Mannheim
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19151921
  1. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 8

    8 und Männer sind auf Jahre aus ihrer Umgebung herausgerissen und können sich in das Wesen unserer Glaubensbrüder einfühlen. Was sie gesehen und erfahren, wie die Einheit des thoratreuen Judentums ihnen zu einem bedeutsamen Erlebnis geworde…

  2. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 9

    And jenem Verein zukommen läßt, zu lösen sind? Diese Hingabe in tatkräftigem und opferfreudigem Handeln, wird aber nur möglich sein, wenn sie vorbereitet ist durch bechol lewowecho, wenn das Innerste unseres Herzens aufgerührt und aufgewühl…

  3. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 10

    10 sich mit der ungefähren Erfüllung von Geboten begnügt, um sie überhaupt halten zu können. Man hat an Foldgottesdiensten teilgenommen, welche Feldrabbiner -- wenn die Berichte zutreffen — in Formen abgehalten haben, welche von jedem guten…

  4. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 11

    11 lehren, daß sie keine Entschuldigung mehr kennen für Lauheit und Oberflächlichkeit in religiösen Dingen. ' Aus dieser Erkenntnis heraus müssen unsere Jugendgruppen schon jetzt Übergangswirtschaft treiben, sie müssen an ihrer inneren Fest…

  5. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 12

    den Stempel des Persönlichen auf. Er ist also ein Sänger, ein jüdischer Sänger, ein Phämios oder Dämodakos, ein Walther von der Vogelweidc oder Hans Sachs, ein letzter Vertreter einer verlorenen jüdischen Volkspoesie in der Sprache, in der …

  6. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 13

    13 Was uns auch der hoffentlich baldige glückliche Frieden bringen lvird, die Zeiten, in denen der „Tatsch" den „Polack" oder „Litwack" — oder dieser ihn — nicht verstanden hat, werden G. s. D. dauernd verschwunden sein. HZ Die Agudas Iisro…

  7. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 14

    nicht, die Marke sei zu kleinlich, er gebe in Beitrag und Spenden viel mehr. Gebet Beitrag und Spenden, aber verachtet die Marke nicht. Erinnert euch der Werbekraft der Marke, bedenket, daß viel Weniges auf dem Weg zum selben Ziel sich zum …

  8. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 15

    Spendenliste des Gruppenverbandes der A. I. Propaganda-Fonds. Sammlung E. Hcinemann, Plauen M. 20.—, A Weil, Georgensmünd ^—.60, Klara Goldstein, Posen 2.60, Lea, Max, Toni Kober, Breslau 0.—, Lust. Ges. Montag …

  9. 1917-04-01 · 3 (4.1917) · p. Seite 16

    Ludwig Marx 1.—, Hermann Schwab 1.—, Felix Goldschmidt 1.—, Re» j bekka Ullmann 1—, Samuel Baer 20.—, zusammen M. 50.—. J In Trauer um den im Felde gef…

  10. 1917-05-01 · 4 (5.1917) · p. Seite 1

    _4. Blatt Frankfurt a. SBlätter 3. Jahrgang. Mai 1917. herausgegeben von dem Sruppenverband der Jlgudas Jisroel und der Jlgudas Jisroel Jugend-Organisation. SB und gesetzestreuer jüdischer Jugendvereine. Zweck der Agudas Jisroel ist die Lös…

  11. 1917-05-01 · 4 (5.1917) · p. Seite 2

    leider, aber wir müssen damit rechnen — in der Welt der Tatsachen, in der der sieghafte Gedanke unterliegt der Wucht und dem Ansturm des täglichen Geschehens, in der erdrückt und verzerrt wird das Idealste und Erhabenste durch Kleines und K…

  12. 1917-05-01 · 4 (5.1917) · p. Seite 3

    Und so muß die Organisation des jüdischen Bewußtseins und der Sammlung zur Organisation des Sammelns werden! Die Gelder müssen aufgebracht werden; sie Werdendasein, wenn jeder seinen Mitgliedsbeitrag pflichtgemäß zahlt; und zwar nicht nach …

  13. 1917-05-01 · 4 (5.1917) · p. Seite 4

    I I Masurischen Seen mit Jehudim aus Polen und aus Rußland stark bevölkert. Fast drei Jahre befindet sich der größte Teil von ihnen in Gefangenschaft, und seit dieser Zeit bin ich ihnen nahegetreten, habe ihr Leben und ihr Leiden, ihr Denke…

  14. 1917-05-01 · 4 (5.1917) · p. Seite 5

    chen Kehillaus längst erreicht. Vor mir liegt ein Brief eines Gefangenen, der Mann ist Glaser in seiner polnischen Heimat. Er war Mit 13 anderen Jehudim in ein winziges Lager fern von der Eisenbahn und sonstiger Verkehrsgelegenheit, verschl…

  15. 1917-05-01 · 4 (5.1917) · p. Seite 6

    6 schen 25000 und 30000 in Deutschland, davon Wohl mindestens vier Fünftel russischer oder polnischer Abstammung, müßten mehr Beachtung bei unseren deutschen Jehudim finden. Die Gefangenen sind jetzt zum größten Teil an Arbeitsstellen in St…

  16. 1917-05-01 · 4 (5.1917) · p. Seite 7

    Machte mir wenig Aussichten auf Koscherkost für die Landstraße, die sich dem transsylvanischen Gebirge anschließt, und die mein erstes Reiseziel war. So zog ich denn los mit meinen sechs Konservenbüchsen von der Freien Vereinigung und gelan…

  17. 1917-05-01 · 4 (5.1917) · p. Seite 8

    ches waren schon geknetet. Nachdem ich mich etwas erfrischt hatte, lud ich mich auf Freitag Abend ein, und nicht so leicht werde ich die Stunden vergessen, die ich im Kreise dieser braven Jehudim verbringen durfte. Wohl waren mir Herz und G…

  18. 1917-05-01 · 4 (5.1917) · p. Seite 9

    Lwieback liefe er nur mit Wasser backen, damit auch ich davon knabbern konnte; und wiederholt äußerte er, er werde schon einen Mann ausfindig machen, der für mich schachten solle, bis ich erklärte, daß es mit der Schechito allein nicht geta…

  19. 1917-05-01 · 4 (5.1917) · p. Seite 10

    10 Miegs-Pesacb in Rumänien. Von Ben Ami Esri. Ihr Freunde daheim, Ihr wäret in den Wochen vor Pesach in froher Erwartung, in regem Vorbereitungseifer. Uns, den gleichgesinnten Soldaten im fernen Rumänien, hat recht gebangt vor dem Feste. W…

  20. 1917-05-01 · 4 (5.1917) · p. Seite 11

    II heit, an die verschleierte nahe Zukunft rang sich der Sinn hindurch auf das Maariw-Gebet. Als es beendet war, gab es ein Begrüßen und Händeschütteln, wie zu Hause in „Großschul". Freunde und Bekannte trafen ahnungslos zusammen und fanden…