Mannheim
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  1. 1856-01-01 · 1856 · p. Seite 43

    43 sta lt mehrere größere Aufsätze in „Kleins Kalender" und W. Freunds Monatschrift: „zur Judenfrage", unter denen „Geschichte der jüdischen Gemeinde Berlin" und „das Judenthum und der Jude im christlichen Staat" die umfangreichsten. Im Her…

  2. 1856-01-01 · 1856 · p. Seite 44

    — 44 — genwart", und 1855 „Stein und sein Zeitalter" bei F. A. Brockhaus. Im Febmar 1855 erhielt ich den Ruf als Oberlehrer der Bürger- und Realschule der israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main, und diesem Rufe folgend trat ich am 2. …

  3. 1856-01-01 · 1856 · p. [Seite]

    Bürger- und Realschule der israelitischen Gemeinde zu Frankfurt a. M. Allgemeine Uebersicht des Lehrpensums und des Lehrganges in den verschiedenen Unterrichts-Gegenständen nach den vier Hauptgruppen der Klaffentheilung geordnet & o Religio…

  4. 1856-01-01 · 1856 · p. [Seite]

    …, Vormittags. Vorbereitungsklassen. (Knaben- und Mädchen). S3/i. Eröffnungs-Choral. Lesen.Hr. Tebl6e. Denkübungen ... - Tendlau. Rechnen.- Tebl6e. Denku. Sprachübungen -- Tendlau. 8. Klaffe, 9—10. 7. Klaffe, 10—11. Knabenklassen. 5. Klaffe, 3— 472…

  5. 1856-01-01 · 1856 · p. Seite 46

    46 Dienstag, 18. März, Vormittags. 3. Klaffe. Untere Abtheilung, 8V2—10 Va. 3. Klaffe. Obere Abtheilung, 10-/2—12. 2. Klaffe. Untere Abtheilung, 2V2-472. 1. Klaffe, 472-572. Hebräisch . . Geschichte . . \ Französisch . . [ Geographie . . i …

  6. 1856-01-01 · 1856 · p. Seite 47

    47 4. Klasse, 2'/a—4. 3. Klasse, 4—5Vs». Nachmittags. [ Deutsche Sprache Naturgeschichte . Französisch . . Gesang . . . Geographie . . Deutsche Sprache Geschichte . . . Hr. Dr. Lehmann . - Blumenthal. . - Trefousse. . - Hecht. . - Blumentha…

  7. 1856-01-01 · 1856 · p. Seite 48

    48 Donnerstags Vormittags und am Schlüsse der Prüfung von den Lehrerinnen: Frau Beer, Frau Bonn, Fräulein Nupp und Fräulein Schuster im Schulgebäude vorgezeigt. Die hohen Obrigkeiten, die hochl. gemischte Kirchen- und Schulconnnission, der …

  8. 1857-01-01 · 1857 · p. [Seite]

    il Einladungsschrift zu der am 23., 24., 25. und 26. März statt findenden öffentlichen Prüfung der Bürger- und Realschule der israelitischen Gemeinde von *> dem Oberlehrer der An st alt vr. S. Stern. Inhalt: 1. Erziehung zur Pflichttreue. 2…

  9. 1857-01-01 · 1857 · p. [Seite]

    Erziehung zur Pflichttreue. (^rne Schule, die sich nur als eine Unterrichtsanstalt für die Aneignung gewisser Kenntnisse und Fertigkeiten ansieht, erfüllt ihre Aufgabe nicht. Sie wird aber auch diesen beschränkten Zweck nicht erreichen; den…

  10. 1857-01-01 · 1857 · p. Seite 4

    4 keinen Beruf genügend vorbereitet, wie viel er auch in den einzelnen Disziplinen gelernt habe, die für denselben bestimmt scheinen. Und eben so ist nicht diejenige Schule die beste, die ihren Schülern diese oder jene Arbeiten bis zu einer…

  11. 1857-01-01 · 1857 · p. Seite 5

    5 Fertigkeiten, in der freien Uebung der Geistes- und Willenskraft dahingehen, die wir Spielen nennen; wenn sich nicht schon in diesem Lebensalter dem reichen Empfangen allmälig ein gewisses kindliches Leisten, ein, wenn auch noch so eng be…

  12. 1857-01-01 · 1857 · p. Seite 6

    aWSHyP"11 r/~»> 6 Freude über den Erwerb eines neuen Eigenthums an den Tag legt, kann und soll man ihm die Erhaltung und Schonung desselben zur Pflicht machen, ihm die Fürsorge für dasselbe in gewissen Grenzen auferlegen und anheimgeben. — …

  13. 1857-01-01 · 1857 · p. Seite 7

    Kinder in die Schule schicken, damit sie stille sitzen lernen, und Schulen, die zu diesem Zwecke Kinder aufnehmen, verrücken vor der Seele der Kinder den ganzen Standpunkt der Schule und der \ Erziehung Denn sie fordern Etwas, und zwar etwa…

  14. 1857-01-01 · 1857 · p. Seite 8

    8 und von den Wundern der Schule erzählt, hat in diesen Vorstellungen seine Quelle; und die Pflicht, sich den Gesetzen dieses Organismus zu fügen, ist ihm eine natürliche Folge und Bedingung seines Antheils an demselben. Wenn der Lehrer es …

  15. 1857-01-01 · 1857 · p. Seite 9

    die Quelle dieses Respekts sein kann, ist wohl hinreichend anerkannt, um keiner weitern Erörterung zu bedürfen. Zu diesen Elementen des neuen Pflichtgebietes, die stch dem Kinde bei seinem Eintritt in die Schule naturgemäß darstellen, und d…

  16. 1857-01-01 · 1857 · p. Seite 10

    10 hinaus, und selbst seine Tugenden sind nur das Produkt von Gefühl seiner Schwäche und seiner Unselbstständigkeit. Je weiter aber das Leben und das Bewußtsein fortschreitet, um so mehr muß der Egoismus und der aus demselben hervorgehende …

  17. 1857-01-01 · 1857 · p. Seite 11

    11 freien Achtung vor dem Gesetz und seinen Vollziehern, zu der innern sittlichen Bildung der Zöglinge, die sich in der Befestigung des Pflichtgefühles, in der allmähligen Kräftigung zur Selbstherrschaft zu erkennen gibt, wird ein solches V…

  18. 1857-01-01 · 1857 · p. Seite 12

    Vermittlung dieser Gegensätze. Freilich ist die Uebung dieser Kunst das Schwierigste in der Pädagogik, und wie die Zahl der Lehrer viel größer ist, als die der Erzieher, so wird auch eine gute Disziplin viel seltener sein, als guter Unterri…

  19. 1857-01-01 · 1857 · p. Seite 13

    13 Ordnung und Pünktlichkeit nicht selten zum wirksamsten Mittel der innern Versittlichung werden. Aber die Unterwerfung unter ein gegebenes Gesetz und die Beobachtung seiner Vorschriften ist doch nur die erste Stufe zur Aneignung der Pflic…