Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Siebzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 258 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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s?8 LS GXO LS der.Engel des Todes halte sein Würgescbwerdk die ersten 7 Trauerlage über die ganze Famile ausgereckt, die zo Tage über lasse er es zwar sinken, aber er stecke es nicht eher als nach den vollbrachten l 2 Trauermonaten wieder in die Scheide; also fey eine solche Familie die Zeit über in beständiger Todesgefahr. ( Hat er aber indessen keine andern Menschen abzuschlachten? Und er hat ja wohl dieses Schwerdr über mehr als eine Familie estipor zu halten? Wie sie diese mit einander streitende Dinge vereinigen wollen, weiß ich nicht. Sie müßten denn elwa den Todesengel eben so vrel Hände als Angen zneignen. Denn nach ihrer Meinung ist derselbe ganz Auge. ) So bald aber in eurer solchen Familie ein Anäblein gebohren wird, so ist dis Gefahr abgewandt, und dev Engel nun; sein Sch werbt einstecken. Eben die Gefahr schwebt über dev Chabrüse, oder eine geschlossene Gesellschaft ans welcher eine Person abstirbt, l lm derselben ansziiweichen: kündigen sie den verstorbenen Mitgliede die Gefellschaftsrechte mit folgenden Worten auf: „Da du noch lebtest warst du unser lieber (fhabev, oder .Cammerad, nun aber sagen wir dir hiermit alle fernere Gemein- . schast auf. Wir wollen mit Gottes Hülfe noch auf dieser Welt bleiben, du aber wandere hin in deine Welt, und laß uns nnd ganz Israel das Leben zurück. Amen!,, Wem ein bekannter Todter im Traume erscheint, und ihm etwas, böses ankündigt, der soll erst-