Mannheim
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19271931
  1. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 9

    untersuchen, wieviel eigene Kraft in der arabischen Bewegung war und wieviel fremde Kraft. Aber ich weiß, daß wir in der ganzen Leidensgeschichte unseres Volkes nie die Ajigreifenden waren; immer waren wir die Leidenden. In der Erez Israel-…

  2. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 10

    DIE EREIGNISSE IN PALÄSTINA UND DER ZIONISMUS. Von Emile Vandervelde. Die Ereignisse in Palästina geben Problemen eine blutige Aktualität, deren Schwierigkeit und Ernst nicht verkannt werden kann. Man hat in gewissen Kreisen versucht, zu be…

  3. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 11

    Eigentümer der großen Landgüter, die darüber böse sind, daß das Beispiel der jüdischen Arbeiter ihre eigenen Arbeiter anspruchsvoller macht. Da sind endlich die Kaufleute, die Schreiber, die unteren Funktionäre der Städte, »die mit einer ge…

  4. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 12

    BEGEGNUNG. Von J. Ch. Brenner. Brenner veröffentlichte diese Notiz kurz vor seinem grausamen Tode Ende April 1921 im „Kuntreß" in der Rubrik „Aus einem Notizbuch"* In der Dämmerung eines Tages irrte ich auf staubigen Pfaden zwischen Orangen…

  5. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 13

    lieh bekommen, erwachsene Arbeiter---und er habe kleine Schwestern---und man muß doch essen und sich ernähren — --und er bekommt 8---alles sei von AUah. In dieser Stunde klagte ich mich der schweren Schuld an, nicht arabisch isprechen geler…

  6. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 14

    Untersuchungen und das Unglück selbst wurde von ihnen als eine notwendige und ewig bestehende Sache hingenommen. So konnte Schuschanna'le <z. OB. nicht verstehen, „wieso man ihn gerade jetzt in die schmutzige Erde gelegt hat und nicht wenig…

  7. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 15

    KINDERHAUS KOWNO. Bin Bericht über die Entwicklung der Anstalt von 1925—1929. Von Dr. Hans Lubinski-Wolzig. Das Kinderhaus in Kowmo, die zentrale jüdische Kinderschutzorganisation Litauens ist im Jahre 1921 im Auftrage des jüdischen Nationa…

  8. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 16

    Lebmann in den angeführten Arbeiten dargestellt. Die vorhandene enge Verbindung aller Jugendlichen zu einer Gemeinschaft und der Glaube der Jugendlichen an die schöpferischen Kräfte ihrer Gemeinschaft und an die Möglichkeit eines persönlich…

  9. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 17

    KMles, das Gefühl des (kbö^enseins, des Nichtmehrdraußen Stehens, des Verbun&enseins hat die Kownoer Kinder- und Jugendgemeinde erfüllt und darum sahen die Kinder nach einiger Zeit alle froh und erfüllt aus. Sie hatten ihr Zuhause gefunden.…

  10. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 18

    vorstellen kann. Schlimmer doch als alle »Armut der Verhältnisse ist für die meisten die Einsicht, daß nicht genug Arbeitfimöglichkeiten und damit Existenzmögliohkeiten für die ganze Jugend gegeben sind. Jeder einzelne mußte sieh fragen: Ka…

  11. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 19

    Es ist dem Kinderhause manchmal zum Vorwurf gemacht worden, daß es jungen, unerfahrenen Menschen so höchst verantwortliche Arbeitsgebiete, wie die Säuglingspflege zur selbständigen Leitung übergab. Die Erfahrungen und Beobachtungen der Jahr…

  12. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 20

    ist jetzt in Benschemen, dank der Arbeit Dr. Lehmanns und seiner jugendlichen Mitarbeiter, vollste Wirklichkeit geworden. Noch ein zweites Moment führte nach Palästina: Im Laufe der Jahre waren die Gemeinschaften so fest gefügt worden, daß …

  13. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 21

    \ \\ Die Gemeinschaft forderte für sieh Bestätigruns und erlebte sich als Einheit anderen Gemeinschaften gegenüber. Jedes Mitglied der Gemeinschaft erlebte sie für sich und wertete die Bestätigung für sein "Leben. Die „legitimierte46 Gemein…

  14. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 22

    ISOLIERUNG. Wir entnehmen die nachstehenden Ausführungen mit Zustimmung des Verfassers einem Aufsatz Walter Mecklenburgs in der Oktobernummer des „Haschomer", des Aelterenblatts des „Schomer" im Kadimah, weil er uns charakteristisch scheint…

  15. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 23

    … V. Hier werden wir von dem Strom konkreten jüdischen Lebens erfaßt, der von Palästina ausgeht. Man kann ein Gegner von Kurt Blumenfeld sein oder von Herrn Kanowitz — oder von beiden — man darf aber nicht prinzipiell Gegner der zioni- 21

  16. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 24

    stisehen Organisation überhaupt sein, Scheu halben vor dem Offiziellen und dem Beamtentum. Das ist falsch verstandene Jugendlichkeit. Kooperation des Bundes mit der Z. V., solange, wie man unsere Autonomie nicht antastet, Mitarbeit jedes Ae…

  17. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 25

    DER PÄDAGOGISCHE GEHALT DER ZIELSETZUNGEN DER JUDISCHEN JUGENDBEWEGUNG. Ergebnisse einer Arbeitsgemeinschaft in der „Schule der jüdischen Jugend", mitgeteilt von Georg Lubinski. Innerhalb der Erziehungsarbeit der Bände spielte lange Zeit da…

  18. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 26

    Unempfänglichen". Die Gefahr der Vergewaltigung, der Hinführung zu Zielen, die dem Jugendlichen nicht gemäß sind, ist dabei nicht sehr groß: In dem Jugendlichen selbst wächst ein Widerstand, der sich gegen jedes Ziel auflehnt, das seiner We…

  19. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 27

    …n unserer Zeit „Gottes nicht gewiß sein", Gott nicht in der unmittelbaren Begegnung zwischen Ich und Du erleben, wie es Martin Buber ausgesprochen hat. Die Aufgabe der Religiosität in unserer Zeit sei gerade für den jungen Menschen die Erkenntnis der B…

  20. 1930-02-01 · Heft 1 (Februar 1930) · page 28

    daher seinen Sinn und seine Bedeutung für die Ewigkeit, weil in ihm ein Teil des göttlichen Weltplanes zu verwirkliehen sei. Diese Auffassung des Eeligiösen führt aber nicht notwendig zu jüdischer Religiosität. Der Weg hierzu wurde von eine…