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  1. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 111 · Beitrag zur Kulturgeschichte der Israeliten in Frankreich

    m des nützlichsten und ehrbarsten Geschäfts der Erdensöhne, des Landbaues, ganz unfähig, loszureißen beginnt. Uns gczicmts nicht zu untcrsuchen, worin die eigentliche Ursache jenes verderblichen Wahns gelegen hat, ob mehr in der Unterdrücku…

  2. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 112 · Beitrag zur Kulturgeschichte der Israeliten in Frankreich

    113 Wendung ciniatr andern, sie dem Hage und der Verachtung preis gicbt? — Dank scy cs der göttlichen Vorsehung, daß eine große und mächtige Monrchie die Juden einer genauem Aufsicht, eines vermehrten Schutzes und einer großem Thcilnchmung …

  3. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 113 · Beitrag zur Kulturgeschichte der Israeliten in Frankreich

    Ulf distribues et'notice des medailles d’enconragernent don׳- nes par lasoci^ted’agricultureetc. dans sa seance publique du dimanclie 5 Avril 1807. mögt als ein Vorzug» ljcher Beweis dienen, wie sehr man in Frankreich in jeder Hinsicht die …

  4. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 114 · Beitrag zur Kulturgeschichte der Israeliten in Frankreich

    ״Der Bach erljirl: ein neues Bett, und man gab seinem Lauft die gehörige Richtung, indem man ihn mit Mauren umgab und zwischen Pappel» cinschloß. . Einige benachbarte Terrains wurden damit vereinigt, deren einige für den Honigklee und ander…

  5. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 115 · Beitrag zur Kulturgeschichte der Israeliten in Frankreich

    das זן noch durch den Ankauf eben so großer einzelner Accker z» vermehren bewüb״ f__ ״Endlich zeigte Herr May noch dadurch seine Klug׳ heit, daß er die Armen der Gemeinde von LandewiUe bei seinen ländlichen Arbeiten beschäftigte, wodurch er…

  6. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 116 · Beitrag zur Kulturgeschichte der Israeliten in Frankreich

    115 wr״־״r'J" meji, daß dieses Zeichen ihm Werthschätzung dm Hrn. Moses May noch ferner zur Ausführung seiner ländlichen Verbesserungsplane aüfgemuntert und daß besonders fein Beispiel unter den Anhängern der Religion MofiS zahl» reiche Nac…

  7. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 117 · Edle Gesinnung eines katholischen Geistlichen

    so manche Verachtung, besonders irr der Vorzeit dulden Mußte. Ach, das Elend dieser Unglücklichenschien Vieler^ ein Triumph der Lehre Jesu zu seyn, und um diesm Triumph desto glanzender zu machen," vergrößerte man ihr Mm Keim des bürgerlich…

  8. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 118 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    Briefe an Len Herausgeber der Sulamith. Fünfter Brief. Der Aberglaube, Ln dem wir ausgewachsen, . Verliert, auch wenn wir ihn erkennen, darum Doch seine Macht nicht über uns. — Es sind Nrcht alle frei, die ihrer Ketten spotten. Lessing. ,, …

  9. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 119 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    "S >.<in«r ander», wo eben dieses Schweden verkommt, bildete , mau sich mit der Zeit eine himmlische Erscheinung, welche ■ die Kräfte der Schöpfung aufrcgte und bewegte. zFriede und Ruhe, eine sanfte Bewegung und Erwärmung war die Wirkung, …

  10. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 120 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    …ch in der jüdischen — waltet »nd lebt, lesen: so schlagen Sie doch den ersten Theil von Herders christlichen Schriften (Riga 1794 — 96) und desselben Aclkcste Urkunde des Menschengeschlechts (Riga 1774.) nach. Ich darf ja voraussetzcn, daß sich…

  11. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 121 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    ,rr innern süßen und erquickenden Kern. — Nein, nicht Buche stabe, Ccremonie, Vorurtheil, Herkommen, Gesetze oder Zwangspftichtcn, sondern der Geist, d. i. Licht und Kraft der Wahrheit macht die wahre Religion aus. Religion, die in ängstlic…

  12. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 122 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    eben dem Fleische ist, wie du: dann leuchtet deinem Trübsinne Licht, und deine Mitternacht wird Mittag styn." *) Dieselbe Sprache führt der Prophet Micha. „Wie soll ich, fragst du» vor dem Herrn erscheinen? Wie nicdcrfinkcn vor dem Hockerha…

  13. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 123 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    133 fcy, daß Rechtschaffenheit ihm die Pforten des Himmels leichter offnen werde, als die pünktlichste Beobachtung leerer Ccrcmonien. " - So dachten die Weisesten zu jeder Zeit, so handelten die Tugcndsamen unter allen Völkern. , Tie denken…

  14. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 124 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    124 Lohnes wegen dienen, sondern wie die, die ihren Herren nicht wegen des Lohnes dienen. Er wollte damit sagen: man müsse der Wahrheit glauben, um der Wahrheit willen. Daher heißt es auch: Man muß Gott aus Liebe dienen. Unsere Weisen haben…

  15. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 125 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    - - ticbe und überhaupt alles, was Starke des Geistes erfordert, für eine Last, die sie nach dnn^Todc abwerfen köa» -neu, und hoffen dann Belohnung für ihre Sklaverei zir erlangen. Doch ist die Furcht vor schrecklichen Strafen vach dem Tode…

  16. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 126 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    …en ließ, hatte ihn mit Verachtung abgewiescn; allein der durch seine unüberwindliche Gelassenheit und Eanftmmh berühmte Hillel der altere sprach: Cohn! liebe deinen Nächsten als dich selbst. Dieses ist der Text des Gesetzes. Alles übrige ist Kommentar. Run …

  17. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 127 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    07» Simon Hochheimer (der uns die letzten Auf» Lritte des Lebens von jenem ruhigen Weisen, in der Schrift: Urb er Moses MendelssohnsT-od — W…

  18. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 128 · Briefe an den Herausgeber der Sulamith

    Sen mechanischen Religivnsgebrauchen, oder in der Beobachtung einzelner Psiichtcn, sondern einzig und allein in der Annäherung unscrs Willens an den göttlichen, in der motalischcn Reinheit des Herzens, der Ecsinnungcn und Handlungen bestehe…

  19. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 129 · Gallerie schädlicher Mißbräuche, unanständiger Convenienzen und absurder Ceremonien unter den Juden

    vm. Gallerie schädlicher Mißbrauche, unanständiger Convmi'enzen und absurder Cercmonim unter den Juden. 4) Unnütze Schmause bei der Geburt eines Sohns. Die Beschneidungs feste schaben der Gesundheit der Wöchnerin ungemein. Schon die Angst ü…

  20. 1807-01-01 · 2. Bd 2 H. (1807) · p. Seite 130 · Gallerie schädlicher Mißbräuche, unanständiger Convenienzen und absurder Ceremonien unter den Juden

    rzo wird zum fozcnannten Knabenschmausr, oft wenn die Wechncrin erst an dcmscibcn Tage, oder wenige Tage vorher entbunden worden.ist, dieselbe Scene bei Hellem Lichterdampf im Kleinen gespielt. Aufgeklärte Juden haben dieses letztere nunmeh…