Mannheim
Compact Memory
828 pages · page 14Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
19,689
176818892011
  1. 1770-01-01 · Sechzehntes Stück (1770) · p. Seite 247

    «r7 Rüsttatze vor einem hohen Feste ist begraben worden, und der Trauernde an diesen; Tage nur eine Stunde aufder Erde gesessen hat, so wird der Rüstrag vor 7 Tage gerechnet, und das darauf folgende Fest, an welchem ohnehin nicht darf getra…

  2. 1770-01-01 · Sechzehntes Stück (1770) · p. Seite 248

    »48 4L *X» LS Nur dieses wollen wir dabey anmerken, daß die Portugiesischen Juden zur Entscheidung dieses Rangstreits das klügste Mittel erwählet haben, indem sie dieses Kaddischgebet von allen Waisen zugleich sprechen lassen. Das Geberh se…

  3. 1770-01-01 · Sechzehntes Stück (1770) · p. Seite 249

    4L »X» LS -4? können,) das Waisenkaddisch für sie spricht. Wenn aber die Aeltern auch würklich schon jm Paradiese sind, seßr das tzcphep 4»uchajim hinzu, so hilft sie das Waisenkaddisch auch noch da von einex Stufe der Vollkommenheit bis zu…

  4. 1770-01-01 · Sechzehntes Stück (1770) · p. Seite 250

    2?s LU «XS Stellen in die Reihe, das Trösten der Leidtragenden, u. s. w. werden bis nach Beerdigung beyder Leichen aufgoschoben. Sind sie von gleichem Range so werden sie zugleich gespielt, sind sie aber ungleichen Standes, so werden sie na…

  5. 1770-01-01 · Sechzehntes Stück (1770) · p. Seite 251

    LL »)! chen eines Viehes. Im ersten Falle wird er auf die beschriebene Art begraben, im zweiten, wird er, weil es doch noch etwas zweifelhaft ist, an einen! abgesonderten Orte eingescharret. Eine Geschichte, welche die Richtigkeit dieses Ex…

  6. 1770-01-01 · Sechzehntes Stück (1770) · p. Seite 252

    rrr OX* Wenn einer in seinem letzten Willen verordnet, daß er an diesem oder jenem Orte, z. E. im gelobten Lande, oder in seinem Vaterlande rc. begraben seyn will, dasselbe aber gegenwärtig nicht bewerkstelliget werden kann, so bleibt man d…

  7. 1770-01-01 · Sechzehntes Stück (1770) · p. Seite 253

    L2 2-2 -r; ängefüllek find, und welche, wenn wir fie pünktlich übersetzen wollten, wenigstens etliche Bogen Raum einnehmen würden. Weil wir fie aber doch nicht mir völligem Stillschweigen übergehen dürfen, so wollen wir uns nur Mit einem ku…

  8. 1770-01-01 · Sechzehntes Stück (1770) · p. Seite 254

    »54 «XS haben sie zwar ihr Maaß, wie weit diese Entfern rumg gehen soll, nämlich wenigstens 4 Ellen; doch lieget auch viel au dem Orte, wo die Leiche liegt; denn wenn sie unter freyem Himmel sich befindet, oder wenn nur ein Grab auf einen F…

  9. 1770-01-01 · Sechzehntes Stück (1770) · p. Seite 255

    LS «XD LS -r5 tritt in alle Hundert versagt; weil sich die Unreinigkeit, wie sie behaupten, durch alle diese Oefs nungen verbreite. Hingegen können sich Falle äusern, wo er zwar in das Leichenhauß, auf den Voden des daran stoßenden aber nic…

  10. 1770-01-01 · Sechzehntes Stück (1770) · p. Seite 256

    LsS LK dX» den Gesetzen rechtmäßigen Ehe gelebt haben sdenü ohne Unterschied dürfen sie nicht Heyrathen, keine von ihrem Manne geschiedene, keine, die nach dem Tode ihres Mannes über dessen Bruder den Schuh ausgezogen, keine Hure. — Welcher…

