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der Ferne, die grüne Wölbung schloß sie ein und die Zeit wuchs ungezählt über sie. Es war ein Wald unserer nahen Welt, den die verirrte Taube sicli zur Hausung erkoren, aber nod1 weilten keine Menschen darin, und in dieser Einsamkeit ward s…
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^faum. Tod war über ihr und die Vernichtung; wie einst d'e Wasser, so schwoll nun das Feuer über die Welt, 'äh spannte sie die Flügel und schwirrte empor, sich ^'ne andere Heimstatt zu suchen als den stürzenden Wald, eine Stätte des Frieden…
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ELSE HOFMANN. Sehnsucht nach der Natur. O, wieviel Lieder, wieviel aufschwebende Lieder Einsam des Nachts zu singen oder zur Stunde de Früh Steigen herauf und grüßen und wenden sich wietre In den Staub, in die Stadt, in des Tages hinschlei …
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Walther eidlitz. Davids Kindheit Ein Kapitel aus dem Buch „Die Gewaltigen", Erzählungen aus drei Jahrtausenden, das im Paul Zsolnay-Verlag Berlin-Wien ersdieinen wird. Absalom war blaß geworden, als er das stumme Wühlen in dem König gewahr …
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David konnte kaum ihre Worte auffassen, denn der warme Klang ihrer Stimme schlug hallend in ihm, daß es schmerzte. Der Klang lockerte den schweren Klumpen in seiner Brust, die Jahrzehnte alte Last. Jetzt sprach sie weiter. Sie fragte: „Wohe…
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Der König hielt inne. Jetzt erst wurde ihm bewußt, ^aß ihm die verlorene Erinnerung an die Jugend wiedergekehrt sei. Das Glück verdankte er der Frau, die neben jhm stand und ihm still und freudig zuhörte. Es war schön, 'nr alles zu erzählen…
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Sie sah sich, wie sie sich in Sonnendunst über den Acker beugte beim Ährenlesen. Sie spürte wieder den warmen Duft des reifen Korns, das sie in einem hohen, schwankenden Bündel auf dem Kopf heimtrug» wovon man nichts verlieren durfte, auch …
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Voll verhaltenen Jubels sprach David weiter: „Es *am der wunderbare Morgen, wo in mir die große Sonne aulging und das unendliche Himmelsgewölbe in mir war, *° ich spü.te, daß Golt mir nahe war, wo ich das erste Gotles Stimme vernahm, wie Mo…
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Leere? Nur Nichts? Dort mußte doch noch immer Gott sein, da Gott doch überall war. Aus den toten, gebrochenen Augen sah ihn ein unendlicher Abgrund an. Und auf einmal erschrak ef. denn es war ihm, als ob ihn aus dem unendlichen Ab' grund Go…
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„Warst du da nicht froh?" fragte sie schüchtern. Er schüttelte den Kopf. .Nein, damals hat das ~rauen begonnen, das mich seitdem niemals verlassen ^t. Laß mich, bitte, laß mich meine Hände auf deine s"'le Stirn legen, daß ich das Grauen nic…
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BERN ARD TAG. Der junge Moses. Ein dramatisches Bild. Erste S/.ene. Gegend um Memphis. — Mitternacht vorüber. Sternensc'iein. a In der Ferne dun<ler Umriß ragen 'er Kolosse. — Miichlig9 Steil.blöe;<e du u d dort. — In kurzen Pausen sialit m…
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Zweite: Wir werden tun, wie ihr sagt. Wir kennen unsere Peiniger. (Sie stehen eine Weile still, dann entfernen sie sich in derselben Richtung.) fli> Hintrrgrund links taucht hinier einem Steinblock die Ge- *'"lt de s jui'gcn Muses auf. Kr t…
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Und mein getreuer Aminadab — „Es reden welche" — so spricht Aminadab — „Und raunen von einem neuen Gott, von neuen Göttern reden sie" — Wie? Sie reden von Göttern — Von Gott — und du, Moses säumst noch, zauderst noch? Näher zu ihnen — näher…
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^er andere Mann: Dann wußte Juda was recht ist. Wir auch sind vom Stamme Juda. Komm denn, lass' uns eilen. Die Zeit ist nah. Die Sterne bleichen. erste Mann (gedämpft, aber heftig zu Moses): Prahlt nicht Lewi mit seinem Gott? Hält ihn für s…
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MARTHA HOFMANN. Heimkehr. Weiß ich dein Lied, meine Seele? Künd' ich dir, was du gewollt, Schweifend durch bunte Kanäle, Himmel aus Purpur und Gold . . .? Immerdar lechzend nach fernen Farben voll Glut und voll Duft — Nach der Südnacht weiß…
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Martha hofmann. Traum vom Süden. Schwefelgelbe Barken schwimmen Kanal mit leichter Fracht, Tausend Lichter rot erglimmen, Zärtlich raunen tausend Stimmen Und die weiße Nacht erwacht — Barken plätschern leis vorüber ... Süßer Laut! Sternbeta…
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FELIX SALTEN. Bibelstunde. „Der Religionslehrer ist da!" riefen die Kinder, als sie die Glocke der Gartentür hörten. Sie standen auf…
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Die Kinder lachten wieder laut heraus, weil der yater gesagt hatte: „Wenn ihr erlaubt." Und sie zogen 'hn mit sich fort. Der Religionslehrer war mürrisch und nervös. Er dachte ein Gesicht, als habe ihn jemand beleidigt. Aber der Vater kannt…
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„Er hat eben trotzdem Hunger gehabt", murrte der Lehrer beleidigt und setzte dann entschieden hinzu: „Wenn es hier steht, wird es doch wohl auch wahr sein. „Natürlich", bekräftigte der Junge. Er war eingeschüchtert, aber nidit befriedigt. „…
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Resigniert hob der Lehrer die Augen zum Himmel. »Was weiß denn ich?" rief er ungeduldig. Die Kinder sahen ihn ganz verblüfft an, weil er das nicht wußte. „Man soll nicht so viel fragen!" schnitt der Lehrer *eilere Einreden ab. „Nun, viellei…