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Alt-Prager Almanach · 1926-01-01 · 1926 · p. Seite 181

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Journal
Alt-Prager Almanach
Volume
1926
Date
1926-01-01
Page
Seite 181 (sequence 191)
Language
German
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X. 1629, Oktober 18. Ihrer Königlichen Maith zu Ehren. Zehen oder zwölffTrömetter beneben ein Par heer Pauckhen. Einem jeden Trometter deß Königsfarb eine Fahn undt Trumetter Schnuer, die Fahn von Damaska undt dem heer Pauckher auch zwo Fahnen, einem jedweden einen Huedt undt Federn sambt dem Khierißrockh. Die Musica mit einem starckhen Regal mit Singen undt Zinkhen Possaunen, über ein Pfortten oder Thor, über dem anderen Thor mit Schelamaj undt großen Paßpumerdt, daß wirdt auß befehlich Ihr Gnaden der Herrn Ständte dem Obristen über die Possauner befohlen werden. Zehen oder Zwolff Ross vor die Trometter müssen die Juden darleyhen. Herr Hans Valendin beym Weissen Ainhorn alß Trometter wirdt sich mit andern Tromettern versehen, hiemit werden sich Ihr Gnaden wissen dernach zu richten. Georg Ziegotta. XL 1628, Mai 2. Rhendtmeister. Im Nahmen, undt anstatt Ihrer Kay. Maytt. ist hiemit Unser Befehl an Eüch, Ihr wollet denen Musicanten, welche in S. Thomas Kirchen der Kleineren Statt Prag, diese hl. Fastenzeit über, das Completorium haben halten helffen, zehen Schock meiß. so Ihnen zu einer ergeczlichkeit aus Gnaden bewilliget worden sein, aus denen böhmischen Rhentgesellen Euerer Versehung raichen und dargeben, so Euch künfftig bey Raittung auf diese Certification, und gebreuchiger Quittung, für guete Außgab gelegt und passiert werden sollen. Prag, den 2. May Ao 1628. XII. 1654, September 7. Hoch- und Wohlgebohrne,Wohlgebohrne,Wohledle Gestrenge Rütter, Gnädige und Hochgebittende Herren Herren. Euer Excell. und Gnaden ist ohne daß in Gnädiger Wießenheit, wie daß wegen des Römischen, Hungarischen, und Böhemischen Königs Ferdinands 4. durch göttlichen Willen tödtlichen Hienscheiden, unß Pragerischen Musicanten instrumentalisch, und andern unter unß daß Saittenspiel verbotten und eingestellt, daß der Zeit hero bey denHochzeitten allhier zu Prag keine Musica gebrauchet worden. Nun gnädigiste Herren, giebts bey und undter unß viel, die mit Weib, zwey , drey, vier auch fünfT Kindern leben sollen, und außer des Seitenspiels keine andere Nahrung haben, daß man also ferner nicht weiß, wie sich, Weib und Kinder zu erhalten, sondern große Noth leiden müssen, daß wan es die Lenge ferner Anstandt hette, daß man auff l8l

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