Mannheim
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  1. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 144

    144 ■ / pen des hcimathloscn Volkes umherging. Das waren keine Polizcigesichtcr, sondern offene, ehrliche Hebräeraugcn, mit dem schwcrmülhigen, orientalischen Feuerblick, der die Sehnsucht nach der verlorenen , fernen Heimath nicht verberge…

  2. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 145

    Welsch nahmen es mit der SMathsfeier nicht ganz so scharf. Bei unserer Ankunft Abends in Schklo w wurden wir zu Israeliten geführt, sahen uns die reinlichen, warmen Stuben derselben mit Wohlgefallen ach und beschlossen, die Nacht hier zu bl…

  3. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 146

    .; '; U6 ruhigte die beleidigte Gesellschaft jedoch sehr bald, und fie kamen nur noch einmal an. um angelegentlichst um Verzeihung M bitten (!), daß sie uns gestört hätten. (Die armen Menschen, bei denen bloß, der Anblick der Doppel- Adler …

  4. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 147

    - / , ' 147 zen der Möglichkeit nach allen Seiten, ehe er sich ernstlich einläßt. Und der äkleinruffe ist zu stolz und zu eigensin» nig, um sich zu seinem Bortheil für einen Andern zu de» mühen." - IV. Woher? Wohin? Wozu? Di« drei wichtigst…

  5. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 148

    ' 148 ren; aber es kann der aufrichtige Denker nicht umhin, der Wahrheit die Ehre zu geben und zu gestehen: „das Woher ist uns unbekannt." Eben so rathlos stehen wir am andern Ende der Lcbenskette. „Wohin dies Alles? Wohin ich selber'?" fra…

  6. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 149

    : . i4d diese Stufen der Gottcscrkcnntniß, so niedrig sie inuuer seien , beachten und würdigen. Der Faden der Vernunft, so abgerissen er auch im dunkelsten Aberglauben erscheint, ist auch bei dem unentwickeltsten Volke doch immer i» einem Z…

  7. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 150

    ISO in daS Endliche, die Unbestimmtheit des Jen fei tS a u f das Di es sei t s hi n weise n. Weil wir das Woher und Wohin zu erforschen nicht vermögen, sollen wir fragen: „Wozu das Alles? Wozu ich selber?" Und die Frage läßt uns nicht ohne …

  8. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 151

    . ■ 161 lächelnd die Achseln zuckt : die Acit ist reif für solche Blüthe am Baume des Menschenlebens, und ihre Entwickelung und ihr Gedeihen wird durch keine Macht gehemmt werden können! vr. G. RasmuS. V. - Literatur") Mehrere Mitglieder de…

  9. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 152

    …von Freunden Änd Bekannten geschrieben ist, rührt von einer Danw her, von Lady Montefiore, der Gattin des bekannten Sir Moses Montefiore, der im Jahre i 838 in Begleitung der Erstem die Reife nach Aegypten und Syrien zum zweitenmal unternahm , um dort sein…

  10. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 153

    …r literarische Unterhaltung.) Ueber die in einer Münchner Handschrift aufbehaltene ar.,r bische Psalmübersetzung des R. Saadia Gaon. Mit einer Probe. Bon ür. DaN. Hamberg, außerord. ') SJo» dieser zweiten Schrift ist bereit« eine franzLfische Ueber, s…

  11. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 154

    154 ' > Prof, der Theologi« an der Lud«. - Msximil.»Universität. (München 1841,) ». 2Z Sgr. Eine gutgeschriebene Abhandlung, durch welche ein seit lange streitiger Punkt der Literaturgeschichte deS Alten Testaments erledigt wird (heißt eS i…

  12. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 155

    צ '1 יr»s \ ■ ״ Interessanten dieser Psalmenübrrsetzung alö Erzeugniß ihrer Zeit, durch ihren Ruhen für unS auf einen verhält, nißmäßig kleinen Raum beschränkt. Jedenfalls darf man hier (ich hebe dies nicht ohne Absicht hervor) keine aus no…

  13. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 156

    …oßen bis auf die gegenwärtige Zelt. Nach den besten vorhandenen Duetten bearbeitet von Dr. Julius Heinrich Deß auer (in Baiersdorf bei Erlangen). (Erlangen 1846, in der Palm'schen Verlagsbuchhandlung.) Mit dem Bildnisse des Verfassers. Eine angemesse…

  14. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 157

    ■ ■■//■- \ 187; - Hebräische Ilebertragung auS dem Englische», nach Lord Byron'« .Hebräischen Gesängen,' nämlich nach dem hier folgenden Gesänge: .auf de» Lag der Aerstirung Jerusalems durch Titu«."…

  15. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 158

    158 , ' " v S, . ' 7 . , I look’d för thy temple, 1 look’d kor iny home, And forgot kor a Moment irty bondage lo eome; I behcld but the death-fire that fed on thy fane, And the fest-fettered hand that made vengeance in : vain. Deßau (gestor…

  16. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 159

    IS» י .« On many an eve, the high: spot whence I gazed Had reflected the last beam of snn as it blazed; While I stood on the height, and beheld the deolins Of the rays from the mountain that shone on thy shrine. , ■ 7: r 4. And now on that …

  17. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 160

    *60 י , :׳ב' . דאיתי •היכלך ח׳ ובהינו - ואשבח מחרדה׳ גם אח גליותינו ■ ראיתי איננו בביתך שרפה ועל עמך חרבך שלפה: י ג׳ ■י . גם תמול וגם שלשן עפעפי־השמש י ירדו ההרה ברצים האמש וראיתי שם הקרן האחרון מבא השמש על הררי ציון : י "'׳׳ י ■ יד׳ ,■ וגם…

  18. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 161

    versprach, auf eine voWindige Weift benutzt. Beim philologische« Anmerküntzm iNsbesvitdere eirthÄttn manche Andeutung, die auch von /deutschen Gelehrtm berÜckstchtigt werden muß. Was seine Uebersetzung anlangt» fo schließt der Bcrfaffer sic…

  19. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 162

    169 O Lag d<- Kummer- und der Sorg«», Auf den nicht folgtt mehr «in Morgen! O Nacht de» Grauens und der Schrecken, Di« kein«» Frühlings Strahlen wecken! — Wed' Dem, den sie wird richten! 7— Wo will er hin dänn flüchten? — '' Wo will in fein…

  20. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 163

    . 163 ■ , :t Mensch hat an der Aechcheit dieses Berges gezweifelt, aber er ist hoch ein Usurpator gewesen «nd hat ist» vielfachen Ehren» bezeigungen» die man ihm erwiesen, gar nicht verdient. Der Proftffor LepfiuS nämlich, der seit' einem P…