dort erzählte er alles der Königin Victoria. Graf patocki. RIs der von der Rnkunft Und die Königin Victoria sagte: „lieber Montefiores hörte, beeilte er 'sich, den Montefiore, sei ganz ruhig, ich will dich berühmten Mann zu besuchen, während an dem Aaren rächen." Und sie rief ihren sie miteinander sprachen, kommt ein. Kurier Rdmiral, befahl ihm, Rußland den krimdes Aarenangesprengtundüberbringteinen kriegzu erklären unäSewastopol—den vrief. MoNtefiore legt ihn ruhig auf den Russen sortzunehmen. Und so geschah er. B r i e f k a | t e n hänr l)emz Uadlauer, Berlin, Nollendorfplatz 29.30: „ . Ich bin im vezember zehn Zähre geworden und möchte auch mit einem andern Zungen, der in meinem Alter ist, verkehren." SaDi) SchiffMann, Gotha/ Erfurterstratze 4: . . . Es wäre ganz hübsch, wenn wir Var Uochha. leser uns im Sommer träfen. Aber Joel Brand muß auch bedenken, daß eine Wanderung nach einem festgesetzten Grt für die einen sehr weit und für die andern sehr nah ist. Wohl aber könnte für jeden Bezirk ein bestimmter Platz festgesetzt werden . wir Bar Uochbaleser Erfurt und Gothas könnten auch z. v. in. den Osterferien einen Ausflug nach den Zahnerschen höhen machen, wo um diese 3eit dort gerade die Kirschen blühen. Ich wäre auch gern bereit, mit Joel Brand diesbezüglich in Briefverkehr zu Ireten." Uuth Uosenfeld, Messingwerk b. Eberswalde, Hohenzollernkanal: „ ... Ich bin gegenwärtig 14 Jahre alt, werde aber in diesem Jahr noch 15. Ich möchte gern mit irgendeiner Leserin in meinem Alter in Briefverkehr treten." Zoel Brand, Erfurt. Neuwerkstraße 47a: . . Ich sehe ein. daß sich dieser Jahr wahl alle Var llochbaleser nicht treffen können. Er kostet zu viel. Wohl aber könnten sich alle diejenigen treffen, die in derselben Gegend wohnen Auch können wir dann in einzelnen Bezirken Sportfeste ab halten. Dies wird uns Bar Uochbaleser immer wieder zusammensügen. welcher doch sehr erwünscht wäre. Der Umstand mit vielen Kosten, schlafen und Esten (welcher die Hauptsache ist) würde dann wegfallen, war meint Ihr dazu." Aur dem Briefkasten Habt ihr ja nun gesehen, wer ungefähr in eurem Alter ist. Va» beste ist nun. ihr beginnt jetzt, euch untereinander zu schreiben. Sehr freuen würde ich mich, wenn ihr mir bann erzählen würdet, wen der Bar Kochba zusümmengebracht hat. 271