Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- 2 (1917-1918)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Der Marschalik besingt den Bräutigam
- Date
- 1922-01-01
- Page
- 568 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
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- IRI
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568 Arno Nadel: ~0-- h----1 — S--fcr--*r----h-----hr-V--- -&— S—R—1 # i s— l?-K-S—-S-R--K-«R-S--R-m--p-m--p- » # # #> 4 9 # * T # r * Mi noch a - mol oiss - jes „Kit-tel",,, Kit - tel" macht: Koi - dem jil - basch te - rem jei - leich /Ts ^^a^yis^^s^^i ü Chu - peh, koi-dem ji - ten ta - ba * ti as V si - wug.' Der Marschalik besingt den Bräutigam Übertragung. Besser wenig mit Inbrunst, als viel ohne Inbrunst! Kommt ein Badchen und bringt von der Braut dem Bräutigam ein süßes Geschenk. Das Geschenk ist belegt mit feinem Gold, — Das ist das Geschenk, das der Bräutigam von der Braut gewollt. Kommt ein Badchen mit dem Geschenk und stellt sich bescheiden an die Tür: Ich bete zu dir, Schöpfer der Welt, daß ich nicht einheimse Hohn und Schande dafür. Meine lieben Herrschaften, werdet ihr mich fragen, Wie kommt ein Badchen dazu, sich hin- ' zustellen vor feinen Leuten, Und sogar noch vor die M'susoh, — was hat das zu bedeuten? Toiw m'at b'kawonoh eider m'harbeh scheloi b'kawonoh, Kumt a Badchen un brengt von der Kaie dem Chossen a sisse Matoneh, Die Matoneh is balegt mit gin Gold, Dos is die Matoneh, wos der Chossen hot von der Kaie giwollt. Kumt a Badchen mit der Matoneh un stellt sich bei der M'suseh: Ich bet, Riboine schel oilom, ich sol cholile nit kumen Haag urwiseh. Moirai w'raboissai, wet ihr mir wein fregen, Wie kumt dos a Badchen sol sich stein antkegen Faine Brijes un noch leben der M'suseh derzu,