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824 sogleich; erhielt es für das Beste, in dem angeklungenen Tone fortzufahren. „Ja, das ist meine Maxim'," sagte Kobi muthig, aber keineswegs altklug, „und ich Hab' immer gefunden, daß man sich dabei am besten steht." Der Randar sprach dar…
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325 sogleich der Einladung des Randars, wie ein Anderer wohl eiligst gethan hätte. Er blieb stehen. „Nun, warum kommst Du nicht?" rief der Randar plötzlich. als er dies merkte, barsch und grob. „Soll man Dir das Zweimal sagen?" „Ick geh' ni…
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326 Das ließ sich jetzt Kobi freilich nicht zweimal sagen. folgte dem riesigen Manne,, der ihn durch ein großes Vorhaus führte, das von oben bis unten mit Getreidesäcken vollgestopft war, bis sie an die eigentlichen Wohnzimmer kamen. Ehe si…
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327 ..Da hast Du wieder Recht." lachte der Randar. „Zu einem Geschäft gehören Zwei: Einer, der gewinnt und der Andere, der gewinnen läßt." „Wie aber, wenn alle Zwei gewinnen?" entgegnete Kobi wieder beherzter. „Das versteh' ich nicht, das i…
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328 Kobi verstand den Randar recht gut, was dieser unter „auswärtiger" Kost meinte. „Ich will die Kost und die nicht," sagte er mit dem wahrsten Ausdrucke in Stimme und Geberde, „mir ist am liebsten, wenn ich zu Hause mein Essen haben kann.…
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329 daß sie einem Mann erlauben, sich von seinemWeib zu scheiden, wenn sie ihm eine „angebrinzelte" Suppe auf den Tisch setzt?" „Sagen sie das wirklich?" rief derRandar und lachte dabei so überlaut, daß der Lehnstuhl unter ihm Zuckungen bek…
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330 Ms das Mädchen sich entfernt hatte, entstand eine gefährliche Stille zwischen den beiden Männern. Kobi wäre es unmöglich gewesen, in diesem Augenblicke einen Laut hervorzubringen, so ungestüm pochte sein Herz, so unbändig wogte der Stro…
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331 blickte er nach dem Randar hin, um an dessen Zügen zr§ sehen, wie das Wort gewirkt hatte; zu seinem höchsten Erstaunen bemerkte er aber, wie darauf eine merkwürdige Veränderung vorgegangen; es spielte ein Lächeln und Behagen zwischen di…
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332 „Verstehst Du Dich auf Haber, Jüngel?" fragte der Randar fast verwundert. „Es ist zwar nicht mein Geschäft," meinte Kobi, „aber man kann nicht wissen, wie Einem so etwas einmal unter die Hände kommt. Dann möchte ich nicht gern in ein Un…
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333 mein Glück für ewig machen wird, oder mir sehr leid, sehr wehe sein möchte." So sprach Kobi. und indem er dieseWorte mehr flüsterte als betonte, war dabei sein ganzes Wesen von jenem Schimmer innerster Neigung überglüht, die mächtiger d…
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334 „So bleib!" sagte sieleise, fast unvernehmbar. Unwillkürlich suchten und fanden sich zwei Hände, Md konnten fast nicht von einander-lassen. Kobi aber ließ zuerst ab.— Als er wieder in die Wohnstube kam, fand er den Nandar. den Kopf in d…
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Das Essen war reichlich und gut; und Kobi, den Liebe und die Mühe des Tages hungrig gemacht hatten, ließ ihm auch alle Gerechtigkeit widerfahren. Er lobte die Speisen nicht, weil dieses Lob vielleicht zu ausfallend geklungen hätte, aber er …
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336 hob und sich leicht gegen den Randar verneigte, ries er mit lauter Stimme in der heiligen Sprache Zions: „Mit Erlaubniß des Herrn Hausherrn: Gelobt seft von dem wir gespeist worden." Mit kräftigem Tone wiederholten die zwei Andern das: …
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337 Kobi griff ebenfalls nach Geld, brachte aber nur einen kupfernen „Scheinkreuzer" heraus, den er gleichfalls in bescheidener Ferne auf den Tisch fallen ließ. „Was soll das?" rief der Randar mit dem ganzen Ungestüm seiner derben Natur, „m…
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338 wies; bald darauf ließ er die Flügel hängen, machte auffällige Fehler und zog sich eine Niederlage zu, die er wohl vermeiden konnte. Als er beim Umblattern der Karten zufällig nach Mirl sah, bemerkte er einen Zug sorgenvoller Traurigkei…
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339 ein solches Vergehen in ihren Augen sein? Zum ersten Mat im Leben rathlos, bemächtigte sich seiner ein verzweifelndes Gefühl, immer düsterer zog es vor seinen Augen auf. Nacht umgab ihn, aus dernurMirls holdeSchönheit wie einStern glänz…
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340 Kobi öffnete, ohne zu antworten, die Thüre und rief mit lauter Stimme in die Schenkstube hinein: „Ist Einer von den Gästen noch auf? Der komme her." Alsbald kamen aus den Winkeln der finstern Stube, wo fle ihr Nachtlager aufgeschlagen h…
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341 „Ist das auch ein's von Deinen Maximen?" sagte der Randar schneidend kurz. „Ja, Rebb Szimche," entgegneteKobi, „und sie wird's auch bleiben." Der Nandar fand, wie es schien, keine passende Gegenrede darauf; plötzlich wandte er sich zu s…
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342 erauickt; über Nacht war das ganze Heer Löser Zweifel und Entmutigungen über ihn gekommen und hatte arge Verwüstung angerichtet. So nahe dem entscheidenden Augenblicke sühlie er sich schwach und abgehetzt; erfühlte, dem heutigen Tag kön…
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343 Auf Kobi's Stirn perlte der Todesschweiß; krampfhaft hatte sich seine Kehle zusammengezogen; sein Gesicht war kreideweiß geworden. Kaum vermochte er einen Laut herauszubringen. „Mein Geschäft? Nebb Szimche," lallte er tonlos. Dann setzt…