Mannheim
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  1. 1919-02-01 · Heft 3 (1.2.1919) · page 14

    …as bisherige kollegiale Verhältnis der Lehrer untereinander und es wurde der betrübliche Rat gegeben, d e n S c h ülern allerhand Schwierigkeiten zu machen, bis sie der neuen Gedanken überdrüssig und von ihrer Un durchführt) arkeit überzeugt würden.…

  2. 1919-02-01 · Heft 3 (1.2.1919) · page 15

    ist — sie enthält das Wort „Forderung" — verhindert die Direktion, den darin ausgesprochenen Wünschen der Schülerschaft Rechnung! tragen. Die Direktion erkennt zwar an, daß die jugendlichen Pflichten, von denen das Schriftstück spricht, ric…

  3. 1919-02-01 · Heft 3 (1.2.1919) · page 16

    neuen Staat." Die erste Aussprache — mit Schulmännern — war Kampf gegen Leute, von denen man Urteil und Maßstab hätte verlangen dürfen: Das Gegenteil, eine demagogische Masse, ohne jeden Kulturwillen, ohne Sinn für Menschentum, geschweige d…

  4. 1919-02-01 · Heft 3 (1.2.1919) · page 17

    …rden oder denen es unmöglich gemacht wird, sich Recht zu schaffen. Bisher sind von uns aufgestellt: Vertrauensleute in: Aschersleben (und Prov. Sachsen): Dr. Chr. Papraeyer,„ Lange Reihe 20 Berlin-Lichterfelde: Dr. H. Rei ch en b a ch, Ziethenstr. 2 Be…

  5. 1919-02-01 · Heft 3 (1.2.1919) · page 18

    …igiöse Erziehung und Religionsunterricht Karten für einzelne Vorträge Mark 2.—, Mark 1.— / Im ganzen Mark 5.—, Mark 250 Hans Blüher spricht am 8. Februar 1919 im Kunstsaal Steinicke über Deutsches Reich» Judentum und Sozialismus Beginn 7Uhr abends / P…

  6. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 1

    .MmiHniuimimiimmimiHHiiuHiiii^^ DER, TS! EUE AN FAN G ife#^ L Jahr 15. Februar 1919 Heft 4 INHALT DER ERSTE DEUTSCHE SCHULSTREIK/AL¬ TER UND NEUER ANFANG / ERZIEHUNG DER BÜRGERLICHEN JUGEND ZUM SOZIA- LISMÜS / DIE PARTEI DER JUGENDBß^' WUSS…

  7. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 2

    … 1000 an die Expedition des Blattes. ] SubskriptIons-Ein 1 adung 1 DAS CHAOS H Die Gesamtausgabe der Kriegsgedichte von Rudolf Leonhard §= Die Zensur, welche die Zurückziehung des ersten, hier wieder abgedruckten S Zyklus erzwang und die Veröffentlichung …

  8. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 3

    DIR NEUE ANFANG ZEITSCHRIFT DER JUGEND MÜNCHEN 1. Jahr 15. Febr. 1919 Heft 4 WIEN Der erste deutsche Schulstreik Die Frankf. Ztg. Nr. 70 vom 27. Januar bringt aus Hamburg die folgende Nachricht: „Als die Oberrealschule Eppendorf am 25. Janu…

  9. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 4

    politik" wirken, .da eine sozialistisch-politische Jugendzeitschrift sofort unterdrückt worden wäre. Jetzt, nachdem sich der preußische, kaiserlich deutsche Männerstaat mit seinem eigenen Mittel, dem Krieg, vernichtet hat, kann es sich nur …

  10. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 5

    raden*). Nur wer sich die Sache der proletarischen Jugend zur eigenen macht, und sich für ihre Forderungen, — die auch ihnen ein Recht auf Jugend geben sollen, — rückhaltlos, mit seiner ganzen Person einsetzt,,beweist, daß er das gemeinsame…

  11. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 6

    den. Mit allen Mitteln, die uns zu Gebote stehen, müssen wir daran arbeiten, eine Jugend zu schaffen, die denselben Abscheu empfindet vor Knechtung und Ausbeutung vieler zugunsten der geistigen und materiellen Bereicherung weniger Menschen,…

  12. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 7

    der von seinen Mitgliedern nichts anderes verlangt als Friede und Arbeit. Ja, die Arbeit, in diesem Punkte trennt sich die bürgerliche Jugend weltenweit von der proletarischen. Während diese von der ungeheuren Last der körperlichen Anstreng…

  13. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 8

    Der bürgerlichen Jugend im besonderen gelten die folgenden Worte: Ich will da in kurzen Strichen den Weg andeuten, der eine Einigung von proletarischer und bürgerlicher Jugend herbeiführen könnte. Die Brücke, die als einzige Bürgertum' und …

  14. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 9

    Die Partei der Jugendbewußten Ich erinnere mich noch, wie zu Anfang der Revolution, irgendwo in einem reaktionären Blatt eine Notiz erschien, die etwa folgendermaßen lautete: „Das Räteunwesen hat jetzt eine Blüte getrieben, wie sie auffälli…

  15. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 10

    Sie sind vielfach Herrenhäuser. Entweder die Schülervereine sind darin vertreten, und die Schülervereine gehören zur autoritativen Jugendbewegung. Oder die Klassen wählen die Vertreter, und die Klassen sind eine Einrichtung der Erwachsenen.…

  16. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 11

    Das Recht der Jugend und die jugendliche Gesellschaft werden nie durch den Schülerrat (und auch nicht durch die Schulgemeinde) direkt verwirklicht werden, höchstens indirekt, nämlich durch eine Partei, die für das Recht der Jugend und jugen…

  17. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 12

    Dem Feldsoldaten steigt das heiße Blut zum Hals. Das hat ihm noch niemand angetan! Aber der Nervenleidende hat mehr Selbstbeherrschung, also mehr Bildung, als der geistliche Gewaltmann, er zittert, aber er bleibt starr und stumm. Er fühlt s…

  18. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 13

    jnungen die Prüfung noch nicht ablegen durfte. Der junge Mensch muß infolgedessen nach Ableistung seiner Hilfsdienstpflicht erstens zurück in die Schule, und zweitens das Examen noch einmal machen, und das, während seine Klassengenossen, nu…

  19. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 14

    wecken und sie zu geistiger Verantwortlichkeit verpflichten. Deshalb muß sie Gemeinde der Lehrenden und Lernenden sein. Die Freie Schülerschaft will die Jugend zur Verwirklichung dieses Zieles sammeln. II. Sie richtet Sprechsäle ein, die de…

  20. 1919-02-15 · Heft 4 (15.2.1919) · page 15

    Jetzt, da Euch die Tore zur Freiheit offen stehen, jetzt, da man erwarten sollte, daß in Euch die jahrenlang zurückgehaltene Wut, das unterdrückte Selbst, die geknechtete Jugend losbrechen würde zu revolutionärer, schöpferischer Tat, jetzt …