Mannheim
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  1. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 7

    was den intelligenten jüdischen Arbeiter veranlaßte, lieber in Judäa zu bleiben. Mamaschi ist das Widerspiel seiner Gefährten. Sie alle find körperlich und geistig gesund und finden Befriedigung in der schönen Natur und in dem Bewußtsein, d…

  2. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 8

    IV. . Bereits seit mehreren Jahren versammelt sich die Jagend von Galiläa am 20. Tammus in Kineret, um hier Herzls Andenken zu frier«. Der Monat Tammus ist der fröhlichste und schönste im Jahr. Von den Getreidescheuern klingt von frühmorgen…

  3. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 9

    trägt. Die Reiter treffen ihre Vorbereitungen, Phantastenköpse bauen gewaltige Pläne, errichten und zerstören Luftschlösser. Allmählich erwacht jedoch eine gehobene, ja ekstatische Stimmung. Revolverschüss« fallen und alle Anwesenden versam…

  4. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 10

    Zwei Gedichte von Hugo ZMmnau» Äv ZudaS Jugend Zei du das Lchwert, ich will den srm die leih«. Hei du der Zchakt, den ich mit Er) bewehre. Du sollst des Volkes Hort und Hoffnung sein: Tin treuer Hüter vor dem Tor der Ehre. Tort harre aus di…

  5. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 11

    …ckt heimgeköhrt. Eine unbeschreiblich langsame Eisenbahnfahrt hat uns in nicht weniger als 36 Stunden von NewSandec bis Kattowitz geschleppt, und nun liege ich hier im Krankenhaus, frei von Schmerzen, in einem Saale mit lauter Verwundeten, und habe …

  6. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 12

    Jungen mal ernst sein könnten. Jeder Zugführer konnte sich seinen Zug zusammenftellen, wie er wollte, und da stellte ich in meinem Zug den Freund neben den Freund, hielt auch eine kleine Rede und appellierte an das Ehrgefühl jedes Einzelnen…

  7. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 13

    …, als der Angriff bereits weit vorgedrungen war, tauchte ein Unterarzt auf und verband mich. Dieser Verband ist erst in Kattowitz abgenommen worden. Dann humpelte ich nur mit einem Strumpf über dem Fuße zum Verbandplatz und führte noch einen armen T…

  8. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 14

    Und sein lautes „Vorwärts! Vorwärts!" hat den Angriff wirklich sehr beschleunigt. Ich glauhe nicht, daß schon jemals Höhenstellungen in dieser Frontbreite gestürmt find. Insofern ist der 2. Mai vielleicht wirklich ein denkwürdiger Tag. Gb d…

  9. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 15

    auf Schlag schlugen Granaten, Schrapnells und Brandbomben bei der gegnerischen Stellung ein, ein unaufhörliches, rasendes Schnellfeuer von zahllosen Batterien. Wie die schweren 2tcm-Granaten einschlugen, sodaß die Erde turmhoch kegelförmig …

  10. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 16

    Der ZüdisDe Zaagn Ich weinte lange, eh' ich Lieder sang. Tann aber legten sich die heiZ-en Tränen, 8nd über mich kam krattbe schwingles Zehnen 8nd gab mir weicher Worte schönen klang.. . Ich weinte lange, eh' ich Lieder sang. Nun sing ich m…

  11. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 17

    Tod entrissen hat, nnd aller der Führer und Wanderer, die draußen im Felde für ein hohes Ziel ihr Leben einfetzen in dem Geiste, den der Wanderbund sie gelehrt hat. - Im Anschluß an diese Worte wurden den Jungen und Mädchen, die sich auf ih…

  12. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 18

    zuwirken. Denen, die den Wanderbund bei seinem 3. Gründungsfest am 27. Juni in Drewitz draußen zum ersten Mal gesehen haben, und jenen lieben alten Bla». Weißen. die durch die gegenwärtigen Zeiiunrstände gezwungen ihm lange fern waren und i…

  13. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 19

    ftrfriefrigen aud? alle Schlemmer. An jedem Flüßlein — fei's Ghle, Werder oder Lohe findet fich Gelegenheit zum pantschen — für die Jungen zum Schwimmen. Unsere Kochkunst ist auf der höhe, Mittagsrast ist kaum unter vier Stunden. — Auf der …

  14. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 20

    …gesungen, das ist schon Tradition. Besondere Singabende haben wir nicht. An jüdischer Literatur lasen wir u. a.: perez, Schalom Asch. zu peffach heine's „Rabbi von Bacharach", einige Kapitel aus „Ein 3n&e* (von Goldschmidt), aus dem „Talmudbauer", „Aus…

  15. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 21

    Statuten. Pas vergangene Vierteljahr zeitigte im Münchener Blau-Weiß reges Reden, was n. a. auch darin zum Ausdruck kam, daß infolge Zeitmangels keine Berichte an die Bundesblätter abgehen konnten. Pie Führerschaft hat vor allem durch wertv…

  16. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 22

    Robert Teller (Führer-Prag), Fritz Fischt (Führer-Prag). Ernst Kollmann (Führerschastsgast-Prag) zu Korporalen; Gottgetreu (Führer-hamburg) zun» Unteroffizier. — Das signam laudis erhielt Leutnant Leo Bloch (Führer-Prag^ Unser lieber Wander…

  17. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 23

    …ninspektion der IV. Armee, Lazarett Convent de Fort, oldschmLdt,Mart.,Res.-Inf.-Reg. 266, 4. Komp., Lokstädter Lager b. Elmshorn. Gottgetreu, Martin, Unteroffizier, lX. A.-K.. §8. Div., leichte Mun.-Kol.II/9. üb, Karl, Kanonier, Kais. Dtsch. Südarm…

  18. 1915-07-01 · 2 (7.1915) · page 24

    … 9. Komp., 5. Korporalschaft. Powitzer, Bruno, Saru-Soldat, z.Zt. Posen, Wittelsbacher Str. 4. preuß, Max, San.-Soldat, Glogau, Festungslazarett, Stadt. Rrankenhaus. Pul Vermacher, Felix, San.-Soldat. Ref.-Inf.-Reg. 240, 2. Bat., 5. Korn?., 52. R…

  19. 1915-09-01 · 3 (9.1915) · page 1

    BLAU* WEI55 Tischri 3676 September 1915 B L Ä TT Eft MONATSSCHRIFT FÜR JÜ01SC HES J U6ENDWANDERN JAHRGANG UI HEFT 3

  20. 1915-09-01 · 3 (9.1915) · page 2

    …vom Blau=Weiss Bund für jüdisches Jugendwandern in Deutschland und von den Jüdischen Wanderbfinden „Blau-Weiß“ Prag und Teplitz-Schönau Schriftleitung i. V.: Dr. Martin Rosenblüth, Berlin NW21, Stromstr. 68 Verantwortlich für Oesterreich-Ungarn: Ing. Otto…