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Sulamith · 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 154

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
9 (1845-1848)
Issue
Heft 2
Date
1845-01-01
Page
Seite 154 (sequence 44)
Language
German
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154 ' > Prof, der Theologi« an der Lud«. - Msximil.»Universität. (München 1841,) ». 2Z Sgr. Eine gutgeschriebene Abhandlung, durch welche ein seit lange streitiger Punkt der Literaturgeschichte deS Alten Testaments erledigt wird (heißt eS in einer Recensiün deS Herrn Professors F l e i s ch e r im „Repertorium"). Bon den mittelbaren arabischen Psalmübersetzungen (§. 1.) geht der Vers, über zu der von Schnurrcr im 3. Bande von Eichhorns Bibliothek der biblischen Literatur aus einer Bodlry'schen Handschrift herausgegcbenrn Probe einer unmittelbaren arabischen Psalmcnübersetzung mit Anmerkungen, welche, wie das mit hebräischen Buchstaben geschriebene Arabisch zeigt , einen Juden, und, wie Pocock, Paulus und de Sacy vcrmutbcn, den berühmten Saadia zum Urheber hat. Dieses wird nun bestätigt durch ein _ andres, der Münchner Hofbibliothek angehöriges Exemplar jener Uebersetzung, als deren Verfasser in der Aufschrift „R. Saadia Bar Joseph" genannt und in der Unterschrift noch näher als „Räs et-Methi ha" (Haupt der Akademie) bezeichnet ist (§. 3.). Dafür, bürgt auch die Uebrreinstimmung dieser Uebersetzung mit Saadia's andern derartigen Arbeiten in der eigenthümlichen Wiedergebung gewisser Wörter, der ganzen Berfahrungsweise und der Schreibart (§. 4.). Die in ihr ebenfalls bemerkbare Der». schmelzung karaitisch - rationalistischer, rahbanitisch-traditioneller und arabisch-humanistischer Bildung ist in den gcsammten Zeit- und Lebensverhältniffen Saadia's begründet (§. 5.). Die beiden folgenden Abschnitte (tz. 6. und 7.) handeln über die Art , wie Saadia daS'oielgedeutete Sela und manche Psalmenüberschriftcn wiedergiebt, und Über die hebräisch - arabische Schreibweise des Münchner Exemplars. Den Schluß (§. 8.) bildet der 68. Psalm mit den Anmerkungen dazu, deutsch und arabisch. Nach dieser entscheidende» Probe zu urtheilen, hat der Verfasser ganz Recht, wenn er, unbeschadet deS Verdienstlichen und

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