Palästina
- Journal
- Palästina
- Volume
- 6 (1909)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Kiriath Sefer [Nachricht]
- Date
- 1909-01-01
- Page
- Seite 52 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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nen Dr. Müller aus Wien für Naturkunde und Mathematik und der Agronom W i 1 k a n. s k y , der in Königsberg seine Studien absolviert hat, und der ausserdem als hebräischer Schriftsteller bekannt und geschätzt ist. Diese Schule wird von dem bekannten Kolonisator Palästinas, Baron Edmund v. Rothschild mit 5000 Frcs. subventioniert. Unter den Zöglingen von Kiriath Sefer befindet sich übrigens auch eine Anzahl Pog r o m waisen, die selbstredend vollständig mittellos sind. Ein deutschjüdischer Landwirt, der schon eine zwanzigjährige Praxis besitzt, und der jetzt in Palästina weilt, schreibt über die Schule Kiriath Sefer folgendes: „Ein wie guter Kern doch im jüdischen Volke für den Ackerbau steckt, habe ich täglich in der Belkindschen Schule zu beobachten Gelegenheit. Es ist wirklich herzerfreuend, zu sehen, mit welcher Lust und mit wie regem Eifer die Kinder im Felde arbeiten. Schade nur, dass so unzureichende Mittel zur Entwicklung der Schule vorhanden sind. Kiriath Sefer entspricht wirklich einem Bedürfnis und sollte überall Unterstützung finden. Von den gegenwärtig vorhandenen 40 Schülern wird sicherlich ein grosser Teil ein vorzügliches Kolonisten-Material abgeben." Kinereth. Der landwirtschaftliche Betrieb des Unternehmens der Palästiina-Land-Dcveloppement-Compagnie, ist in letzter Zeit fast verdoppelt worden. Sechs Arbeiter sind jetzt ausschliesslich mit den Arbeiten in dein zu Kinereth gehörenden Um-el-Dschume (Ostjordangebiet) beschäftigt. Die P. L. D. C. hat durch Ausbesserung des vorhandenen alten Chaus geräumige Wirtschaftsgebäude erhalten und einen grossen Hof von 50x50 Meter aufführen lassen. Judäa. Nach einer trüben und regnerischen Zeit, die jede Arbeit auf den Feldern und;n den Weingärten unmöglich machte, haben wir jetzt in Judäa echte Frühlungsluft bekommen. Die Kolonisten beeilen sich, den Boden zu bestellen, zu ernten und die Bodenprodukte unter Dach zu bringen. Besonders wird die Orangenlese sehr energisch und schleunigst betrieben. Im vorigen Jahre wurde Judäa von einer schweren und nachhaltigen Krisis heimgesucht. Hingegen ist dieses Jahr der Orange n b a u ausserordentlich und ökonomisch viel versprechend gelungen. Der Preis für Orangen ist bedeutend gestiegen, und da dieses Produkt die Hauptquelle bildet für die Einnahmen Judäa, so ist nicht nur zu hoffen, dass grosse Reingewinne erzielt Werden, sondern auch dass die ansehnlichen Verluste des vorigen Jahres vollständig ausgeglichen werden. So befindet sich jetzt udäa in «M«llhlllIblnM.«!lllllit)ln..mllth einer arbeitsfrohen und hoffnungsvollen Zeit. lllli,......Illlnlll.........Ililullli........illliillln........Illiillln.......llllnllll.......illlliilllli........Illnlll.........Illlulllli.......llllnlÜi........Illlulil.........illlnllli.........Illi.llll..........1 « H'lil"i. .'Ii llll ......lllluÜtl........llllnlÜi........1! iil!lii«,„.iil!liil!lii,..,.,Ailllii«, &<3 ir ini m "iiii'i &<3 IL 'I|N'"1|M ' 1 AUS DER TÜRKEI. ..........nra..........Willi'....."Iiiiiiiii........'i||i'nii.........i||i«i|ii........ti|i»i|i..........um«........«!ii"H[.........i|[i»i|i......."iiiiiiiiii.........vm..........VW ÄJ ■"TW.....WW.......W & w........... Für deutsche Medizinalpraktikante n kommen nach dem „Aerztl. Taschenkalender" des L. V. folgende Anstalten, die ausnahmsweise und höchstens bis zur Gesamtdauer von sechs Monaten für das 52