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19041910
  1. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 105

    … Kronen und sich am Strahlenglanze der Gottheit erfreuen". SEITHER ERSCHIEN IM „JUEDISCHEN VERLAGE" DIE ESSAY- SAMMLUNG ACHAD HA'AM: AM SCHEIDEWEGE — AUTORISIERTE UEBERSETZUNG VON PROF. DR. J. FRIEDLAENDER, fe£ü P££tR CsSi? C££t* C^StR Cs£¥? EsSS? NEW…

  2. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 106

    täss* cisri? r^=s? c^iff IM SPEISEWAGEN, t^sa c^s? x^sa x^za EIN ELEGISCHER SCHWANK. VON THEODOR HERZL. Ort der Handlung: der Speisewagen des Eilzuges Wien-Prag-Berlin. Personen: Die Fürstin. Der Theater-Direktor. Ein Herr…

  3. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 107

    HERMANN STRUCK. THEODOR HERZL. BERLIN.

  4. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 109

    Theater-Direktor (fasst das als Entgegenkommen auf): On est tres mauvaisement — (denkt nach) soigne dans les wagons-lits. Vous ne trouvez pas, madame? Fürstin (kurz und leise): Non, monsieur. Der Herr (findet in seinem Buche etwas Hochkomis…

  5. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 110

    Theater-Direktor (gereizt): Das muss ein Irrtum sein. Gar9011: Bitte sehr, nein. Der Herzog hat mich sogar höchsteigenhändig gefragt ... Theater-Direktor: Nun, was? Gare011: Ich weiss nicht, ob ich es sagen darf. Theater-Direktor: Sagen Sie…

  6. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 111

    sollte. Er hat nämlich keine Ahnung, wer Sie sind Madame. Sonst hätte er Sie vielleicht nicht mit getrüffelter Gansleber zu blenden versucht. Fürstin: Ich möchte wissen, was er sich bestellte, als er mit dem Herzog von Franken reiste. Der H…

  7. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 112

    es muss doch für Sie originell sein, einen Namenlosen zu kennen. Obwohl auch, ich das Vergnügen habe, einen sehr alten Namen zu tragen. Fürstin (beinahe liebenswürdig): Ah! Ich dachte es mir gleich. Man errät ja die Roture . . . Aber Sie ha…

  8. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 113

    Fürstin: Alles durcheinander. Sie sehen, selbst der Herzog von Franken musste sich diesen Menschen gefallen lassen. Der Herr: Ja, es ist schwer zu ändern. Die Bahnen müssen auch gewöhnliche Fahrgäste annehmen; ich glaube sogar, die erhalten…

  9. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 114

    DER KRANKE KNABE. VON J. L. PEREZ (WAESCHAU). (AUTORISIERTE UEBERSETZUNG AUS DEM JUEDISCHEN VON MATHIAS ACHER.) Mamyschi, ich. mocht' Dir ein Geheimnis verraten; aber .... aber nicht dem Vater sagen. Warum dem Yater nicht, fragst Du? "Weil …

  10. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 115

    MORITZ GOTTLIEB. SHYLOCK UND JESSICA.

  11. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 117

    Ich weiss schon, er will, dass ich einmal reich werde —. Mamyschi, Du bist schon auf mein Geheimnis neugierig, nicht wahr? . . . Aber ich schäm' mich so. Vor einer Mutter, sagst Du, soll man sich nicht schämen? Du hast recht . . . Doch -. .…

  12. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 118

    Hör' zu, Mamyschi! Nein, wart'! So einfach ist die Sache nicht. Doch nein, hör'! Erinnerst Du Dich, dass Du mir gestern etwas Kleingeld gabst? Ich hab' noch nichts davon ausgegeben, und doch hab' ich's nicht mehr ganz. Ein Zehnerstück fehlt…

  13. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 119

    die Gesimse lebten, rührten sich fast . . . Einige Löwen am Gesimse wollten sich losreissen . . . Im nächsten Augenblicke mussten sie zu brüllen anfangen! . . . Glaubst Du, dass das schon das Geheimnis ist? Oh nein, Mamyschi! Das alles hab'…

  14. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 120

    Die Mutter hatte ihr ein Zehnerstück gegeben, um etwas dafür zu kaufen. Da ging jemand vorüber und schlug es ihr aus der Hand, es fiel auf den Boden ... . Deshalb weint sie. Wenn ich, ich weiss nicht was, verlöre, so müsste ich nicht weinen…

  15. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 123

    czsa t^sa vssn tzsn tasst t^a p^i? cüs? t^et vzsa esStR t^x JEREMIAS. (NACH DEM BILDE VON LESSER URY.) Ruf Bergeshöhe, nicht - auf deine Höhe Gelangt die Sehnsucht meiner stummen Seele, Allvater, Sternehüter, Herr, mein …

  16. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 124

    Du salbtest mich, und ich ward dein, o Herr, Und treulich that ich meine schwere Reise. Denn wer die V^ahrheit trägt in dieser Welt, Der trägt ihr Weh, und schwer, mein Vater, schwer Ist's, so zertrümmert noch dein Bild zu sein, Ich that's,…

  17. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 125

    Und dieser Blick — ich trag' ihn im Gemüt, Bin waffenlos, ein alter Mann geworden Vor diesem Blick. Denn mit den Schlechten sah ich, Verdammte ich die Guten, mit den Wölfen, Die ihn zerrissen, tötet' ich den Hirsch. Ich bin ein Mensch, ein …

  18. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 126

    DEN SABBAT ENTHEILIGT. VON ISRAEL ZANGAVILL (LONDON.) (AUS DEM ENGLISCHEN UEBERSETZT VON HELENE KLEPETAR.) Grossmutter war über hundert Jahre alt und lag jetzt im Sterben. Nach dem Ausspruch des Doktors hatte sie kaum eine Viertelstunde meh…

  19. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 127

    einzugreifen. Die Mutterliebe zog sie zu ihrem Kinde hin. Das Ende des Briefes schien ihr ein besonderes Omen zu sein! „Komm bald zu mir, liebes Mütterchen. Ich werde eine Zeit lang wohl nicht im stände sein, Dich zu besuchen." Ja, sie muss…

  20. 1904-01-01 · 1902-1903 : Teilweise veränderte Neuausgabe · p. Seite 128

    huschten über ihren Pfad. Der Morgen fand sie erschöpft und beinahe lahm, aber sie schritt weiter. Noch einen halben Tag hatte sie zu gehen. Sie hatte nichts zu essen mitgenommen, denn auch Speise war eine verbotene Last, und ebensowenig du…