  11. 1770-01-01 · Siebzehntes Stück (1770) · p. Seite 257

    Der Jude. Fünfter Band, Siebzehntes Stück. ,ir könnten nunmehro den langweiligen Arnkul von der Jüdischen Leichen, und was mit denselben zusammenhangt, beschließen; weil es aber unmöglich ist, dieses Gemisch von Cerimonien, Gewohnheiten und…

  12. 1770-01-01 · Siebzehntes Stück (1770) · p. Seite 258

    s?8 LS GXO LS der.Engel des Todes halte sein Würgescbwerdk die ersten 7 Trauerlage über die ganze Famile ausgereckt, die zo Tage über lasse er es zwar sinken, aber er stecke es nicht eher als nach den vollbrachten l 2 Trauermonaten wieder i…

  13. 1770-01-01 · Siebzehntes Stück (1770) · p. Seite 259

    »XV 44 ->9 erstlich denselben Tag fasten, und alsbenn ic> Gelehrte zu sich nehmen, in deren Begleitung auf des Verstorbenen Grab hingehen, und daselbst sowohl Gotkals den Tobten um Verzeihung bitten, unter andern in folgenden Worten:,,Ich .…

  14. 1770-01-01 · Siebzehntes Stück (1770) · p. Seite 260

    s6o LA OZKO LA ins Grab zu geben pflegt, aus der Ursache; Iveil am jüngsten Tage jeder Menfcll auferstchen werde, wie er gestorben scy, der Blinde, blind,der Taube, taub, der Dumme, dumm, und der Lahme, lahm. Der Letzte würde also ohne Krüc…

  15. 1770-01-01 · Siebzehntes Stück (1770) · p. Seite 261

    4L OX» 4A 2^r alles dieses zusammen verbindet, so kann man leichterachten, mit was für Tröste ein Judo seine Seele, in die Klauen dieses MordgeisteS übergeben könne. Man darf sich also nicht wundern, daß (nach der.« Talmud) auch so gar die …

  16. 1770-01-01 · Siebzehntes Stück (1770) · p. Seite 262

    -6rtzLk men wollten,wir die mit der darauffolgenden Menge, der Jüdischen Ge, oder Verbote verknüpfte Tro> ckenheit und absonderlich meine öftere Erwähnung schon zuvor beschriebener Dinge, nicht würden vermeiden können, klm also die künftige…

  17. 1770-01-01 · Siebzehntes Stück (1770) · p. Seite 263

    AL O.XO AL 26; Die Eintheilung.selbst ist nach den Gliedern des menschlichen Körpers, «nd nach den Tagen des Jahres (eines ordentlichen Sonnenjahres) gemacht, die Gebote, deren 248 sind, sollen sich nach den Mnimonides, nach der Zahl der me…

  18. 1770-01-01 · Siebzehntes Stück (1770) · p. Seite 264

    »64 OXG -'!!^ ' r) Man soll sich nicht in die Gedanken kommen lassen, (daß ein andrer Name Gottes, di.) daß ein andrer Gott ausser dein Jehova sey, L B. M. 20, z, ' ' z) Man soll erkennen, daß Gott einig sey, 5 B. M. 6, 4, Der Herr unserGot…

  19. 1770-01-01 · Siebzehntes Stück (1770) · p. Seite 265

    LL «XV 26; msnidis, JadLhasirkacheißtes: Es istnöthig zu wissen, daß ein (Name Gottes) d. i- Gott sey, -LLV2 ^2 dr^vv drin'» swtti "1LV c22W d. i. welcher das erste Wesen ist, und der Alles was da ist hat entstehen lassen. Denn alles, was i…

  20. 1770-01-01 · Siebzehntes Stück (1770) · p. Seite 266

    »65 HS *X« Was hat aber Moses verlangt, fragt kNm'/ monides,da er bat: Herr, laß mich deine Herrlichkeit sehen? Antw. er verlangte weiter nichts, als daß ihm Gott durch untrügliche Zeichen von der Würkstchkeit seines Daseyns versichern woll…