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  1. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 38 · Von der jüdischen Immigration

    in ihnen der unruhige, ja ungesunde Entwicklungsgang der meisten jüdischen Kolonien in reichlichem Masse spiegelt Aber das ist es weniger, worauf hier die Aufmerksamkeit gelenkt sein soll: Im Jahre 1898 wurde die Gesamtbevöl!- kerung der Ko…

  2. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 39 · Von der jüdischen Immigration

    …ngt, nicht mehr die treibende Kraft wie in vergangenen Zeiten. Auch die überwiegende Mehrheit der jüdischen Bewohner in Safed und Tiberias lebt von der Chalukka. Gilt doch, wie Dr. Ruppin kürzlich erzählt hat, in Safed ein Jude als neich, der mo…

  3. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 40 · Von der jüdischen Immigration

    31 Beirut, 26 Haifa. Von Jaffa aus gehen viele nach anderen Städten oder in die Kolonien. 34 Prozent der Einwanderer kamen auf Ei…

  4. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 41 · Von den Ärzten

    …n Hochschulen studiert, von den jüngeren absolvieren manche — Söhne von Juden des Landes — das amerikanische College in Beirut, wo ihre Ausbildung viele Wünsche zu erfüllen übrig lässt. Spezialisten gibt es im ganzen Lande nur wenige. Der Bedarf …

  5. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 42 · Von den Ärzten

    die meisten Aerzte vor, nachdem sie einige Zeit in Palästina zum Studium praktizierten, nach Konstantinopel zu fahren und dort ihre Prüfung zu machen. — Dieselbe wird in französischer Sprache abgelegt und ist oft nicht billig. Sie ist dann …

  6. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 43 · Von den Ärzten

    Kauf eines massig grossen Hauses in Berlin N. gehört. Ein Bad aber von der Güte des von Tiberias, kann viele Tausende Leidender ins Land ziehen, Gäste, die sonst ihre Güter im benachbarten heissen Aegypten verzehren.…

  7. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 44 · Gaza

    Gaza* Gaza ist.ohne Zweifel ein geeigneter Ort zu neuen Ansiedlungen. Es gibt in Palästina Städte, welche durchaus von Orthodoxen, fanatischen Mohammedanern bewohnt sind; durch deren grossen Fanatismus ist es für Juden schwierig, sich dort …

  8. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 45 · Gaza

    jedoch nicht, nicht einmal einen Privatlehrer, und so ist der Uhrmacher denn schon im Interesse seiner Familie genötigt, Gaza zu verlassen. Dies nur ein Fall für noch manch andere. Um in Gaza eine jüdische Gemeinde stark und existenzfähig z…

  9. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 46 · Aus einem Brief von Rabb. Dr. Sagher

    Familie berechnet habe, denn nicht an Grossgrundbesitzern und Bojarenjuden darf bei der Begründung einer wirklichen Landbevölkerung gedacht werden. Der Durchschnitt der obigen Familien besitzen kleine Kapitalien mit 2000—3000 M. Um aber von…

  10. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 47 · Prediger und Dr. phil. Kieferndorf

    Personen auch gerne materielle Vergütung leisten wollten. Mit auch nur einer oder zwei theoretisch und praktisch ausgebildeten Pflegerinnen liesse sich unter Mitwirkung der hiesigen Aerzte eine Schule für Krankenpflegerinnen einrichten, in …

  11. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 48 · Vom Bezalel [Nachricht]

    lanflftftaftsbUd aus Palästina. E. M. Lilien. AUS DEN HAUPTSTÄDTEN Jerusalem. V om B e z a 1 e 1. Bekanntlich ist die Schule vor einigen Monaten in die neuen „Bezal…

  12. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 49 · Vom Bezalel [Nachricht]

    zu decken. Ferner ist zu berücksichtigen, dass, so erfreulich der grosse Beschäftigungsgrund der Schule auch ist, zur Ausführung der vorliegenden Aufträge aber grössere Beträge erforderlich sind und auch festgelegt werden müssen, um ein Lag…

  13. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 50 · Turnverein [Nachricht]

    Vereine seine Turnhalle und Turngeräte unentgeltlich zur Verfügung; ebenso stellt auch der Lehrer Orlow in uneigennützigster Weise unentgeltlich seine ausgezeichnete Kraft in den Dienst des jungen Vereins. Die Turnübungen finden jeden Abend…

  14. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 51 · Sedschera [Nachricht]

    …e - f c r", die sich in einer wunderbar schön gelegenen Gegend Palästinas auf dem Boden des Jüdischen Nationalfonds bei Lydda (an der Bahnstrecke Jaffa-Jerusalem) befindet, und die vor Jahren von Israel Beikind unter grossen Opfern gegründet wur…

  15. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 52 · Kiriath Sefer [Nachricht]

    nen Dr. Müller aus Wien für Naturkunde und Mathematik und der Agronom W i 1 k a n. s k y , der in Königsberg seine Studien absolviert hat, und der ausserdem als hebräischer Schriftsteller bekannt und geschätzt ist. Diese Schule wird von dem…

  16. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 53 · Für deutsche Medizinalpraktikanten [Nachricht]

    …ieten. Deutsches Hospital in Konstantinopel, Kinderhospital Marien-Stift in Jerusalem, Deutsches Johanniter-Hospital in Beirut. Nachdem auch sonst religiöse Spitäler vielfach dieses Vorrechts gewürdigt werden, empfehlen wir dem deutsch-jüdischen …

  17. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 54 · Die Erforschung des Toten Meeres [Nachricht]

    ist 75 km lang und bis 16 km breit; es findet sich in ihm kein "Fisch, keine Pflanze, keine Koralle und keine Muschel. Sein Boden enthält namentlich'Asphalt und viel Salz; der Salzgehalt des Meerwassers betrügt 26.25 Prozent, wahrend der Sa…

  18. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 55 · [Rezension]

    Ernste und heitere Reiseerlebnisse auf den Hamburg-Amerika-LinieHDam. pfern Meteor, Blücher, Moltke". Beigefügt sind unterhaltende ., Bordskizzen" und zahlreiche, hübsche Illustrationen, von denen für uns hauptsächlich Interesse haben: Vor …

  19. 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 56 · [Nachricht]

    fälle mögen entschuldigen, dass wir unseren Ankündigungen nicht gerecht werden konnten. Wir müssen aber an dieser Stelle unsere Leser doch vielmals ersuchen, unsere Zeitschrift energischer wie bisher zu;verbreiten. Fast nur die Verbindung Z…

  20. 1909-01-01 · Heft 3 · p. Seite 57 · Zu Allerletzt

    …d, eine kräftige Hand etwas sauberen Tisch macht und den Grund TM einer neuen Wirtschaftegeschichte Jerusalems, Safets, Tiberias' und Hebrons legt. Aber noch ein anderes erweckt in uns eine freudige Hoffnung. Die deutsche Orthodoxie sieht über das …