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  1. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 550 · Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters

    550 Michael Weichert: und in die Kulturgeschichte hineinragt. Indem sie die Wurzeln der Erscheinungen auf dem Theater auf anderen, scheinbar weitab liegenden Gebieten des öffentlichen und privaten Lebens sucht, ist sie besonders geeignet, t…

  2. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 551 · Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters

    Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters S5i gemeinschaft mußte auf dem starren Dogmatismus beharren und konnte nicht dem Volksspiel die Tore öffnen, wie es die katholische und dann die protestantische Kirche tat. Die vielgeschmäht…

  3. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 552 · Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters

    …irkungsvolles und einflußreiches theatralisches Wirken eine wirkliche Hauptstadt notwendig ist". Goldfadens Versuch, in Odessa, der dem türkisch-russischen Kriegsschauplatz, dem Geburtsort des jüdischen Theaters, am nächsten gelegenen Großstadt, …

  4. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 553 · Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters

    Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters 553 die Fachgenossen zur gemeinsamen Wahrung ihrer Berufsinteressen. Die sozialistischen und nationalen Organisationen heben das Klassenbewußtsein und die nationale Würde und wecken ein Inte…

  5. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 554 · Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters

    554 Michael Weichert: gehalten zu werden. Als der genannte Tomaschewsky und ein gewisser Golubok nach vielen Vorbereitungen und Hindernissen durch öffentlichen Anschlag kundtaten, daß sie im Turn-Hall die erste jüdische Vorstellung, „Die Za…

  6. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 555 · Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters

    Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters 555 Grund, weshalb die Stücke fremder Autoren, sollten sie dem Verständnis der Zuschauer nähergebracht werden, bearbeitet werden müssen.*) Unwirklichkeit war es, nach der das jüdische Publik…

  7. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 556 · Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters

    556 Michael Weichert: auf dem Allerweltstheater muß er gelenkige Glieder haben, das Tanzbein schwingen, manchen Luftsprung mit mehr Drolligkeit als Geschicklichkeit wagen. Er ist der Vertraute der Liebenden; in seiner Hand laufen die Fäden …

  8. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 557 · Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters

    …alte Prospekte und Kulissen, brennende Schiffe, flammende Scheiterhaufen, einstürzende Mauern, billige Lichteffekte und allerhand andere szenische Kunststücke wurden von der Menge wie ein Gotteswunder immer von neuem bestaunt. Ob das „historische" K…

  9. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 558 · Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters

    Michael Weichert: Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters Hintertreppenroman bis zur hohen Tragödie eingeräumt war. Er war verpflichtet, zu gewissen Zeiten, in erster Linie zum Laubhütten- und Osterfest, außerdem aber noch mehrmal…

  10. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 559 · Zur Entwicklungsgeschichte des jüdischen Theaters

    Franz Kafka: Zwei Tiergeschichten 559 deutschen Theaters herauszugreifen — das Drama Hauptmanns und die naturalistische Schauspielk…

  11. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 560 · Zwei Tiergeschichten

    Franz Kafka: In eingeschränktestem Sinne aber kann ich doch vielleicht Ihre Anfrage beantworten, und ich tue es sogar mit großer Fr…

  12. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 561 · Zwei Tiergeschichten

    Zwei Tiergeschichten 56l schnitten. Man hält eine solche Verwahrung wilder Tiere in der allerersten Zeit für vorteilhaft, und ich kann heute nach meiner Erfahrung nicht leugnen, daß dies im menschlichen Sinne tatsächlich der Fall ist. Daran…

  13. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 562 · Zwei Tiergeschichten

    Franz Kafka: Täuschung sein, die Forderung war klein, die Täuschung würde nicht größer sein. Weiterkommen, weiterkommen! Nur nicht …

  14. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 563 · Zwei Tiergeschichten

    Zwei Tiergeschichten 563 gezogen werde. Solche Versprechungen für scheinbar unmögliche Erfüllungen werden nicht gegeben. Löst man aber die Erfüllungen ein, erscheinen nachträglich auch die Versprechungen genau dort, wo man sie früher vergeb…

  15. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 564 · Zwei Tiergeschichten

    564 Franz Kafka: Zwei Tiergeschichten Allzuoft nur verlief so der Unterricht. Und zur Ehre meines Lehrers: er war mir nicht böse; wohl …

  16. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 565 · Zwei Tiergeschichten

    Martin Buber: Zwei Geschichten vom Rishiner 565 vielleicht gar nichts, ist aber insofern doch etwas, als es mir aus dem Käfig half u…

  17. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 566 · Zwei Geschichten vom Rishiner

    566 Eine chassidische Predigt Deutsch von Martin Buber zu begegnen, doch fand er ihn nicht mehr. Man erzählte ihm die Rede Rabbi Israels. Da erglühte sein Angesicht und er sp…

  18. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 567 · Der Marschalik besingt den Bräutigam

    Arno Nadel: Der Marschalik besingt den Bräutigam 567 DER MARSCHALIK BESINGT DEN BRÄUTIGAM Rezitativ.__ Bearbeitet von Arno Nadel. …

  19. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 568 · Der Marschalik besingt den Bräutigam

    568 Arno Nadel: ~0-- h----1 — S--fcr--*r----h-----hr-V--- -&— S—R—1 # i s— l?-K-S—-S-R--K-«R-S--R-m--p-m--p- » # # #> 4 9 # * T # r * …

  20. 1922-01-01 · Heft 8 · p. 569 · Der Marschalik besingt den Bräutigam

    Der Marschalik besingt den Bräutigam Wos Oissjes M'suseh macht: „mi seh w'ej seh hu?" Sog ich aich: nain! Hert mich zu gute un schaine Diburim, Wos sennen mir ongekumen mit fil Mih un J'ssurim. Dowid hamelach, olow hascholem, hot oich gisog…