Mannheim
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342
19301938
  1. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 55

    jährigen Mann ausüben könnte? Wieder war es sein Lieblingsfach, die Geschichte, und hier wieder das Archivalstudium, welches ihn Liebe zum eigenen Volkstum gelehrt hat und aus dem verlorenen Sohn — einen jüdischen Historiker gemacht hat. 19…

  2. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 56

    Aus dem Werke von Hugo Gold: Die Juden und Judengemeinden Preßburgs in Vergangenheit und Gegenwart. Jüdischer Buch- und Kunstverlag, Brünn-Prag. 56

  3. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 57

    Prof. Dr. Samuel Steinherz zum 80. Geburtstage Von Dr. Victor Stein, Bratislava. War es mir aufrichtige Freude des Herzens, als ich vor Jahren Pro…

  4. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 58

    Freibrief von Andreas III., laut welchen die Juden dieselben Rechte gemessen sollen, wie die übrigen Bürger. Unsere grosse Wertschätzung, die opferwillige Arbeitsfreude Dr. Steinherzs und die tiefe Überzeugung, dass kein Anderer so sehr hie…

  5. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 59

    Eine Eingabe der böhmischen Judenheit vom Jahre 1560 Von Rabbiner Bernhard Brilling, Breslau. Am 27. August 1557 verkündete König Ferdinand den Ständen und den Juden im Königreich Böhmen, dass die Geleit…

  6. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 60

    …fertiget9) und der polnischen Judenheit eingereicht worden (so z. B. betr. des Abhaltung der jüdischen Gottesdienste in Breslau, durch deren Verbot sowohl die böhmischen als auch die polnischen Messjuden in Breslau betroffen wurden.) — Eine gemein…

  7. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 61

    …afft, die wr nicht nennen können." 12) Johann Heyne: Denkwürdigkeiten aus der Geschichte der kathol. Kirche Schlesiens (Breslau 1868) erwähnt gleichfalls S. 747 seine menschlichen Eigenschaften (Gerechtigkeitsliebe, Billigkeit, Menschenliebe und W…

  8. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 62

    umb Gottes willen dermassen gegen uns gnediglichen erzeigen und zu Hülffe kommen, darumb ungezweiffelter Hoffnung E-F. G. wir ahmten Juden umb Gottes willen und in Demutt anrußten und in Demutt underthenig bietten, E. F. G. wollen uns umb u…

  9. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 63

    Wie die Teplitzer Juden ihrer Herrschaft huldigten Von Rabb. Dr. J. Diamant, Marienbad u. Rabbiner 23. Glaser > Mies. Durch Zufall stiessen wir bei unseren Forschungen in den verschiedenen Gemeinde-Archiven auch auf ein Protokollbuch der jü…

  10. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 64

    …ohnes Franz Wenzel, dem die Kaiserin Maria Theresia den Fürstenrang verlieh vrgl. Buchwald. Aus der Gesch. d. Juden von Teplitz-SchÖnau in B. B. Monatsblätter, Jhrg. VII. No. 4 (April 1928) S. 165, wo auch Näheres über das Verhalten dieser Herrschaftsfami…

  11. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 65

    der Gemeinde vervielfachten noch diese Zahl aus eigenem, sodass im Ganzen achtzehnhundert Lichter erstrahlten.7) Ausserdem hatte jedes wohlhabende Gemeindemitglied eine Tafel vor einem seiner Fenster angebracht, welche mit passender Inschri…

  12. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 66

    …setzung. Über das für Fürst Paul Anton Esterhazy in Eisenstadt, gleichfalls in diesen 3 Sprachen abgefasste Gebet siehe Sandor Wolf, Die Kunst im Eisenstädter Ghetto, No. 39; Wachstein, Urkunden u. Akten zur Gesch. d. Juden in Eisenstadt, Einleitung. …

  13. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 67

    An den Seiten brannten Laternen und 2 Wächter — es waren dies Nachman ben Jakob und dessen Bruder Simon — standen „mit Heleparten,14) Hilrock, Brettl15) und Kreis16)" bekleidet dabei. In der Judengasse sammelte sich eine Menge von Nicht - j…

  14. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 68

    R. Dawid Kz, wo das Amtspersonal speiste, standen ebenfalls 2 Wächter u. zw. Herr Juda Leb ben Simon und Herr Isai ben Elija s. A. „mit Heleparten".18) Und nun wenden wir uns mit der inbrünstigen Bitte an den König der Könige, er möge ihnen in …

  15. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 69

    Die Primatorenfamilie „Popper" und ihre Ausläufer. Von Professor Dr. Samuel Krauss, Wien. (Fortsetzung und Schluß) Seinerzeit hatte mir Freudenthal eine Schreibung „Prestice" angegeben, und so verwies i…

  16. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 70

    II. Von den Primatoren der Böhmischen Landesjudenschaft. Von Wolf und Joachim Popper handelnd, musste ich (in „Popper" S. 16 f.) auch von den älteren Primatoren handeln. Meine Ansetzung, dass dieses Amt e…

  17. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 71

    Das führt uns um 10 Jahre in der Geschichte der Primaswürde zurück. Der früher genannte Abraham wird als sein Stiefsohn bezeichnet, der den Zunamen ,,Ason" von diesem seinem Stief¬ oder Pflegevater angenommen haben dürfte; sein eigentlicher…

  18. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 72

    die Rabbiner dieser Gemeinden, und da sie „27. Ijjar 527" datiert sind, so fallen sie ungefähr 3 Monate früher als die, die Kamelhaar (s. in „Popper' S. 50 Anm. 1) für Prag verzeichnet. Aus dieser Synode lernen wir Einiges aus dem Gebahren …

  19. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 73

    …ie „Janowsky" aus Janowitz bei Klattau seitwärts zur Familie Popper gehörten, geht daraus hervor, dass dieselben an der Joachim Popper'schen Heiratsstiftung bezugsberechtigt waren („Popper" S. 123). Solche Verbindungen sind recht geeignet, die enge Zusam…

  20. 1938-01-01 · Heft 2 · p. Seite 74

    ich auf Grund des Bresnitzer Memorbuches für eine Tochter Wolf Poppers gehalten habe („Popper" S. 9 und 140); ich muss nun annehmen, dass der als ihr Vater verzeichnete Wolf P. ein anderer war, und es fehlen bei diesem Namen ohnedies .die ü…