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„Na ja", sagte das Mädel, „sonst hätte der blinde Isaak doch gleich beim Essen spüren können, daß er kein Wildbret bekommen hat." Der Lehrer schlug die Hände zusammen: „Unsinn' Unsinn! Das ist doch ganz egal, wie Ziegenfleisch schmeckt . . …
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Und der Junge heulte, als tue ihm der arme Jakob So schrecklich leid: „Ich weiß nicht, warum er zum Esau s° schlecht gewesen ist!" „Ruhe!" donnerte der Lehrer. „Ihr habt nichts zu s°gen und nichts zu fragen! Ah, da schau her! Was Ersteht de…
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das half ihm nichts. Er mußte jetzt reden: „Nun, seht ihr, mir wäre der Esau auch lieber gewesen! Aber er war doch ein leichtsinniger Patron. Und er hat sich nicht beherrschen können. Kommt da von der Jagd nach Hause» erhitzt und hungrig, u…
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0"Q MERKEL „Phantasie" (Holzschnitt)
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…ger gewesen ist?" „Aber nein!" rief das Mädel, und der Junge sagte: »Nein, gewiß nicht", so überzeugt, wie jemand etwa ^agen würde: Die Sache ist in ritterlicher Weise erledigi. Wie erlöst lächelte der Vater. „Merkt euch das noch", schloß er, „…
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saunen nicht zur Seite, stützen das Kinn auf das goldene Mundstück der silbernen Tuben, die sie vor sich auf' stellen, und lauschen geduldig ins Städtl hinab. Bald isf das Sabbathmahl beendet, bald klingen die letzten Semiroth-Lieder von mü…
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…mpionträger, j*0rt ein Rudel erhitzter Buben, die sich um eine Fahne f'gen, dort ein baumlanger hagerer Mann in einem J^herlich weiten Kaflan und mit ungeheuerlich langen 'Anlocken, hält rechts und links einen Knaben unter der Achselhöhle und lühr…
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brennenden Kerzchen gekrönt ist, sitze neben dem Greif vater. Ein förmlicher Jungwald von Papierfahnen, nv Lichtern besteckt, pendelt in Kinderhänden über den Bei' pulten und Brüstungen der Frauengalerie hin und her' Würdig sehreitend, die …
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Lachen? Im aufgewirbelten Staub, in dem die qualmenden Gerzen blulige Lichtkreise malen, in der dicken, überhitzten Atmosphäre wandelt sidi der Tanz der fliegenden °8rte und flatternden Röcke in ein grausiges Bild. Wahnwitzige auf einem Kra…
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ÜNIV.-PROF. DR. MAX EISLER. Lebensfragen der jüdischen Kunst Gleichwie in früheren Jahren erscheint auch dieser Almanadi wieder begleitet von einigen Werken der Fläche"' kunst. Er unterscheidet sich von seinen Vorgängern viel' leicht,nur da…
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'1 der Kunsi, die allen nützliche, nicht so sehr die außer- 0|,dentliche, sondern vorderhand nur die ordenlliche Tat. Sollten wir ihm nach seiner Weise rechtschaffen dienen, *ir hätten schon zwischen die bedruckten Blätter dieses Ruches and…
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sich vergeblich, ihn zu behaupten. Der reifen, klar besonnenen Kraft folgte der Krampf. Aber wie sehr auch diese Kunst der Programme und Proklamationen mf ihrem Pomp von Schlagwörtern, mit „Kubismus", „Fuh| rismus" und ,;Expressionismus", d…
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…nn es nicht mehr aufhalten. Im jy'eise Adolf Loos wird das Wort „Ornament ist Verzechen" zur Parole, es legt in die mit allerhand Attitüden •{^rankte Mauer des sich selbst genügenden Schönen, z^s „l'art pour i'art", eine erste Bresche und macht die …
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Krieg, der den überflüssigen Luxus vernichtet, die Not, die ihn in Mißkredit gebracht, um nicht zu sage" verächtlich gemacht, sie haben diese Erkenntnis nur beschleunigt. Denn auch ohne Krieg und Not hätte sie aus der lebendigsten Werkstätt…
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…rfen, der prunkende Stuck der Fassade, der Talmimarmor des Stiegenhauses, das schwerfällige oder überflüssige Möbel und allerhand andere Spießbürgerlichkeit müssen daran glauben. Der sentimentalen Schwärmerei, dem Halbschlächtigen und der Unvernunft…
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heiligen Lande auf eine gesunde Grundlage geführt und unabsehbarer Schaden verhütet werden. Es wäre zum Verzweifeln, wollte man aus Mangel an Zeit und Einsicht, die Angelegenheit bagatellisieren, ihr einfach den Lauf lassen und dem europäis…
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v'on allerhand überlieferten Motiven und Methoden versucht, ein „jüdisches Kunsthandwerk" zu erzeugen. Man wird sich jetzt bemühen müs…
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Bauten aus dem neuen Palästina. 174
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Vogelperspektive des Moschaws owdlm Chitlin beim Tiberiassee (landwirt8Chaftl. Siedlung)