Mannheim
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  1. 1933-01-01 · 1933 · page 8

    9 bleibt in der Geschichte unseres Seminars ein Ehrenplatz gesichert. Die .Nachfolge wurde in der Weise geregelt, daß das Amt des Seminarrabbiners Herrn Dr. Israel Rabin übertragen wurde. Zur Übernahme der kursorischen Talmud Vorlesung in A…

  2. 1933-01-01 · 1933 · page 9

    10 6. Aramäische Grammatik (B). 7. Homiletische Übungen. 2. Dozent Dr. Lewkowitz: 1. Systematische Theologie des Judentums. 2. Die Philosophie der Aufklärung in ihrer Bedeutung für das Judentum. 3. Die Nachbarreligionen des alten Israel. 4.…

  3. 1933-01-01 · 1933 · page 10

    11 vor auf die hebräische Sprachschule. Eine schriftliche Arbeit in hebräischer Sprache wird seit Bestehen des Seminars bei der Abschlußprüfung gefordert; überdies wird in Zukunft bei der Aufnahmeprüfung für Abteilung A der Nachweis neuhebr…

  4. 1933-01-01 · 1933 · page 11

    12 gemeinde Breslau und anderen Großgemeinden für die warmherzige Förderung unseres Seminars. Gern entledigen wir uns auch der Dankespflicht für die Bereit- Stellung von Stipendien gegenüber den drei süddeutschen Landesverbänden, dem Oberst…

  5. 1933-01-01 · 1933 · page 12

    …rk. — Dr. W. Fischei, Jerusalem. — Prof. I. Fischer, Ujpest. — Frau Prof. I. Friedländer, Sichron Jakob. — Dr. Geliert, Budapest. — Dr. N. N. Glatzer, Haifa. — Dr. F. Goitein, Jerusalem. — Paul Goodman, London. — Prof. A. Grotte, Bresl. — Dr. H. Gr…

  6. 1933-01-01 · 1933 · page 13

    …rau Elise Deutsch s. A., Kanitz (Mähren). Herr Gotthardt u. Frau Hermine Deutsch s. A., Cincinnati. ,, E. Efraim s. A., Breslau. ,, Rabb. Dr. A. Frank s. A., Köln. ״ J. K. Frankel s. A., Prag. ״ Direktor Zacharias Frankel s. A., Breslau. Frau Este…

  7. 1933-01-01 · 1933 · page 14

    15 Gemeinden, Logen, Verbände, Vereine: Synagogengemeinde Breslau. 2. Brüder-Gesellschaft, Breslau. Israelitischer Unterstützungsverein, Kuratorium der Fraenckelschen Meiningen. Stiftun…

  8. 1933-01-01 · 1933 · page 15

    Die Hauptrichtungen der Pädagogik der Neuzeit in ihrer Bedeutung für die Neugestaltung des jüdischen Unterrichtswesens. Von Albert Lewkowitz.

  9. 1933-01-01 · 1933 · page 16

    INHALT: 1. Das Ziel der jüdischen Erziehung in der Gegenwart. 2. Pestalozzi: Die Elementarbildung. 3. Herbart: Die Universalbildung. 4. Natorp: Die Einheitsschule. 5. Kerschensteiner: Die Arbeitsschule.

  10. 1933-01-01 · 1933 · page 17

    In der Gestaltung des Unterrichtswesens spricht sich der Kulturwille einer Gemeinschaft unmittelbar aus, so gewiß der Unterricht die Erziehung der Jugend zum Träger der Kultur der Gemeinschaft zur Aufgabe hat. Von dem Geist dieser Kultur is…

  11. 1933-01-01 · 1933 · page 18

    6 jüdischen Welt und seiner Umwelt im Laufe der Jahrtausende jüdischer Geschichte auch nur zu skizzieren. Grundsätzlich sei ausgesprochen, daß die Kulturoffenheit des jüdischen Volkes sich ebenso sehr in der kulturellen Weite des Unterricht…

  12. 1933-01-01 · 1933 · page 19

    7 heiten in den Ländern Osteuropas und der Zusammenbruch der Emanzipation der Juden in Deutschland machen es zur Pflicht, Ziel und Weg einer jüdischen Erziehung von neuem deutlich zu erfassen. Dieses Ziel kann nicht willkürlich aus bloß pra…

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    8 lebt im Zusammenhang mit dem kulturellen Schaffen der zur Einheit eines Kulturkreises vereinigten Völker. So wenig der Jude ein Fremdling in seiner Heimat sein darf, darf er unbekannt bleiben mit dem kulturellen Schaffen der europäischen …

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    9 Vertrauen und zu aller inneren und äußeren Tätigkeit, zu der die durch diesen Reiz geweckte Anlagen unserer Natur uns zu erheben vermögen. Darum muß das häusliche Leben als das einzige von Gott selbst gegebene äußere Fundament der wahren …

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    10 Volkskultur. Es ist keine andere Basis der Volkskultur denkbar, als eine weise und kraftvolle Sorgfalt für den guten Zustand der Wohnstube des Volkes. (Pestalozzi: Das Heiligtum der Wohnstube: Ansichten und Erfahrungen die Idee der Eleme…

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    11 mittel, die im häuslichen Leben schon da sind, zu stärken, zu vervollkommnen, neue zu ihnen hinzuzufügen und diese neuen mit denen, die schon vorher da waren, in innigste Vereinigung zu bringen. Der Geist der Erziehung muß in jedem Augen…

  17. 1933-01-01 · 1933 · page 24

    12 es, diese Verwirrung aufzuheben, die Gegenstände zu sondern, die ähnlichen und zusammengehörigen in der Vorstellung wieder zu vereinigen, sie alle zu deutlichen Begriffen zu erheben. Also geht unsere Erkenntnis von Verwirrung zu Bestimmt…

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    13 vor die Sinne zu bringen, als es nur immer möglich ist. Schon an der Wiege des unmündigen Kindes muß man anfangen, die Führung unseres Geschlechtes der blinden, spielenden Natur zu entreißen und sie in die Hand der besseren Kunst zu lege…

  19. 1933-01-01 · 1933 · page 26

    14 der einfache Schall war Ausdruck der Anschauung. Das Wort wird in zweifacher Weise Gegenstand der Anschauung: erstens an sich als Lautform und zweitens als Mittel des begrifflichen Denkens. Nachdem das Wort in seiner elementaren Bedeutun…

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    15 niedersten Menschen/* (Pestalozzi: Abendstunde eines Ein- Siedlers.) Das Ziel alles Unterrichtes ist ewig nichts anderes, als die durch die harmonische Ausbildung der Kräfte und Anlagen der Menschennatur entwickelte Menschlichkeit. Sie u…