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Most mentioned on these pages: Abraham Moses Tendlau 1
  1. 1839-01-01 · 1839 · p. [Seite]

    die Anwendung 'des Ehrtriebs in der Erziehung. . Einladnngsschrift zu d er am 18., 19., SO. und 21. März statt habenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde. Von Ilr. Michael Heß, Oberlehrer. Frankfurt …

  2. 1839-01-01 · 1839 · p. [Seite]

    Ehrgeiz und Eitelkeit sind seit längerer Zeit diejenigen Gemüthsbewcgungen, welche in größer», und mehr noch in kleinern Anstalten, am häufigsten als Mittel, zum Flriße und Lerneifer anzuspornen, in Anwendung gebracht werden. Die Ermahnunge…

  3. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 4

    4 reicherung des Geistes, zur Erweiterung des Jdeenkreises und Berichtigung der Ansichten von Natur, Kunst und Leben, sondern, nächst dem Gebrauch und praktischen Nutzen, nach dem Beifalle und den schmeichelhaften Artigkeiten geschätzt, den…

  4. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 5

    könnte; daher die Dürre und Dürftigkeit des Gespräches, das beständige Stocken der Unterhaltung^ besonders da, wo die Jugend beider Geschlechter gemischt ist, und die Zuflucht zu künstlichen Mitteln des Zeitvertreibs. Es kann nicht oft genu…

  5. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 8

    — 8 — werden, und es wäre unvorsichtig, sie den Kindern zu hoch zu preisen; man täuscht sie, wenn man ihnen Genüsse verheißt, die sie weder vorherzusehen, noch zu kosten im Stande sind. Die Hoffnung auf diese Freuden ist, wir müssen es gest…

  6. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 9

    dasselbe eine unzerstörbare Neigung und eine wirksame Ursache glücklicher Fortschritte ist. Wenn aber von dem Wunsche, sich über Andere zu erheben, der Uebergang zu jenem, daß sie unter uns hinabsinken möchten, sehr schlüpferig ist: soll di…

  7. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 10

    10. — schlechter zu machen? Wenn auch daraus, wie man meint, nicht viel Böses entsteht, so kann das für keine Entschuldigung gelten, wenn jedenfalls einiges Böse daraus entspringt, während vielleicht gar nichts Gutes daraus erwächst. Die Ki…

  8. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 11

    11 Eine aufmerksame Untersuchung des Einflusses, den eine lebhafte Eigenliebe ausübt, wird uns überzeugen, daß, wenn sie häufig den glücklichen Erfolg großer, bereits entwickelter Fähigkeiten begleitet, sie nicht desto weniger der ersten En…

  9. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 12

    12 * daß dieselben Regungen ihre Herzen und die unseren erschüttern können, daß dieselben Saiten in ihnen wie in uns in Schwingungen gerathen. Nehmet die Lebhaftigkeit der Eindrücke weg und alles ist matt und farblos in unserer Seele, wir h…

  10. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 13

    13 Ein ganz anderer ist der Gesichtspunkt der Eigenliebe. Ungeachtet sie uns glauben macht, daß wir Andern überlegen sind, gibt sie uns dennoch, ihnen gegenüber, eine untergeordnete Stellung. Denn indem sie uns, in unfern Gedanken, vor ihre…

  11. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 14

    glänzt — er wird durch die Eigenliebe entmuthigt, getödtet und an seine Stelle tritt der Gedanke, man müsse, um den Beifall Anderer zu erhalten, zuvörderst ihnen schmeicheln, dann nachahmen, was ihnen gefällt. Und so wird auf alle Weise das…

  12. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 15

    wenn auch, bei ihrer Anwendung, den verschiedenen Lagen und Verhältnissen die gebührende Rücksicht zugeftanden werden muß. Die Rolle des Sittenlehrers ist allerdings leicht. In der Moral geht man von einer festen, unerschütterlichen Grundla…

  13. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 16

    16 diese Auszeichnungen sind nur dann ganz unschuldig, wenn kein Kind sie auf Unkosten eines andern erhält, wenn es nur in Beziehung auf sich selbst beurtheilt wird, und auf den Grad des Fortschreitend den man von ihm zu erwarten berechtigt…

  14. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 17

    17 | stand von so hohem Interesse für die Aeltern ist; das Gefühl, welches nun folgt, die Liebe zu Gott, macht aus dem Gehorsam eine heilige Pflicht und füllt die Lücken, welche der Eifer läßt, aus. Diese beiden Gefühle, welche einzuflößen …

  15. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 18

    18 weise werden sich in Beratschlagungen verwandeln, an die Stelle des Richters, welcher verdammt, wird der Arzt treten, welcher heilt, und allmählig wird das Kind in den kritischen Momenten sich selbst zu behandeln suchen. Und wer hätte si…

  16. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 19

    Daß Herr Schöff Ihm Hochwohlgeboren aus seinem zwanzigjährigen Wirkungskreise als Senats-Commissär bei »der israelitischen Gemeinde, geschieden ist, hat auch die Schule und ihre Lehrer schmerzlich berührt; denn wohl erkennt es diese Anstalt…

  17. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 20

    Wohlwollen bewahren, und hegen die Zuversicht, daß der würdige Nachfolger desselben, Herr Senator vr. Souchay Hochwohlgeboren, der Schule gleiche gütige Gesinnungen angedeihen lassen, und seine Einsichten zu deren Weiterführung auf der betr…

  18. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 21

    21 allein von der Theilnahme und» dem Wohlwollen des verehrten Publikums ab, und wir empfehlen dasselbe vertrauensvoll der Großmuth edler Menschenfreunde. Herr B. H. Goldschmidt hat, bei dem Austreten seines Sohnes im Aprill 1838, als Zeich…

  19. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 22

    …e. Montag, den 18. März.! Choral. Hebräisch mit den Knaben . . . . Hr. Presbnrger. Deutsches Lesen. . Iste Klasse . . „ Tendlau. Rechnen . . . . 2te „ . „ Beer. Deutsche Sprache . Isteu.2teKlasse. „ Airndorfer. Religion.. 2ch „ . „ Derselbe. Gesan…

  20. 1839-01-01 · 1839 · p. Seite 23

    Dienstag, den 19. März. Von8^-S Deutsche Sprache . ] Hr. Beer. Bechholv. D e s c o t e S. Beer. vr. Creizenach. Descotes. vr. Jost. Bechhold. Derselbe, vr. Jost. Descotes. vr. Creizenach. Mittwoch, den 20. März. Bon8'/z-9 Hebräisch . . . Hr…